Archiv der Kategorie: Aktuelles

Rasenpflege – alles im grünen Bereich

Rasenpflege

Rasen muss einiges leisten und ganz unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden. Er besteht deshalb aus einer Mischung verschiedener Grasarten, die alle ihre Funktion haben: Eine kann mit ihren kräftigen Wurzeln für festen Halt im Boden sorgen, eine andere wächst schnell und webt mit ihren Seitentrieben einen dichten Teppich, eine weitere ist einfach nur für die Ästhetik des Rasens zuständig.

Rasenpflege beginnt bei der Sortenwahl. Die Kunst besteht nun darin, die richtige Mischung für die gewünschte Nutzung zu finden, denn es gibt zum Beispiel Zierrasen, Spielrasen, Sportrasen sowie Schattenrasen. Gesät wird ab einer Bodentemperatur von zehn Grad. Im Frühjahr ist der Mai ideal, denn in den Sommermonaten kann es zu trocken werden. Zum Herbst hin ist der September am besten geeignet, weil der Boden dann feucht genug und noch ausreichend warm ist.

Rasen mähen ist nicht nur für das Aussehen des Rasens wichtig, sondern auch eine wichtige Maßnahme der Rasenpflege. Weil einige Gräser schneller wachsen als beispielsweise die, die für die feste Verbindung im Boden zuständig sind, wachsen einige Halme relativ hoch, wenn der Rasen nicht gemäht wird. Diese nehmen den kleineren Gräsern das Licht, die dann kümmern. Letztlich entstehen so Lücken im Rasen.

Frühjahrsputz

Die Pflege des Rasens startet im April mit dem Vertikutieren, dem Entfernen von Moos und dem über den Winter entstandenen Rasenfilz. Außerdem wird der Boden dabei einige Millimeter angeritzt, so dass die Wurzeln der Gräser wieder atmen können.

Durch das regelmäßige Mähen werden dem Rasen Nährstoffe entzogen. Deshalb sollte er mehrmals im Jahr gedüngt werden. Im Frühjahr und Sommer ist ein Langzeitdünger sinnvoll, im Herbst ein spezieller Herbst-Rasendünger, der relativ viel Kali enthält und die Trittfestigkeit des Rasens verbessert, so dass er den Winter besser übersteht.

Der Dünger sollte nicht bei Sonnenschein ausgebracht werden. Wichtig ist auch eine gleichmäßige Düngerverteilung. Rasendünger gut von Hand zu verteilen, erfordert allerdings viel Übung. Mit einem Streuwagen oder Handstreuer geht es leichter. Zum Abschluss wird der Rasen dann ausgiebig gewässert.

Mehr lesen https://www.gartenflora.de/mein-garten/gartenpraxis/stauden-blumengarten/rasen-alles-im-gruenen-bereich/

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Nur noch genießen und auf die faule Haut legen

Der phänologische Kalender

Was ist der phänologische Kalender?

Das Wetter entspricht oft nicht dem Kalender mit seinen vier Jahreszeiten. Darum ist es häufig besser, sich bei anstehenden Gartenarbeiten an der Natur zu orientieren. Unsere Vorfahren beobachteten schon vor Jahrhunderten Tiere und Pflanzen, um herauszufinden, wann sie eindeutige Hinweise darauf gaben, dass sich eine Jahreszeit änderte. Bei Pflanzen kann das der Beginn der Blüte sein, bei Tieren das Erwachen aus der Winterruhe.

Apfelblüte, phänologische Kalender, Gartenjahr, GartenfloraDer Beginn charakteristischer Erscheinungen in der Natur wird im sogenannten phänologischen Kalender festgehalten. Er gliedert das Jahr in zehn Jahreszeiten: Vor-, Erst- und Vollfrühling, Früh-, Hoch- und Spätsommer, Früh-, Hoch- und Spätherbst sowie Winter. Entwicklungsstadien wie Blühbeginn, Laubfärbung oder Blattfall typischer Pflanzen (Zeigerpflanzen), kündigen diese zehn Jahreszeiten an.

