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Gehölztipp Frühblüher Kornelkirsche

Jetzt einen Frühblüher pflanzen

Die sonnigen Tage jetzt im April und das üppig sprießende Grün lassen leicht vergessen, wie trist sich die Natur vor kurzem noch gezeigt hat. Nach dem langen und oft grauen Winter war da die Freude über die ersten Frühblüher groß: Zeitig blühende Zwiebelblumen und unerschrockene, der Kälte trotzende Bäume und Sträucher weckten die Freude auf die kommende Gartensaison.

Der April mit seinen milderen, aber im Allgemeinen nicht zu warmen Tagen ist ein guter Monat, um Bäume und Sträucher zu pflanzen – die ideale Gelegenheit für einen Frühblüher, der im nächsten Jahr bereits kurz nach dem Winter auf den Frühling einstimmt. Ein duftender Winter-Schneeball ist ein solches Gehölz. Er blüht schon lange vor dem Blattaustrieb und so sind die hübschen, rosaweißen Blüten gut zu sehen.

Unterschätztes Obst – Kornelkirsche

Wer sich und auch den Tieren etwas Gutes tun will, sollte einen Blick ins Sortiment der Wildobst-Gehölze werden. Vielleicht lässt sich ein Platz für die Kornelkirsche (Cornus mas) finden. Ihre hübschen gelben Blüten erscheinen bereits sehr früh im Jahr. Darum ist dieses baum- oder strauchartig wachsende Gehölz eine wertvolle Pollen- und Nektarquelle für Bienen und Hummeln. Die Kornelkirsche ist robust und gedeiht sogar an sehr warmen Standorten auf sandig-trockenen Böden sehr gut.

Der deutsche Name geht zurück auf die roten, etwa kirschengroßen Früchte. Sie schmecken sauer und können unter anderem gut für Marmelade, Säfte, Liköre und sogar als Olivenersatz verwendet werden. Die Ursprungsform wird schon seit langem wegen ihrer Früchte genutzt. Inzwischen gibt es auch verschiedene Sorten, zum Beispiel mit größeren Früchten, so dass sich die Ernte noch mehr lohnt. Am besten werden Kornelkirschen in den Rasen oder in Beete gepflanzt, damit die Früchte nicht auf Wege oder Terrassenbeläge fallen und dort Flecken verursachen. Kornelkirschen sind selbstfruchtbar. Doch wer besonders hohe Erträge möchte, pflanzt am besten zwei Exemplare.

Auch für den kleinen Garten

Weil sich die Kornelkirsche gut schneiden und in Form bringen lässt, kann sie auch bestens in kleinere Gärten gepflanzt werden. Sehr eindrucksvoll sind alte, freistehende Exemplare. Mit ihrem manchmal knorrigen Wuchs können sie sehr ausdrucksstark sein und dem Garten besonderen Charakter verleihen. Ihre duftige Blütenfülle macht sie außerdem zu einem schönen Blickfang nach dem Winter.

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Biologisch düngen

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biologisch düngen, organisch düngen, Flüssigdünger, Dünger selbstgemacht, BodenanalyseWas ist biologisch düngen

Viele, die einen Garten haben, düngen ihn zumindest teilweise organisch, einige verwenden sogar ausschließlich rein pflanzliche Düngemittel. Doch welche Unterschiede gibt es, was muss beim biologischen düngen mit entsprechenden Mitteln beachtet werden und sind diese Dünger immer umweltfreundlich? Wir haben einige Tipps zu ihrer richtigen Verwendung zusammengestellt.

