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Projekt Holzbackofen

Drei Laien als Ofenbauer

Die Brutto-Grundfläche des Ofens soll ca. 1 Quadratmeter sein. Den Anfang machen 4 Löcher im Boden, die mit Hilfe eines Erdbohrers erstellt wurden, und in die anschließend jeweils normale Kunststoff-Abflussrohre versenkt wurden. Die Tiefe beträgt hier ca. 60 cm.

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Betonfüllung in den Abflussrohren

Betonfüllung in den Abflussrohren. Diese Rohre wurden ca. 20 cm über dem Boden gekappt und ausgerichtet. Anschließend mit Beton gefüllt. In den frischen Beton wurden handelsübliche KS-Flachstürze eingelegt und ausgerichtet.

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EInzelfundamente mit Kalksandstein-Flachstürzen

Angelegt wurde damit ein Fundament in U-Form. Die Grundmauer in U-Form wurde mit Betonsteinen (geklebt) ausgeführt.

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Die stehenden Fundamente helfen mit, trotz kompakter Erscheinung des Ofens eine gute Arbeitshöhe zu bekommen.

Auf diese Grundmauer wurde anschließend eine Fläche wiederrum aus Flachstürzen, die etwas höher dimensioniert sind, ausgelegt. Aus Kostengründen wurde nicht vollflächig verlegt, sondern die Zwischenräume mit Dämmmaterial beklebt.

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12 cm starke Kalksandstein-Stürze

Auf Seite der späteren Öffnung kam ein normaler Rasenkantenstein.

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Eingemauerte Ofentür

Ab hier wurde mit Mauermörtel weitergearbeitet. Die vordere Außenwand wurde mit einem Handform-Klinker und die Brennkammer mit einem Klinker höherer Dichte aufgesetzt.

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2 Lagen Schamotteplatten mit den Belüftungsrohren in der Rückwand

Die Fläche der Brennkammer wurde passgenau mit zwei Schichten aus Schamotteplatten lose ausgelegt. Dabei wurde auf die erste Schicht die Öffnungstür so aufgesetzt, dass die Zweite Schicht absatzlos an den Türrahmen anschließt.

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Sägespäne eingefüllt

Der entstehende Brennraum wurde nun mit feuchtnassem Sägemehl gefüllt und mit diesem Material die Form des Brennraums als Schalung geformt und festgelegt.

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Fertiges Gewölbe, zur Rückseite seicht erhöht.

Um diese Schalung konnte nun das Gewölbe des Brennraums gemauert werden. Dabei wurde eine Öffnung für den Rauchabzug und in der Mitte des Gewölbes an der Vorderwand und zwei kleine Öffnungen für Frischluftzufuhr in der Rückwand über dem Boden eingemauert.

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Die „Schalung“ Sägesüäne werden ausgeräumt.

Nach dem Abtrocknen konnte das Gewölbe durch die Ofentür ausgeräumt werden. Anschließend wurde der gesamte Brennraum in 6 cm mineralische Dämmplatten eingehüllt und das Ganze mit Ziegeldraht befestigt und ausgeformt.

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In Mineralwolle-Dämmplatten eingepackter Brennraum

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Ziegeldraht über die Dämmung als Putzbewehrung und zum Vorformen des Gewölbes

Auf diese Bewährung wurde schließlich der Putz aufgetragen, der nun bündig an die Grundmauer aus Betonstein anschließt. Gleichzeitig mit dem Putz wurde der Rauchabzug mit Drosselklappe eingesetzt und mit Faserband abgedichtet. Somit ist der Wandaufbau wie folgt: 11,5 cm Klinker, 6 cm Dämmung, 2-3 cm Putz.

Holzbackofen selbst bauenAuf die vordere Randsteinplatte kam nun noch eine Lage Klinker und darauf eine Lage für den Außenbereich geeigneter Fliesen.

Es folgen noch Einpassung in die Gartenstruktur und ein Anstrich mit Fassadenfarbe zum Schutz des Putzes. Auch zwei dünne Metallhülsen zur Temperaturmessung wurden noch eingefügt.

Langsam und in mehreren Etappen wurde der Brennraum angeheizt. Zum ersten Backen haben wir 5 bis 6 Stunden angeheizt und die Temperatur langsam auf ca. 400 Grad gesteigert und schließlich gehalten.

