Schmetterling Botanika Bremen

botanika zeigt kleine Falter und große Vögel

Neu ab 25. Juni 2016: „Im Reich der tropischen Schmetterlinge“

Bremen, 1. Juni 2016. Ab dem 25. Juni verwandelt sich die botanika Bremen wieder ins „Reich der tropischen Schmetterlinge“. Der blaue Himmelfalter beeindruckt mit seiner leuchtenden Färbung, der Bananenfalter zeichnet sich durch eine markante Augenzeichnung auf der Unterseite seines Flügels und der Atlasspinner mit seiner braunweißen Färbung ist für seine Gattung riesig – insgesamt 60 verschiedene Arten und rund 700 Schmetterlinge gibt es in der Sonderausstellung der botanika zu bewundern.

Schmetterling Botanika BremenIm Tropenhaus können alle Lebensphasen der auch Schuppenflügler genannten Insekten beobachtet werden: von der unscheinbaren Puppe über die gefräßige Raupe bis zum filigranen Falter. Die Schmetterlinge stammen aus Südamerika, Afrika und Asien und reisen per Post nach Bremen. Den klein zusammengerollten Puppen ist noch kaum anzusehen, dass aus ihnen einmal farbenfrohe Flugkünstler werden. Nach ihrer Ankunft in der botanika schlüpfen die Puppen einige Tage später unter den Augen der Besucher. Im eigens für die zarten Wesen eingerichteten Mendehaus flattern dann zahlreiche bunte Falter umher, finden sich zur Paarung zusammen und sorgen so für Nachwuchs. Wer genau hinschaut, findet die winzigen Eier, aus denen nach wenigen Tagen eine ganze Bande der Sorte Raupe Nimmersatt wird. Aus diesen wiederum entstehen neue Puppen, die sich ihrerseits in Schmetterlinge verwandeln.

Schmetterling Botanika BremenTropische und heimische Schmetterlinge

Das Mendehaus, in dem bis Ende April noch die Azaleenausstellung zu sehen war, wurde für die Schuppenflügler komplett umgestaltet. Hier wachsen jetzt Bananenstauden, Passionsblumen und Palmen, schließlich soll jede Schmetterlingsart hier ihre Lieblingsspeise finden. Auch Pfeffersträucher wurden gepflanzt, denn die stehen bei den Raupen hoch im Kurs.

Im Freigelände vor dem Tropenhaus können die Besucher heimische Schmetterlinge beobachten. Wer diese auch in seinen heimischen Garten oder auf den Balkon locken möchte, findet in der botanika Tipps, welche Pflanzen sich besonders gut als Nähr- und Fraßpflanzen für die zarten Tiere eignen.

Schmetterling Botanika BremenAras und Waschbären

Zusätzlich zu den filigranen Faltern gibt es im Hofgarten der botanika ab dem 25. Juni auch große Flügelschläger zu beobachten: Zwei Aras werden mit ihrem bunten Gefieder die Blicke der Besucher auf sich ziehen. Die Heimat dieser Papageienart liegt ebenfalls in den Tropen, so dass die Tiere gut zur Schmetterlingsausstellung passen. Begleitet werden die Aras von neugierigen Frettchen und knopfäugigen Waschbären. „Als wir uns nach den Aras erkundigt haben, wurden uns die anderen Tiere gleich mit angeboten. Und nach einem Blick in die Augen der Waschbären konnte ich nicht ‚nein‘ sagen“, verrät Armin Schlüter, Ausstellungsleiter in der botanika. Vermutlich werden auch die Besucher der botanika die Kleinbären schnell ins Herz schließen.

Schmetterling Botanika BremenSchmetterlingshochzeit

Übrigens kann die Sonderausstellung der botanika auch für standesamtliche Trauungen genutzt werden. Heiratswillige sich das können sich Ja-Wort hier inmitten von tropischen Pflanzen und umschwebt von 700 freischwebenden bunten Schmetterlingen geben.

Die Schmetterlinge sind ab Samstag, den 25. Juni in der botanika zu sehen. Der Besuch des Tropenhauses ist im Eintritt enthalten. Weitere Informationen unter www.botanika-bremen.de

Schmetterling Botanika Bremenbotanika

Die botanika in Bremen verfügt gemeinsam mit dem Rhododendronpark Bremen über die zweit-größte Rhododendronsammlung der Welt. In ihren Schaugewächshäusern entführt die Erlebniswelt in verschiedene asiatische Landschaften vom japanischen Zen-Garten, über die Insel Borneo bis zu den Bergwelten des Himalaya. Hier ruht auch die größte liegende Buddha-Statue außerhalb Asiens. Im neuen Entdeckerzentrum tauchen die Besucher in die Welt der Pflanzen ein und erfahren an vielen interaktiven Stationen mehr über die Überlebenstricks der Gewächse und die Artenvielfalt.

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