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Jahreszeiten und ihre wichtigen Arbeiten

Die Jahreszeiten im phänologischen Kalender sind anders als die astronomischen und meteorologischen Jahreszeiten nicht an fixe Anfangs- und Enddaten gebunden. Sie können je nach Region unterschiedlich früh oder spät beginnen. Die Eintrittszeitpunkte sind auch wegen der Witterungsverläufe in den verschiedenen Jahren unterschiedlich. Dieser Kalender ist deshalb für jede Saison und für alle Regionen gleichermaßen gültig.

Den zehn Jahreszeiten werden verschiedene wichtige Gartenarbeiten zugeordnet: Der Blühbeginn der Schneeglöckchen beispielsweise ist im phänologischen Kalender ein Hinweis auf den Vorfrühlingsanfang. Er bedeutet unter anderem, dass es Zeit für den Schnitt bestimmter Obstbäume ist und mit der Aussaat von Gemüse im Zimmer begonnen werden kann.

Der Blütenbeginn der Forsythie steht für den Erstfrühling und zeigt an, dass zum Beispiel Rosen und andere sommerblühende Gehölze geschnitten werden können. Die beginnende Apfelblüte kennzeichnet den Vollfrühling und ist der Zeitraum, um zum Beispiel Frühblüher wie Forsythien zurückzuschneiden.

Mit der Holunderblüte beginnt der Frühsommer, die Fruchtreife der Johannisbeeren kennzeichnet den Anfang des Hochsommers und die ersten reifenden Äpfel markieren den Beginn des Spätsommers. Allen diesen Entwicklungen sind im phänologischen Kalender Gartenarbeiten zugordnet, die sich auch in Listen im Internet finden lassen.

Phänologischer Kalender mit Garteninfos zum Download

Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“

Neuauflage des bundesweiten Pflanzwettbewerbs für Bienen

Unter dem Motto „Be happy! Make a bee happy!” ruft die Initiative Deutschland summt! ab dem 1. April 2018 erneut dazu auf, gemeinschaftlich naturferne Flächen für die Wild- und Honig-Bienen und die Natur zurückzuerobern.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzDer bundesweite Pflanzwettbewerb will Gemeinschaften aller Art dazu motivieren, sich mit viel Spaß für die Bienen, die biologische Vielfalt und damit für unsere Zukunft einzusetzen. Ob Firmenkollegen oder Vereinsmitglieder, ob Kitas oder Sportvereine, alle dürfen mitmachen. Von Privat-, Schul- oder Unternehmensgärten bis hin zu kommunalen Parks – überall sollen heimische Pflanzen blühen!

Der Wettbewerb findet vom 1. April bis 31. Juli 2018 statt. Teilnehmen können Gruppen jeder Art mit ihren Gemeinschaftsaktionen; in der Wettbewerbskategorie „Privatgärten“ auch Einzelpersonen.

Die Fotos und Videos

der Aktionen werden von den Teilnehmern auf die Aktionsseite www.wir-tun-was-fuer-bienen.de hochgeladen, die pünktlich zum 1. April 2018 den Link zum Registrieren anbieten wird. Heute schon finden alle interessierten Bienen-Freunde ausführliche Informationen zum Wettbewerb sowie Tipps zum bienenfreundlichen Gärtnern. Zum Wettbewerbsstart erscheint auch eine Neuauflage der Ratgeber-Broschüre „Wir tun was für Bienen“, die gegen eine Spende abgegeben wird.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzPflanzen und anlegen

Im Wettbewerbszeitraum steht vor allem das Pflanzen von Stauden und Kräutern und das Anlegen von Blühwiesen im Vordergrund. Aber auch das Anlegen von Gartenstrukturen mit Lesesteinen oder Totholz, Wasserstellen oder Reisighaufen, Sandarien und anderen Wildbienen-Nisthilfen wird von der Jury prämiert.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzAuch Gruppen, Schulen Kindergärten