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erste Belohnung (noch mit überflüssigem Backpapier)

Die Belohnung war der erste Flammkuchen. Anschließend wurde die Glut ausgeräumt und das Temperaturverhalten des Ofens beobachtet. Kleine Probebrötchen wurden ab ca. 270 Grad gegart. Der Temperaturabfall entspricht dem gewünschten und fürs Brotbacken notwendigen Verlauf.

Alles über Hochbeete

„Hoch die Beete“

Rechtzeitig zur neuen Gartensaison hat der Verlag Ulmer ein sehr umfangreiches Buch zum Thema „Hochbeete“ vorgelegt. Besonders schön ist die anschauliche Vielfalt der Ideen und Konzepte, die vielfältige Gestaltung dieses Beettyps, der mit einigen handfesten Vorteilen für Pflanzen und Gärtner aufwarten kann. Voraussetzung dafür ist die richtige Planung und Umsetzung.

Die zunehmende Begeisterung der Menschen, auch in kleinen Wohn- und Gartensituationen die Anstrengungen für einen Selbstanbau auf sich zu nehmen, um sich hernach mit den verdienten  Früchten zu belohnen, kommt auch in diesem Werk zum Ausdruck und soll dem Leser Mut machen.

Mein Bienengarten Ulmer Verlag

Garten und Handwerk

Die gartenerfahrene und -begeisterte Autorin Tara Nolan versteht es, mit eindrucksvollen Bildern neugierig zu machen. So startet sie auf annähernd 50 Seiten damit, die vielfältigen Umsetzungen von erhöhten Beeten zu zeigen und damit gleichzeitig jedem Gelegenheit zu geben, etwas zu finden, das seinen Ansprüchen und Möglichkeiten entspricht.

Anschließend begibt sich in die Autorin auf das weite Feld praktischer Umsetzung, indem sie sich zunächst den Grundlagen und in den anschließenden Kapiteln den Modellen für verschiedene Ansprüche und Grundvoraussetzungen zu widmen.

Mein Bienengarten Ulmer VerlagGroße Gärten, kleine Gärten – für beide Situationen bietet sie Lösungen, die immer wieder überraschen und die Hemmschwelle für die Konkretisierung eines solchen Projektes senken. Denn Tara Nolan begnügt sich nicht mit dem Zeigen, sondern führt den Interessierten durch Bauanleitungen bis hinein in die Werkzeugkunde. Sogar für die handwerklichen Laien zeigt sie verblüffende Ideen und Lösungen.

Mein Bienengarten Ulmer Verlag

Fazit

Zuerst macht es einfach Spaß, dieses Buch durchzublättern und sich an der Fantasie anderer Gärtner zu freuen, Dann beginnt man, konkrete Beispiele anhand des Leitfadens und der Anleitungen gedanklich durchzuspielen. Und -mir ging es so- man stöbert in seinem eignen „Archiv“ nach vermeintlich unbrauchbaren Gefäßen und Materialien zu wühlen. Glauben Sie mir, man findet immer etwas.

Beeindruckend ist diese liebevoll zusammengestellte Vielfalt der Ideen allemal. Tara Nolan ergänzt zudem noch durch ein Kapitel für Rankhilfen und Pflanzenstützen und einem Serviceteil aus Register, einigen Bezugsquellen und einer ganzen Reihe interessanter und einschlägiger Internetadressen zum Vertiefen.

Wer sich also mit dem Gedanken trägt, oder auch nur Interesse an  dieser Kulturart hat,  hält mit diesem Buch ein umfassendes  und erschöpfend informatives Werk in der Hand.

Mein Bienengarten Ulmer Verlag

Info

 

Mein Bienengarten

Bienensterben ist in aller Munde

Dass wir in der Regel dabei nur unsere emsigen Honiglieferanten im Sinne haben, verstellt uns den Blick auf die unglaubliche Artenvielfalt dieser Insektengattung.  Und so viele von Ihnen leben in unserer unmittelbaren Umgebung, doch wir nehmen sie gar nicht wahr, weil sie in der Regel nicht in auffälligen Staaten, sondern einzeln (solitär) leben.

Mein Bienengarten Ulmer Verlag

Bestenfalls die zu den „Bombus“-Arten -was für ein passender Name- gehörenden Hummeln brumseln sich im Garten noch ab und zu in unseren Fokus.

Neue Einsicht nötig

Die Autorin Elke Schwarzer hat sich in einem kurzweiligen und nicht zu wissenschaftlichen Werk nun dieser unglaublich interessanten Gartennachbarn angenommen und den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Bienen- und Hummelsterben und der zunehmend verarmenden Gartenlandschaft hergestellt.