Organische Dünger sind stets pflanzlichen und tierischen Ursprungs. Sie enthalten keine abgebauten oder synthetisch hergestellten Nährsalze. Weil der Anteil löslicher Salze sehr gering ist, wirkt organische Pflanzennahrung meist etwas verzögert. Erst wenn Bodenlebewesen die Inhaltsstoffe abgebaut haben, entstehen die den Pflanzen verfügbaren Verbindungen.

biologisch düngen, organisch düngen, Flüssigdünger, Dünger selbstgemacht, BodenanalyseBodenanalyse hilft

Die organische Düngung ist umweltfreundlich, wenn sie bedarfsgerecht erfolgt, also am besten nach den Ergebnissen einer Bodenanalyse. Wie jedes andere Pflanzenfutter kann sie dem Pflanzenwachstum schaden, wenn sie unausgewogen ist. Außerdem kann eine Überdüngung mit Stickstoff, der beispielsweise aus Gülle oder frischem Mist stammt, zu einer Belastung des Grundwassers durch Nitrate führen.

Nicht nur mineralische Dünger können schnell wirken. Für Pflanzen schnell verfügbar sind zum Beispiel organische Flüssigdünger zum Mischen mit dem Gießwasser.

Wir berichteten bereits früher über Pflanzenschutz und Düngemittel

biologisch düngen, organisch düngen, Flüssigdünger, Dünger selbstgemacht, BodenanalyseWertvoller Kompost

Kompost ist sowohl als Dünger wie auch als Bodenpflegemittel wertvoll. Die im Kompost enthaltenen Nährstoffe können zwar auch anderweitig zugeführt werden. Doch Kompost ist auch ein Humuslieferant. Seine Huminsäuren sind wichtig für das Bodenleben und sie erhalten die Stabilität der krümeligen Bodenstruktur. Ein hoher Humusgehalt steigert außerdem die Wasser- und Nährstoffhaltefähigkeit des Bodens.

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Bis Ende April wurzelnackte Rosen pflanzen

Wurzelnackte Rosen?

Im Gegensatz zu Container- oder wurzelverpackter Ware sind wurzelnackte Rosen preisgünstiger. Anders als zum Beispiel die Rosen im Container können sie jedoch nur vom Herbst bis zum zeitigen Frühjahr gepflanzt werden. Auch im Winter darf gepflanzt werden, solange der Boden noch „offen“ ist. Da ihre Wurzeln von keiner schützenden Erdschicht umgeben sind, trocknen sie besonders leicht aus. Die Rosen müssen deshalb entsprechend umsichtig behandelt werden.

Die Triebe werden vor dem Pflanzen zunächst auf 20 cm Länge zurück geschnitten. Schwaches sowie beschädigtes Holz wird entfernt und die Wurzeln werden leicht eingekürzt, sofern dieser Pflanzschnitt nicht schon in der Gärtnerei vorgenommen wurde. Die Rose legen Sie anschließend bis über die Veredlungsstelle für einige Stunden in ein Wasserbad, damit sie sich vollsaugen kann.

Pflanzvorbereitung

Das Pflanzloch sollten Sie so tief und so breit ausheben, dass die Rose bequem hineinpasst, ohne dass ihre Wurzeln knicken. Die Veredlungsstelle sollte 5 cm unter der Bodenoberfläche liegen. Nach dem Pflanzen wird ein Gießrand geformt und alles durchdringend gewässert. Die frisch gepflanzte Rose wird etwa 15 Zentimeter hoch mit Erde angehäufelt. Das schützt sie vor der intensiven Frühjahrssonne und austrocknendem Wind. Erst abhäufeln, wenn die Neutriebe etwa 10 cm lang sind.

ADR-Prädikate

Wer auf der Suche nach besonders widerstandsfähigen Rosen ist, kann sich am ADR-Prädikat orientieren. Damit ausgezeichnete Sorten sind zuverlässig gartenwürdig. Nur wenige Rosen pro Jahr bestehen die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung (ADR). Diese Sichtungen finden an elf Standorten in Deutschland statt. Bei der Prüfung der Rosen und der Vergabe des ADR-Prädikats spielen Blüte, Duft, Wuchsform, Reichblütigkeit und Winterhärte der Rosen eine Rolle. Am wichtigsten aber ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber Blattkrankheiten.