Für Wettbewerbsteilnehmer in der Kategorie Schul- und Kitagärten gibt es ein tolles Angebot: Registrierte Wettbewerbsgruppen können beim Pflanzenanbieter LA’BIO! um kostenfreie Kräuter und Stauden bitten. Bei der Stiftung für Mensch und Umwelt ist rabattiertes Saatgut des Herstellers Rieger-Hofmann zu erhalten, speziell für die jeweilige Region geeignet (nach PLZ), in der die Pflanzaktion durchgeführt werden soll. Voraussetzung: Ehrenamtliche Anpflanzungen auf (halb)öffentlichen Flächen wie z.B. Kita- oder Schulgärten, Gärten von gemeinnützigen Vereinen oder kommunale Flächen.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzBeim ersten Wettbewerb 2016/17 nahmen insgesamt knapp 200 Gruppen mit über 2.500 Personen teil und gestalteten insgesamt knapp 35 Hektar Fläche bienenfreundlich um. Die Stiftung hofft dieses Jahr, dass es noch mehr Menschen werden!

Hier der Link zum Wettbewerb

Ab März Tomaten vorziehen

Tomaten, Aussaat, Gartenflora, Gala-Bau, Garten- und LandschaftsbauWeil Tomaten kälteempfindlich sind, werden sie üblicherweise in der Wohnung oder im beheizten Gewächshaus vorgezogen. Wenn es wärmer wird, können die jungen Pflanzen dann ins Freie gebracht werden.

Spätestens im März Tomaten säen

Ab Anfang März können Tomatenjungpflanzen bei 20 bis 22 Grad vorgezogen werden. Die Tomatensamen keimen normalerweise innerhalb von fünf bis zehn Tagen. Damit die Pflanzen kompakt bleiben, werden sie an einen möglichst hellen Ort gestellt.

Haben die Jungpflanzen eine Höhe von vier bis acht Zentimetern erreicht, können sie in  kleine Töpfe pikiert und etwa vier Wochen vor dem geplanten Pflanztermin in größere Töpfe umgetopft werden. Dabei sollte man sie etwas tiefer setzen, damit sie so ein ausreichend großes und gut verzweigtes Wurzelsystem zu bilden.

Gartengruppen helfen Tomaten-Sorten zu finden

Wenn es schwer fällt, wegen der großen Sortenvielfalt eine Auswahl zu treffen, ist die Sortengruppe eine erste Entscheidungshilfe. Jede Tomatengruppe hat ihre speziellen Vorteile. Sorten mit kleinen Früchten zum Beispiel wachsen häufig stark, haben aber einen etwas niedrigeren Gesamtertrag als die normalfrüchtigen, und die meisten kleinen Tomaten schmecken sehr süß.

Cocktailtomaten sind größer und ihre süßaromatischen Früchte eignen sich sowohl zum Naschen und für Salate als auch zum Kochen. Die normalfrüchtigen Sorten gehören zu den ertragreichsten Tomaten und die Fleischtomaten bilden die größten Früchte.

Nicht nur Tomaten

Gemüse- und Kräutersamen halten, je nach Art, bis zu sechs Jahre. Wer sich vergewissern will, ob älteres Saatgut noch gut keimt, kann eine Keimprobe machen. Dazu werden zehn Samenkörner üblicherweise auf feuchtes Filterpapier oder Küchenkrepp gelegt.

Lichtkeimer wie Basilikum werden lediglich mit einer Glasschale oder einem großen Glas gegen Austrocknen geschützt. Die meistens anderen Arten keimen besser im Dunkeln und werden mit einer Untertasse abgedeckt.

Dann zimmerwarm aufstellen und das Papier feucht halten. Spätestens nach drei Wochen sind die gesunden Körner der Probe gekeimt. Sind alle zehn aufgegangen, ist das Saatgut noch voll da. Keimen mindestens sieben, wird dichter gesät oder es werden mehr Körner ausgelegt.

Liegt die Rate nur knapp über 50 %, sollte das Saatgut so zügig wie möglich aufgebraucht werden. Keimproben können auch auf Aussaaterde durchgeführt werden. Dann lassen sich die Sämlinge vereinzeln und weiterkultivieren, wenn die Keimprobe zur passenden Jahreszeit durchgeführt wurde.