Beispielsweise die nur spärlich, weil pflegeleicht, mit Koniferen gespickten Kiesflächen, die mit dem Begriff „Garten“ nun gar nichts mehr zu tun haben. Sie bieten  einfach keine Lebensgrundlage für die auf Pollen- und Nektarnahrung angewiesenen Insekten mehr.  Das in der Regel noch übervolle Angebot der Frühlingsblüher reduziert sich im weiteren Jahresverlauf so stark, dass ganze Völker unterernährt und damit krankheitsanfällig werden und schließlich eingehen.
Wir vertrauen nicht mehr der Blütenvielfalt, den heimisch entwickelten ortsansässigen Stauden- und Sträuchergesellschaften, mit denen die Natur ein feines und ausgewogenes Nahrungsangebot bis in den Spätherbst hinein gestrickt hat. Wir holen uns stattdessen pflegeleichte, immergrüne, oder nur mit Scheinblüten ausgestattete Vertreter in den Garten, die für Bienen und andere Insekten eine Nahrungswüste darstellen.

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Anregung zu  guter „Nachbarschaft“

Elke Schwarzer stellt in ihrem Buch nun in sehr sympathischer Form die Wildbienenarten, die Hummeln und die für diese Arten jeweils wichtigen Nahrungspflanzen im Zusammenhang vor. Jeweils mit einem „Steckbrief“ versehen, der die wichtigsten und einprägsamen Informationen auflistet, werden in Wort und besonders ausdrucksstarken Fotos Tiere und Pflanzen vorgestellt.

Dabei unterscheidet sie zwischen „Hotspot-“ und Füllpflanzen, also die Bienenmagneten und die Randvertreter.  Auch die richtigen Nistmöglichkeiten werden ausgiebig behandelt, denn so manche vermeintlich gute  „Nisthilfe“ entpuppt sich bei genauer Betrachtung als wenig hilfreich.

Abgeschlossen ist das Buch mit einem umfangreichen Serviceteil, der noch einmal weitere Informationen, sowie eine Fülle von Literatur- und Internethinweisen bietet.

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Fazit

ich habe mich selbst seit vielen Jahren für die unglaubliche Fülle der interessanten Wildbienen interessiert und einiges darüber gelesen. Dennoch hat mich dieses Buch in seiner so überaus liebevollen und sympathischen Informationsvielfalt ganz besonders gefallen und ich empfehle es nicht nur gerne weiter, sondern ich lege es jedem Gartenbesitzer ans Herz.

Info

Avant Gardening – Plädoyer für gegenwärtiges Gärtnern

Ulmer Verlag Avant Gardening Matschiess

Plädoyer für gegenwärtiges Gärtnern

„Anders ist es nicht zu erklären, dass sich ausgerechnet Gartenbesitzer mit schweren, nährstoffreichen und undurchlässigen Böden einen leichten, mediterranen Garten oder eine Steppenpräriebepflanzung wünschen, um damit auch nach immenser Bodenaufbereitung regelmäßig zu scheitern.“ (Zitat)

Es gehört schon ein wenig Mut dazu, sich von der gewohnten Sitte, den Garten anzulegen, zu lösen und den hier favorisierten Weg zu gehen.

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Die „Schläfer“ wecken

Was wie die Bedienungsanleitung für eine terroristische Karriere klingt, ist nichts anderes, als sich bequem zurückzulehnen und abzuwarten, was der vorhandene Boden an pflanzlichen Überraschungen verbirgt und freigibt, wenn man ihm die Chance dazu lässt.

Diese Haltung stellt dem üblichen Gartenbau-Aktivismus, der von Anfang die Gestaltung als Vergewaltigung der vorherrschenden Lebens- und Wachstumsbedingungen betreibt eine laissez faire Haltung gegenüber.

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Kenntnis der lokalen Bedingungen

Daraus lässt sich leicht ablesen, was die lokalen Bedingungen befördern oder erschweren bis verhindern.

„Beobachtet den Boden und die vorherrschenden klimatischen Verhältnisse und wählt danach Eure Bepflanzung!“ oder „Im Garten gegen die Natur zu handeln, artet halt regelmäßig in Arbeit aus.“ Sind einige der Sätze, die ebenso Mut machen wie einleuchten.

Der Autor belegt seine Weisheiten mit seinen Erfahrungen im eigenen Garten, den er am Niederrhein neu angelegt hat.