Ein besonderer Rosengarten an der Nordsee ist der Garten von Astrid und Rüdiger Guhl, das Rosenparadies in Wilhelmshaven

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Rasenpflege – alles im grünen Bereich

Rasenpflege

Rasen muss einiges leisten und ganz unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden. Er besteht deshalb aus einer Mischung verschiedener Grasarten, die alle ihre Funktion haben: Eine kann mit ihren kräftigen Wurzeln für festen Halt im Boden sorgen, eine andere wächst schnell und webt mit ihren Seitentrieben einen dichten Teppich, eine weitere ist einfach nur für die Ästhetik des Rasens zuständig.

Rasenpflege beginnt bei der Sortenwahl. Die Kunst besteht nun darin, die richtige Mischung für die gewünschte Nutzung zu finden, denn es gibt zum Beispiel Zierrasen, Spielrasen, Sportrasen sowie Schattenrasen. Gesät wird ab einer Bodentemperatur von zehn Grad. Im Frühjahr ist der Mai ideal, denn in den Sommermonaten kann es zu trocken werden. Zum Herbst hin ist der September am besten geeignet, weil der Boden dann feucht genug und noch ausreichend warm ist.

Rasen mähen ist nicht nur für das Aussehen des Rasens wichtig, sondern auch eine wichtige Maßnahme der Rasenpflege. Weil einige Gräser schneller wachsen als beispielsweise die, die für die feste Verbindung im Boden zuständig sind, wachsen einige Halme relativ hoch, wenn der Rasen nicht gemäht wird. Diese nehmen den kleineren Gräsern das Licht, die dann kümmern. Letztlich entstehen so Lücken im Rasen.

Frühjahrsputz

Die Pflege des Rasens startet im April mit dem Vertikutieren, dem Entfernen von Moos und dem über den Winter entstandenen Rasenfilz. Außerdem wird der Boden dabei einige Millimeter angeritzt, so dass die Wurzeln der Gräser wieder atmen können.

Durch das regelmäßige Mähen werden dem Rasen Nährstoffe entzogen. Deshalb sollte er mehrmals im Jahr gedüngt werden. Im Frühjahr und Sommer ist ein Langzeitdünger sinnvoll, im Herbst ein spezieller Herbst-Rasendünger, der relativ viel Kali enthält und die Trittfestigkeit des Rasens verbessert, so dass er den Winter besser übersteht.

Der Dünger sollte nicht bei Sonnenschein ausgebracht werden. Wichtig ist auch eine gleichmäßige Düngerverteilung. Rasendünger gut von Hand zu verteilen, erfordert allerdings viel Übung. Mit einem Streuwagen oder Handstreuer geht es leichter. Zum Abschluss wird der Rasen dann ausgiebig gewässert.

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Nur noch genießen und auf die faule Haut legen

Der phänologische Kalender

Was ist der phänologische Kalender?

Das Wetter entspricht oft nicht dem Kalender mit seinen vier Jahreszeiten. Darum ist es häufig besser, sich bei anstehenden Gartenarbeiten an der Natur zu orientieren. Unsere Vorfahren beobachteten schon vor Jahrhunderten Tiere und Pflanzen, um herauszufinden, wann sie eindeutige Hinweise darauf gaben, dass sich eine Jahreszeit änderte. Bei Pflanzen kann das der Beginn der Blüte sein, bei Tieren das Erwachen aus der Winterruhe.

Apfelblüte, phänologische Kalender, Gartenjahr, GartenfloraDer Beginn charakteristischer Erscheinungen in der Natur wird im sogenannten phänologischen Kalender festgehalten. Er gliedert das Jahr in zehn Jahreszeiten: Vor-, Erst- und Vollfrühling, Früh-, Hoch- und Spätsommer, Früh-, Hoch- und Spätherbst sowie Winter. Entwicklungsstadien wie Blühbeginn, Laubfärbung oder Blattfall typischer Pflanzen (Zeigerpflanzen), kündigen diese zehn Jahreszeiten an.

