Baumspinat Magenta Spreen

Christines Garten (5) – Baumspinat „Magenta Spreen“

Beim VEN (Verein der Nutzpflanzenvielfalt in Fulda) habe ich Magenta Spreen vor Jahren als Samen bezogen. Wie ich diesen Spinat nutzen konnte, war mir damals noch nicht klar, Kaum gesät, wuchsen die Pflänzchen zu riesengroßen 3-4 Meterbäumen heran. Die Stiele waren 3 cm dick und wunderschön mit ihren roten Rändern.

Aber essen?  Mit der Axt hätte ich ihn im Herbst fällen müssen, und der Stamm passte auch nicht in den Häcksler. Tausende von kleinen schwarzen Samenkörnchen verteilten sich später rundherum auf der Erde. „Hast Du einmal Baumspinat, hast Du immer Baumspinat.“ Wo der schon überall aufgetaucht ist?

Heuer hatte ich ihn mit Kompost in Massen ins Hochbeet verschleppt, auf das er sich irgendwie aus luftiger Höhe ausgesät hatte. Ich wollte schon die dicken Reihen als „Unkraut“ jäten, da fiel mir ein, dass irgendein Sternekoch ihn im Wildkräutersalat präsentierte, und außerdem entdeckte ich heuer, dass ich das Grün vermixt mit Obst und Wasser trinken kann.

Also ließ ich eine dicke Reihe stehen. Das erwies sich als eine wunderbare Idee. Ich habe noch nie so viel an einer Stelle geerntet wie jetzt. Seit dem Frühjahr kappe ich jetzt begeistert die Spitzen und habe ständig junge Blätter die sich reichlich verzweigen und  unerschöpflich weiter wachsen, wahrscheinlich bis zum Frost.

Und zart sind sie! Ein paar „Bäumchen“ für neue Samen und dürfen jetzt am Rande stehen bleiben und mich weiter erfreuen ohne abgeerntet zu werden.

Ich habe den Baumspinat zu meiner absoluten Hochleistungsertrags-Lieblingspflanze auserkoren!

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