Er stellt klar und verständlich die Zusammenhänge zwischen dem Wissen um die Standortverhältnisse und einer gelungenen, pflegeleichten und sinnvollen Bepflanzung dar.

Im weiteren Verlauf werden die Differenzierungen immer feiner, immer abgestimmter und so entsteht eine eigene Landschaft, die solcherart mit der Natur erwachsen, sich dauerhaft und widerstandsfähig entfaltet.

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Ökologie

Und auch der immer mehr in den Fokus geratende Aspekt der Ökologie auch der „kleinen“ Gärten kommt nicht zu kurz.

Dass diese Auffassung auch noch in höchstem Maße ökologisch ist, ergibt sich schon fast von selbst. Matschiess bricht immer wieder den Stab für die so ungeliebten und verrufenen Gewächse, die, richtig eingesetzt, doch überraschend viele positive Seiten zeigen.

Angesichts von Bienen- und Hummelsterben bekommt diese Sichtweise auf den Garten eine neue besonders eindringliche Bedeutung. Der zunehmende Trend, die Gärten durch den massenhaften Einsatz von Kiesen und Steinen tot zu gestalten und zur Verödung ganzer Straßenzüge beizutragen, wird durch dieses Werk in besonderem Maße ad absurdum gestellt und mit sinnvollen pflegeleichten Alternativen beschämt.

Sehr umfangreich und informativ sind die überraschend vielen Abschnitte/Kapitel gestaltet. Einen Aspekt nach dem anderen wird leicht nachvollziehbar und mit tollen Fotos begleitet betrachtet und immer wieder in den Zusammenhang zu pflegeleichten und gleichzeitig attraktiven Gärten gestellt.

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Fazit

Das Buch mit dem pfiffig konstruierten Titel  ist ein im hohen Maße mutmachender Wegweiser, der seine Aussagen immer mit eigenen Gestaltungsbeispielen belegt. Der Autor weiß, wovon er schreibt und der bekannte Gartenfotograf Jürgen Becker setzt diese Avantgarde-Sichtweisen  wie immer gekonnt in Szene.

Info:

Überlegungen zu richtiger Gartenkleidung

Lieber alte Jeans?

Allzu gerne nutze ich die Mode aus alten Baumwoll-Shirts, abgenutzten Jeans und verwitterten Gummistiefeln. Und da ich Gartenarbeit weder für einen besonderen Anlass halte noch mich getrieben fühle, den Nachbarn beeindrucken zu müssen, will ich mich  einfach ungezwungen und frei bewegen können, was ja in der Regel auch gut geht. In der Tat geht so schnell nichts über das Gefühl, keine Rücksicht auf das Empfinden Anderer, sondern eher auf Komfort, Wärme und Bewegungsfreiheit nehmen zu müssen.

Praxistauglichkeit

Beim Surfen durch die Welt der Gartenmode tauchen jedoch schnell  vor allem Überlegungen zur  Praxistauglichkeit auf.

So zeigt Bauern-Garten ein paar wichtige Aspekte für einen erfolgreichen Garten Einsatz auf. Neben sinnvollen Werkzeugen und Fachkenntnissen ist auch die Bekleidung ein interessanter Faktor. Ob es tatsächlich das ideale Outfit für die Arbeit im Freien gibt, sei dahingestellt. Doch es gibt ein paar Kleidungsstücke, die uns nicht nur die nötige Bewegungsfreiheit verschaffen, sondern auch den nötigen Schutz und nicht nur nebenbei ganz nützliche Unterstützung bei dieser Arbeit liefern.

Schutz und Rafinesse

Hat man erst begonnen, nach solcher Kleidung zu suchen, öffnet sich sofort eine Vielzahl von Angeboten. Richtig strapazierfest und gleichzeitig flexibel sollen die Materialien sein. Speziell für den Garteneinsatz gemacht, sollen sie uns auch vor Kälte und Feuchtigkeit schützen. Darüber hinaus zeigen Anbieter wie  Screwfix gleich eine ganze Palette von Outdoor-Bekleidung mit extra-Features wie zusätzlichen Taschen und Knieschonern an.

Von Kopf bis Fuß kann die Kleidung einen angemessenen Schutz bieten. Das beginnt bei Hüten, und führt über Hosen, Handschuhe und Socken zu den Schuhen. In Situationen wie diesen, in denen wir ständig der Sonne ausgesetzt sind und die Arbeiten besonders unsere Hände, Knie und den Rücken belasten, hat die spezielle Kleidung durchaus eine Bedeutung.