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Jahreszeiten und ihre wichtigen Arbeiten

Die Jahreszeiten im phänologischen Kalender sind anders als die astronomischen und meteorologischen Jahreszeiten nicht an fixe Anfangs- und Enddaten gebunden. Sie können je nach Region unterschiedlich früh oder spät beginnen. Die Eintrittszeitpunkte sind auch wegen der Witterungsverläufe in den verschiedenen Jahren unterschiedlich. Dieser Kalender ist deshalb für jede Saison und für alle Regionen gleichermaßen gültig.

Den zehn Jahreszeiten werden verschiedene wichtige Gartenarbeiten zugeordnet: Der Blühbeginn der Schneeglöckchen beispielsweise ist im phänologischen Kalender ein Hinweis auf den Vorfrühlingsanfang. Er bedeutet unter anderem, dass es Zeit für den Schnitt bestimmter Obstbäume ist und mit der Aussaat von Gemüse im Zimmer begonnen werden kann.

Der Blütenbeginn der Forsythie steht für den Erstfrühling und zeigt an, dass zum Beispiel Rosen und andere sommerblühende Gehölze geschnitten werden können. Die beginnende Apfelblüte kennzeichnet den Vollfrühling und ist der Zeitraum, um zum Beispiel Frühblüher wie Forsythien zurückzuschneiden.

Mit der Holunderblüte beginnt der Frühsommer, die Fruchtreife der Johannisbeeren kennzeichnet den Anfang des Hochsommers und die ersten reifenden Äpfel markieren den Beginn des Spätsommers. Allen diesen Entwicklungen sind im phänologischen Kalender Gartenarbeiten zugordnet, die sich auch in Listen im Internet finden lassen.

Phänologischer Kalender mit Garteninfos zum Download

Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“

Neuauflage des bundesweiten Pflanzwettbewerbs für Bienen

Unter dem Motto „Be happy! Make a bee happy!” ruft die Initiative Deutschland summt! ab dem 1. April 2018 erneut dazu auf, gemeinschaftlich naturferne Flächen für die Wild- und Honig-Bienen und die Natur zurückzuerobern.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzDer bundesweite Pflanzwettbewerb will Gemeinschaften aller Art dazu motivieren, sich mit viel Spaß für die Bienen, die biologische Vielfalt und damit für unsere Zukunft einzusetzen. Ob Firmenkollegen oder Vereinsmitglieder, ob Kitas oder Sportvereine, alle dürfen mitmachen. Von Privat-, Schul- oder Unternehmensgärten bis hin zu kommunalen Parks – überall sollen heimische Pflanzen blühen!

Der Wettbewerb findet vom 1. April bis 31. Juli 2018 statt. Teilnehmen können Gruppen jeder Art mit ihren Gemeinschaftsaktionen; in der Wettbewerbskategorie „Privatgärten“ auch Einzelpersonen.

Die Fotos und Videos

der Aktionen werden von den Teilnehmern auf die Aktionsseite www.wir-tun-was-fuer-bienen.de hochgeladen, die pünktlich zum 1. April 2018 den Link zum Registrieren anbieten wird. Heute schon finden alle interessierten Bienen-Freunde ausführliche Informationen zum Wettbewerb sowie Tipps zum bienenfreundlichen Gärtnern. Zum Wettbewerbsstart erscheint auch eine Neuauflage der Ratgeber-Broschüre „Wir tun was für Bienen“, die gegen eine Spende abgegeben wird.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzPflanzen und anlegen

Im Wettbewerbszeitraum steht vor allem das Pflanzen von Stauden und Kräutern und das Anlegen von Blühwiesen im Vordergrund. Aber auch das Anlegen von Gartenstrukturen mit Lesesteinen oder Totholz, Wasserstellen oder Reisighaufen, Sandarien und anderen Wildbienen-Nisthilfen wird von der Jury prämiert.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzAuch Gruppen, Schulen Kindergärten