Mehr lesen  https://www.gartenflora.de/mein-garten/gartenpraxis/obst-gemuese-kraeuter/tomaten-vorziehen/

Rot als Blickfang im winterlichen Garten

Farbspiel Winterrot im Winter

Im winterlichen Garten werden Gehölze mit winterroten Beeren, Blättern oder roter bis rotbrauner Rindenfärbung zu besonderen Schmuckstücken. Keine Farbe bietet den weiß-grauen Nuancen des Winters besser Paroli als leuchtendes Winterrot. Wer offenen Auges durch den Garten oder einen Park geht, entdeckt bald Beeren, die wie rot lackierte Perlen aus eisfunkelndem Geäst blitzen. 

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Feine Raureifkristalle säumen Blätter oder Früchte und schärfen ihre Konturen. Die Wintersonne entfacht die gedeckten Rubin- und Purpurnuancen manch immergrüner Stauden und kleiner Sträucher zu ungeahnter Glut. Auch die rote oder feurig rotorangefarbene Rinde verschiedener Hartriegel-Sorten oder die abblätternde Rinde der Tibetischen Kirsche. Sie glänzt mit braunrot in der Sonne  und bereichern den Garten jetzt mit interessanten Eindrücken.

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Winterrot auch für Vögel

 

Rot und Rotorange gehören zu den für „Vogelfrüchte“ typischen Farben. Viele Gehölze locken Vögel an, indem die Samen von einer verführerisch leuchtenden Hülle umgeben sind. Allerdings sind nicht alle roten Beeren bei den Tieren gleichermaßen beliebt. Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus) und Vogelbeere (Sorbus aucuparia) werden schnell gefressen.

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Die roten Früchte anderer Gehölze bleiben dagegen lange unberührt. Stechpalme (Ilex), Zierapfel (Malus ‘Red Sentinel’, ‘Red Jade’, ‘Professor Sprenger’), Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus) und zahlreiche Wildrosen zum Beispiel behalten ihre Früchte auch länger.

 

Sie werden so zu einer Reserve für die Zeit, wenn die Nahrung für Vögel knapp werden kann. Werden diese Bäume oder Sträucher an eine gut sichtbare Stelle gepflanzt, können ihre leuchtend roten Früchte den Garten auch im Winter lange verschönern.

Mehr lesen https://www.gartenflora.de/mein-garten/blatt-bluete/rot-im-flirt-mit-winterweiss/

Sprossbox – eine gute Idee für Kinder

Sprossbox Bildungsprogramm für Kinder

„Sprossbox – Der Schulgarten fürs Fensterbrett“ ist ein gemeinnütziges Bildungsprogramm, welches Kindergartenkinder und Grundschüler für ihre Umwelt und den Lebensmittelanbau sensibilisiert.

Sprossbox – Der Schulgarten für´s Fensterbrett from heimgruen on Vimeo.

Den Initiatoren ist es eine Herzensangelegenheit, Kindern das notwendige Wissen und natürlich die Leidenschaft fürs Gärtnern zu vermitteln; insbesondere dann, wenn sie keinen eigenen Schulgarten haben. Um die Sprossboxen – also die kleinen Schulgärten – den Bildungseinrichtungen kostenfrei zur Verfügung stellen zu können, benötiget die Initiative jede Unterstützung!

Darum ist es möglich über Startnext (https://t.co/vPWlSAjimm) den Machern zu helfen und eines der tollen Dankeschöns zu erwerben.

Goldene, reife Kornfelder

Nicht nur das Wetter, auch die goldgelb reifen und abgeernteten Gersten- Roggen- und Haferfelder zeigen an, dass der Sommer bereits dem Herbst entgegeneilt.

Vielerorts hatten es die Landwirte bisher in diesem Jahr leicht, den Erntezeitpunkt zu bestimmen, da Sonne und längere Trockenperioden einen guten Trocknungsgrad versprachen.

Kornfeld abgeerntet StoppelfeldDoch nun hat wieder eine schwierige Zeit begonnen. Kühle und Nässe lassen die Entscheidung zu einem Vabanquespiel werden. Zu früh – zu nass, zu spät – verdorben!

Dennoch haben auch die frischen Stoppelfelder mit den verstreuten Rundballen, die wie Skulpturen die Landschaft mitgestalten, ihren eigenen Charme.

