Beifuß – Heilkraut mit Geschichte

Der Beifuß (Artemisia vulgaris)

beginnt nun wieder zu blühen. Dieses auffällige, überall anzutreffende und oft ungeliebte Wildkraut ist in der Pflanzenheilkunde, Naturmedizin, Volksheilkunde seit uralter Zeit bekannt und hochverehrt, im Besonderen in der Frauenheilkunde.

Heilwirkung

Bereits bei den Griechen, den Kelten, Germanen und Römern wusste man um die Heilwirkung und Begleitwirkung bei Frauenleiden und Geburten. Auch als Aphrodisiakum wurde es genutzt, und von den römischen Soldaten wird überliefert, dass sie sich das Kraut unter die Füße in ihre Marschsandalen legten, um sich damit auf den gewaltigen Märschen, die Füße zu schützen und der Müdigkeit vorzubeugen.

Küchenkraut

Weiter ist der Beifuß als Gewürz, vor allem an Fleischgerichten bekannt. Fettere Gerichte wie beispielsweise der Gänsebraten werden durch den aromatischen, leicht bitteren Beifuß bekömmlicher.

 

 

 

 

2 Gedanken zu „Beifuß – Heilkraut mit Geschichte“

  1. Sehr geehrte Damen und Herren, für unseren diesjährigen Frauengottesdienst, bei dem u.a. der Beifuß als Heilkraut vorgestellt wird, würde ich gerne eines Ihrer drei Fotos verwenden (das ganz rechte). Ich bitte deshalb um die Erlaubnis, es für die Einladung auf DinA-4-Blätter und auf der Titelseite des Gottesdienstheftchens nutzen zu dürfen. In Erwartung einer positiven Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
    Sr. Rita Breuer

    1. Liebe Schwester Rita Breuer, das dürfen Sie selbstverständlich gerne. Und ich freue mich, dass Sie sich auf meiner Seite eingefunden haben. Viel Erfolg für Ihr Vorhaben und allen viele Grüße, Michael Bünker

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