Für Wettbewerbsteilnehmer in der Kategorie Schul- und Kitagärten gibt es ein tolles Angebot: Registrierte Wettbewerbsgruppen können beim Pflanzenanbieter LA’BIO! um kostenfreie Kräuter und Stauden bitten. Bei der Stiftung für Mensch und Umwelt ist rabattiertes Saatgut des Herstellers Rieger-Hofmann zu erhalten, speziell für die jeweilige Region geeignet (nach PLZ), in der die Pflanzaktion durchgeführt werden soll. Voraussetzung: Ehrenamtliche Anpflanzungen auf (halb)öffentlichen Flächen wie z.B. Kita- oder Schulgärten, Gärten von gemeinnützigen Vereinen oder kommunale Flächen.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzBeim ersten Wettbewerb 2016/17 nahmen insgesamt knapp 200 Gruppen mit über 2.500 Personen teil und gestalteten insgesamt knapp 35 Hektar Fläche bienenfreundlich um. Die Stiftung hofft dieses Jahr, dass es noch mehr Menschen werden!

Hier der Link zum Wettbewerb

Düngen, pflanzen, schneiden – Tipps für den Frühling

Der Frühling kommt

Rosen schneiden, wurzelnackte Gehölze pflanzen, Staudenbeete vorbereiten – im März gibt es zur Vorbereitung der Blüher im Frühling im Garten viel zu tun, wenn das Wetter mitspielt.

In diesem Monat werden so langsam der Winterschutz, die Abdeckungen der Beete abgenommen. Das restliches Laub wird von den Staudenbeeten geharkt. Die sommergrünen Gräser werden eine Handbreit über dem Boden gekappt. Fast alle Stauden werden zurückgeschnitten und die Blattreste entfernt, um Platz für den frischen Austrieb zu schaffen. Nur die immergrünen Stauden bleiben unberührt.

Frühlingsboten befreien

Früh austreibende Stauden wie Bergenien, Tränendes Herz und Elfenblumen müssen aber noch vor Spätfrosten geschützt werden. Darum sollte noch immer etwas Reisig oder Vlies griffbereit sein. Dann kann schnell reagiert werden, falls die Temperaturen unter den Gefrierpunkt absinken. Die Triebspitzen gefährdeter Lilien, z. B. Lilium regale, schützt man auch später im Frühling ganz einfach mit übergestülpten Blumentöpfen.

Kleine zarte Frühlingsboten wie Schneestolz, Winterling und Blausternchen sind genügsam und anspruchslos. Tulpen, Hyazinthen und Narzissen dahingegen können zu Austriebsbeginn mit einem rasch wirkenden Volldünger versorgt werden, um schnell in der kurzen Zeit, in der sie ihre Blätter und Blüten zeigen, Kraft fürs nächste Jahr zu sammeln.

Auch im Frühling für alle Fälle

Wer sich mit vorgezogenen farbenfrohen Frühblühern wie Tulpen, Traubenhyazinthen, Narzissen und dazu Stiefmütterchen, Primeln, Maßliebchen oder Vergissmeinnicht auf den Frühling einstimmen möchte, kann die Pflanzen leicht schützen, falls Temperaturen unter -2 °C angekündigt sind: Die bepflanzten Kästen und Schalen einfach dicht an die Hauswand rücken und mit mehreren Lagen Zeitungspapier abdecken oder die Gefäße über Nacht ins Haus holen.

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Ab März Tomaten vorziehen

Tomaten, Aussaat, Gartenflora, Gala-Bau, Garten- und LandschaftsbauWeil Tomaten kälteempfindlich sind, werden sie üblicherweise in der Wohnung oder im beheizten Gewächshaus vorgezogen. Wenn es wärmer wird, können die jungen Pflanzen dann ins Freie gebracht werden.