Und dann sind da ja noch die vielen Weg(rand)begleiter der Stoppelfelder wie Wegwarte, Johanniskraut, Rainfarn, Blutweiderich, und viele mehr.

botanika zeigt kleine Falter und große Vögel

Neu ab 25. Juni 2016: „Im Reich der tropischen Schmetterlinge“

Bremen, 1. Juni 2016. Ab dem 25. Juni verwandelt sich die botanika Bremen wieder ins „Reich der tropischen Schmetterlinge“. Der blaue Himmelfalter beeindruckt mit seiner leuchtenden Färbung, der Bananenfalter zeichnet sich durch eine markante Augenzeichnung auf der Unterseite seines Flügels und der Atlasspinner mit seiner braunweißen Färbung ist für seine Gattung riesig – insgesamt 60 verschiedene Arten und rund 700 Schmetterlinge gibt es in der Sonderausstellung der botanika zu bewundern.

Schmetterling Botanika BremenIm Tropenhaus können alle Lebensphasen der auch Schuppenflügler genannten Insekten beobachtet werden: von der unscheinbaren Puppe über die gefräßige Raupe bis zum filigranen Falter. Die Schmetterlinge stammen aus Südamerika, Afrika und Asien und reisen per Post nach Bremen. Den klein zusammengerollten Puppen ist noch kaum anzusehen, dass aus ihnen einmal farbenfrohe Flugkünstler werden. Nach ihrer Ankunft in der botanika schlüpfen die Puppen einige Tage später unter den Augen der Besucher. Im eigens für die zarten Wesen eingerichteten Mendehaus flattern dann zahlreiche bunte Falter umher, finden sich zur Paarung zusammen und sorgen so für Nachwuchs. Wer genau hinschaut, findet die winzigen Eier, aus denen nach wenigen Tagen eine ganze Bande der Sorte Raupe Nimmersatt wird. Aus diesen wiederum entstehen neue Puppen, die sich ihrerseits in Schmetterlinge verwandeln.

Schmetterling Botanika BremenTropische und heimische Schmetterlinge

Das Mendehaus, in dem bis Ende April noch die Azaleenausstellung zu sehen war, wurde für die Schuppenflügler komplett umgestaltet. Hier wachsen jetzt Bananenstauden, Passionsblumen und Palmen, schließlich soll jede Schmetterlingsart hier ihre Lieblingsspeise finden. Auch Pfeffersträucher wurden gepflanzt, denn die stehen bei den Raupen hoch im Kurs.

Im Freigelände vor dem Tropenhaus können die Besucher heimische Schmetterlinge beobachten. Wer diese auch in seinen heimischen Garten oder auf den Balkon locken möchte, findet in der botanika Tipps, welche Pflanzen sich besonders gut als Nähr- und Fraßpflanzen für die zarten Tiere eignen.

Schmetterling Botanika BremenAras und Waschbären

Zusätzlich zu den filigranen Faltern gibt es im Hofgarten der botanika ab dem 25. Juni auch große Flügelschläger zu beobachten: Zwei Aras werden mit ihrem bunten Gefieder die Blicke der Besucher auf sich ziehen. Die Heimat dieser Papageienart liegt ebenfalls in den Tropen, so dass die Tiere gut zur Schmetterlingsausstellung passen. Begleitet werden die Aras von neugierigen Frettchen und knopfäugigen Waschbären. „Als wir uns nach den Aras erkundigt haben, wurden uns die anderen Tiere gleich mit angeboten. Und nach einem Blick in die Augen der Waschbären konnte ich nicht ‚nein‘ sagen“, verrät Armin Schlüter, Ausstellungsleiter in der botanika. Vermutlich werden auch die Besucher der botanika die Kleinbären schnell ins Herz schließen.

Schmetterling Botanika BremenSchmetterlingshochzeit

Übrigens kann die Sonderausstellung der botanika auch für standesamtliche Trauungen genutzt werden. Heiratswillige sich das können sich Ja-Wort hier inmitten von tropischen Pflanzen und umschwebt von 700 freischwebenden bunten Schmetterlingen geben.