So bieten zusätzliche Seitentaschen an unsere Arbeitshosen praktischen Unterschlupf für Unmengen von Utensilien wie Gartenhandschuhen, Werkzeugen, Samen und so Vieles mehr.

Das gleiche gilt für ausreichenden Schutz der Knie, wie auch  Garten-Magazin  mit einem schönen Beispiel  zeigt. In Bezug auf unsere Schuhe empfiehlt es sich, solche mit Sohlen- und Zehenschutz zu tragen, die gleichzeitig verhindern, dass wir uns etwas in die Füße treten (die falsch abgelegte Harke ist das Musterbeispiel), die Zehen verstauchen oder sogar brechen.

Kurz, egal ob wir zu Hause im eigenen Hinterhof oder helfend beim Nachbarn tätig sind, die richtige Kleidung gerade auch hier bedeutet eine sinnvolle zusätzliche Schutzschicht auf der Haut.


Es gibt eine große Zahl von Auswahlmöglichkeiten in Bezug auf Praxistauglichkeit sowie Preis-Leistungs-Verhältnis. Also in bessere Outdoor-Bekleidung speziell für den Garten zu investieren ist auch auf längere Sicht vielleicht sogar sparsamer, da sie über alle Schutzfunktionen hinaus auch eine wesentlich höhere Lebenserwartung hat, als das alte abgetragene T-Shirt und die alte Jeans – wenn auch nicht denselben Charme!

Termine im Vermehrungsgarten Hannover

Der Vermehrungsgarten – Termine für 2017

(Download PDF)

Vermehrungsgarten Hannover
Foto: www.vermehrungsgarten.de

Nicht alle haben das Gärtnern bei Oma gelernt, selbst in der Gärtnerausbildung werden nicht mehr alle Bereiche vermittelt. Gartenkurs, das ist wie Spanisch lernen oder Tango tanzen, was man bisher nicht gelernt hat, das kann man noch anfangen.

Für alle offen

Alle Termine sind allgemein offen. Die Kurse stehen Klein-, Haus-, BalkongärtnerInnen und Interessierten offen.

Vermehrungsgarten Hannover
Foto: www.vermehrungsgarten.de

Diese Terminankündigungen finden sich bald auch wieder auf der Internetseite www.vermehrungsgarten.de. Eine Anmeldung ist besonders für die Kurse unbedingt und rechtzeitig notwendig. Zu den Terminen „Anpacken am Nachmittag“ sind alle ohne Anmeldung herzlich eingeladen. Alle Arbeit findet weiterhin ehrenamtlich statt.

Vermehrungsgarten Hannover
Foto: www.vermehrungsgarten.de

Wachsende Internetseite

Die Internetseite des Vermehrungsgartens wächst. Hier gibt es Kulturanleitungen und Sortenbeschreibungen, die helfen, Fehler im Anbau und bei der Auswahl der Sorten für den eigenen Garten zu vermeiden. Es geht vor allem um den Erhalt alter, samenfester Sorten, die nicht mehr im Handel zu bekommen sind. 

Gartenadresse: An der Bauerwiese 42. Hannover-Ricklingen

Buchempfehlung – Mit der Kräuterfee durchs Jahr

Wildkräuter, Früchte, Blüten und Pilze für Genuss, Gesundheit und Kosmetik

Mit der Kräuterfee durchs Jahr Stocker VerlagFür jede Jahreszeit bietet die Natur um uns herum einen ganz üppigen Strauß an Schätzen von Kräutern und Früchten, der nr aufgehoben werden muss.

Nur ein paar Schritte oder oft wenige Fahrminuten geben den meisten von uns Gelegenheit, Vogelmiere, Giersch, Gundelrebe oder Gänseblümchen und so viele andere Kräuter und Wegrandfrüchte zu ernten.

Mit der Kräuterfee durchs Jahr Stocker VerlagDass diese oft auch wahre Vitamin- und Gesundheitsbomben sind, macht es zunehmend interessant und attraktiv, sie näher ins Visier zu nehmen.

Kundige Autorin

Wo man sie findet und wie sie ihre jeweilige Verwendung in unserer Küche finden, zeigt uns die Autorin Elisabeth Maria Mayer, ausgebildete Landschaftsökologin und Landschaftsplanerin mit einer schier unglaublichen Vielzahl von Rezepten.