Spätestens im März Tomaten säen

Ab Anfang März können Tomatenjungpflanzen bei 20 bis 22 Grad vorgezogen werden. Die Tomatensamen keimen normalerweise innerhalb von fünf bis zehn Tagen. Damit die Pflanzen kompakt bleiben, werden sie an einen möglichst hellen Ort gestellt.

Haben die Jungpflanzen eine Höhe von vier bis acht Zentimetern erreicht, können sie in  kleine Töpfe pikiert und etwa vier Wochen vor dem geplanten Pflanztermin in größere Töpfe umgetopft werden. Dabei sollte man sie etwas tiefer setzen, damit sie so ein ausreichend großes und gut verzweigtes Wurzelsystem zu bilden.

Gartengruppen helfen Tomaten-Sorten zu finden

Wenn es schwer fällt, wegen der großen Sortenvielfalt eine Auswahl zu treffen, ist die Sortengruppe eine erste Entscheidungshilfe. Jede Tomatengruppe hat ihre speziellen Vorteile. Sorten mit kleinen Früchten zum Beispiel wachsen häufig stark, haben aber einen etwas niedrigeren Gesamtertrag als die normalfrüchtigen, und die meisten kleinen Tomaten schmecken sehr süß.

Cocktailtomaten sind größer und ihre süßaromatischen Früchte eignen sich sowohl zum Naschen und für Salate als auch zum Kochen. Die normalfrüchtigen Sorten gehören zu den ertragreichsten Tomaten und die Fleischtomaten bilden die größten Früchte.

Nicht nur Tomaten

Gemüse- und Kräutersamen halten, je nach Art, bis zu sechs Jahre. Wer sich vergewissern will, ob älteres Saatgut noch gut keimt, kann eine Keimprobe machen. Dazu werden zehn Samenkörner üblicherweise auf feuchtes Filterpapier oder Küchenkrepp gelegt.

Lichtkeimer wie Basilikum werden lediglich mit einer Glasschale oder einem großen Glas gegen Austrocknen geschützt. Die meistens anderen Arten keimen besser im Dunkeln und werden mit einer Untertasse abgedeckt.

Dann zimmerwarm aufstellen und das Papier feucht halten. Spätestens nach drei Wochen sind die gesunden Körner der Probe gekeimt. Sind alle zehn aufgegangen, ist das Saatgut noch voll da. Keimen mindestens sieben, wird dichter gesät oder es werden mehr Körner ausgelegt.

Liegt die Rate nur knapp über 50 %, sollte das Saatgut so zügig wie möglich aufgebraucht werden. Keimproben können auch auf Aussaaterde durchgeführt werden. Dann lassen sich die Sämlinge vereinzeln und weiterkultivieren, wenn die Keimprobe zur passenden Jahreszeit durchgeführt wurde.

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Bambus – im März pflanzen und pflegen

Es geht so langsam los, auch mit dem Bambus

Bei Gräsern (Bambus) und Stauden ist jetzt Zeit für den Frühjahrsputz. Früher wurden viele Stauden und Gräser häufig im Herbst zurückgeschnitten. Immer öfter werden die Blütenstände und Blätter über Winter stehengelassen, weil sie Insekten oder anderen kleinen Tieren in der kalten Jahreszeit Schutz bieten.

So mancher Blütenstand verwandelt sich zudem bei Raureife oder Schnee in ein filigranes Eiskunstwerk. Im März werden bei den Gräsern und Stauden, die im Herbst nicht zurückgeschnitten wurden, abgestorbene Blütenstände und Blätter entfernt.

Bambus dagegen ist immergrün. Lediglich die abgefallenen Blätter und Deckblätter können abgeharkt werden.

Ideale Zeit für Bambus

Auch beim Bambus ist jetzt Zeit für eine Schönheitskur, die so praktischen Zwecken dient: Anfang März, zu Beginn der Vegetationsperiode, werden dünne, alte und abgestorbene Halme entfernt, um Platz für die Neuaustriebe zu schaffen. Bambushecken und bodendeckender Bambus wird jetzt ebenfalls geschnitten.