Die Schmetterlinge sind ab Samstag, den 25. Juni in der botanika zu sehen. Der Besuch des Tropenhauses ist im Eintritt enthalten. Weitere Informationen unter www.botanika-bremen.de

Schmetterling Botanika Bremenbotanika

Die botanika in Bremen verfügt gemeinsam mit dem Rhododendronpark Bremen über die zweit-größte Rhododendronsammlung der Welt. In ihren Schaugewächshäusern entführt die Erlebniswelt in verschiedene asiatische Landschaften vom japanischen Zen-Garten, über die Insel Borneo bis zu den Bergwelten des Himalaya. Hier ruht auch die größte liegende Buddha-Statue außerhalb Asiens. Im neuen Entdeckerzentrum tauchen die Besucher in die Welt der Pflanzen ein und erfahren an vielen interaktiven Stationen mehr über die Überlebenstricks der Gewächse und die Artenvielfalt.

European Award for Ecological Gardening

Bald ist es soweit: am 10. Oktober werden die Preisträgerinnen und Preisträger des European Award for Ecological Gardening 2015 durch Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka ausgezeichnet.

Im Vorfeld an die Preisverleihung findet am 10. Oktober das Fachsymposium „Die Gärten der Zukunft – neue Gartenräume in Europa“ statt. Die nominierten Projekte sind währenddessen in einer umfassenden Ausstellung zu bewundern.

Das Symposium stellt Fragen nach einer nachhaltigen Gartenkultur und zeigt internationale Tendenzen mit Vorträgen zu Ökologie und Landschaftsarchitektur von Nigel Dunnett (UK), Cecilia Liljedahl (S), Karin Standler (A) sowie Anna Leithner (A).

Auslober des Wettbewerbs sind das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung Gruppe Raumordnung, Umwelt und Verkehr, der Verein „Natur im Garten“ sowie die European Garden Association (Natur im Garten International).

Eine tolle Idee – Gartenpaten

Ich möchte diese tolle und interessante Idee von zwei sympathischen Frauen, Leonie und Veronika vorstellen.

Gartenpaten – die Idee

Gartenpaten_Leonie&Veronika
Leonie & Veronika

Regionale Selbstversorgung, Stadtgärtnern und Solidarische Landwirtschaft sind einige der Schlagworte der letzten Jahre: selbst (mit)gärtnern ist definitiv wieder in!

Gartenpaten Garteninteressen vereinenVielerorts suchen engagierte Menschen oder Familien jedoch lange nach einem Stück Land, das sie bewirtschaften können. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, denen die Arbeit in ihrem Garten zu viel wird. Der Beruf lässt einfach keine Zeit, die Obsternte wird auch schon mal zu viel, oder ein Teil des Gartens wird einfach nicht genutzt.

Gartenpaten Garteninteressen vereinenGartenpaten möchte diese Menschen zusammenbringen. Auf der Plattform www.gartenpaten.de können Menschen mit ungenutzter Fläche von anderen gefunden werden, die ihrerseits einen solchen Garten suchen. Die Initiative hofft, dass sie damit Menschen zusammenbringen, dass Menschen sich verabreden und gemeinsam noch mehr gegärtnert wird.

Wie funktioniert´s

Gartenpaten Garteninteressen vereinenJedermann (und jedefrau) kann sich kostenlos auf gartenpaten.de anmelden und einen Garten anbieten oder suchen. Neben Gartenbeteiligungen können über die Plattform auch Erntebeteiligungen oder Werkzeuge angeboten und gesucht werden (zurzeit werden sogar Laufenten angeboten). Die Konditionen für die gemeinschaftliche Gartennutzung werden von den Nutzern selbst festgelegt.

Gartenpaten Garteninteressen vereinenGerade läuft eine Crowdfunding-Kampagne um die Verbesserung unseres (leider noch sehr unübersichtlichen) Webauftritts zu finanzieren (www.startnext.com/gartenpaten). Dafür wird kräftig die Werbetrommel gerührt, denn bei so vielen positiven Rückmeldungen wollen soll die Website möglichst schnell erneuert werden.