Sie ist gleichzeitig die „Hüterin“ des Traumgarten Tannberg  (www.kraeuter-fee.at/), eines Refugiums für Wildpflanzen, Kräuter und Tiere, in dem Kochworkshops, Gartenführungen und Gartentage stattfinden.

Mit der Kräuterfee durchs Jahr Stocker VerlagMehr als vier Jahreszeiten

In sieben großen Abschnitten vom Vorfrühling bis zum Winter nimmt uns die Autorin mit auf ihre Naturexkursionen und stellt mit deutlich erkennbaren Fotos und ausführlichen Beschreibungen ihre Lieblingskräuter und -früchte vor.

Anschließend beschreibt sie die richtige Verwendung dieser Schätze. Auch die Rezepte sind verständlich und unkompliziert nachvollziehbar beschrieben.

Mit der Kräuterfee durchs Jahr Stocker VerlagFazit

Es macht Spaß mit der Autorin auf Entdeckungsreise in die Umgebung zu gehen und wahre Schätze zu heben, die jedem die Möglichkeit geben, seinen Tisch mit attraktiven Gerichten zu bereichern.

Liebevoll beschrieben und mit Fotos vervollständigt lässt die Lektüre das Wasser im Mund zusammenlaufen. Gerade der Winter gibt uns Zeit, sich auf die ersten Frühlingsvertreter zu freuen.

Info

  • Mit der Kräuterfee durchs Jahr – Wildkräuter, Früchte, Blüten und Pilze für Genuss, Gesundheit und Kosmetik
  • Autorin: Elisabeth Maria Mayer, Leopold Stocker Verlag
  • ISBN 978-3-7020-1610-4, erschienen Sept. 2016
    Hardcover, 22 x 22 cm, 191 Seiten, durchgehend farbig bebildert
  • Preis: € 19,90

Milde Zeiten

Das war vor 3 Jahren, doch auch in diesem Jahr fördern die milden Temperaturen vielerorts noch das Pilzwachstum. Doch werden inzwischen die Pilzbestände unserer Wälder mehr und mehr systematisch geplündert und in ihrem Artenreichtum gefährdet.

Darum bitte mit Augenmaß sammeln oder sich an einem solchen Anblick einfach nur erfreuen und auf die Ernte verzichten. Bäume sind zur Erschließung von Nährstoffen unmittelbar auf Pilze angewiesen.

Calvatia gigantea, Riesenbovist, Gartennetzwerk.comDass ich noch am 1. Dezember ein Prachtexemplar eines Riesenbovisten (Calvatia gigantea) finde, hab ich vorher auch nicht für möglich gehalten. Aber es ist so und zeigt, wie mild der Herbst in diesem Jahr hier im Nordwesten ist.

Dieser Kollege hier ist ein sehr schön, fast komplett ebenmäßig rund gewachsener, 1 Kilogramm schwerer und ca 20 Zentimeter im Durchmesser messender Pilz mit ausgezeichneten Geschmack. Es ist nur eine mittlere Größe, denn Riesenboviste können bis zu 50 Zentimeter Dicke messen.

Solange er innen rein weiß ist, eignet sich der Bovist, der zu den Stäublingen gehört, für jeder Art Pilzgericht. Klassisch schneidet man ihn in dicke Scheiben, paniert und brät ihn wie ein Schnitzel.

Indian Summer in Norddeutschland

In den sozialen Netzwerken begegnen uns viele Fotografen und eben auch viele gute Naturfotografen.

Birgit Meyer Herbstimpressionen

Birgit Meyer Herbstimpressionen

Gerade hier in meiner unmittelbaren Nachbarschaft zeigt jedoch eine Fotografin ihre Bilder, die es immer wieder schafft, mit der Kamera zu malen.

Birgit Meyer Herbstimpressionen Birgit Meyer Herbstimpressionen

Birgit Meyer fängt nicht nur die Naturphänomene der hiesigen Moor- und Heidelandschaften ein, sondern sie präsentiert in besonderer Weise Stimmungen, die manchmal die Grenzen zur Malerei streifen. Besonders diese bunten Herbstimpressionen geben das eindrucksvoll wieder.

Birgit Meyer Herbstimpressionen Birgit Meyer Herbstimpressionen

Es ist eine Kunst, etwas zu sehen, was wir alle sehen, und es dann in dieser wundervollen, überraschenden Form einfangen zu können.

Genießt auch hier http://www.naturnah-fotos.de/