Der März ist auch ein guter Monat, um Bambus zu pflanzen, wenn der Boden offen ist. Lange Frostperioden und starke Fröste sind nicht mehr zu erwarten und kürzere Frostperioden schaden ihm im Allgemeinen nicht.

Das Pflanzen im zeitigen Frühjahr bietet den Vorteil, dass der Bambus noch vor dem Beginn der oft heißen Sommermonate gut einwurzeln kann und dann im Verlauf der Saison nicht so häufig gegossen werden muss.

In vielen Japangärten ist Bambus unverzichtbarer Bestandteil.

Die richtige Bambus-Sorte

Beim Einkauf von Bambus ist es wichtig darauf zu achten, ob es sich um eine Art handelt, die Ausläufer bildet oder horstartig wächst. Der Flachrohrbambus (Phyllostachys) beispielsweise bildet lange Ausläufer, die mit einer Rhizomsperre unter Kontrolle gehalten werden müssen.

Interessant ist vielleicht auch, dass die Sprossen der meisten Bambus-Sorten, zumindest der in Europa wachsenden Sorten dieser Süßgräser essbar sind.

Wem das zu aufwändig ist, der kann zum Beispiel einen Schirm-Bambus (Fargesia) pflanzen, der nur kurze Rhizome treibt. Er hat einen horstigen Wuchs, das heißt seine Triebe stehen eng zusammen und breiten sich nicht durch Ausläufer im Garten aus.

Um ungewollte Überraschungen sollte man sich informieren, welche Wuchshöhe ein etablierter Bambus tatsächlich erreichen kann. Es gibt auch bei uns stattliche Sorten, die ein Siedlungshaus durchaus überragen können.

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Rot als Blickfang im winterlichen Garten

Farbspiel Winterrot im Winter

Im winterlichen Garten werden Gehölze mit winterroten Beeren, Blättern oder roter bis rotbrauner Rindenfärbung zu besonderen Schmuckstücken. Keine Farbe bietet den weiß-grauen Nuancen des Winters besser Paroli als leuchtendes Winterrot. Wer offenen Auges durch den Garten oder einen Park geht, entdeckt bald Beeren, die wie rot lackierte Perlen aus eisfunkelndem Geäst blitzen. 

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Feine Raureifkristalle säumen Blätter oder Früchte und schärfen ihre Konturen. Die Wintersonne entfacht die gedeckten Rubin- und Purpurnuancen manch immergrüner Stauden und kleiner Sträucher zu ungeahnter Glut. Auch die rote oder feurig rotorangefarbene Rinde verschiedener Hartriegel-Sorten oder die abblätternde Rinde der Tibetischen Kirsche. Sie glänzt mit braunrot in der Sonne  und bereichern den Garten jetzt mit interessanten Eindrücken.

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Winterrot auch für Vögel

 

Rot und Rotorange gehören zu den für „Vogelfrüchte“ typischen Farben. Viele Gehölze locken Vögel an, indem die Samen von einer verführerisch leuchtenden Hülle umgeben sind. Allerdings sind nicht alle roten Beeren bei den Tieren gleichermaßen beliebt. Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus) und Vogelbeere (Sorbus aucuparia) werden schnell gefressen.

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Die roten Früchte anderer Gehölze bleiben dagegen lange unberührt. Stechpalme (Ilex), Zierapfel (Malus ‘Red Sentinel’, ‘Red Jade’, ‘Professor Sprenger’), Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus) und zahlreiche Wildrosen zum Beispiel behalten ihre Früchte auch länger.

 

Sie werden so zu einer Reserve für die Zeit, wenn die Nahrung für Vögel knapp werden kann. Werden diese Bäume oder Sträucher an eine gut sichtbare Stelle gepflanzt, können ihre leuchtend roten Früchte den Garten auch im Winter lange verschönern.

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