Tomatenvielfalt, Gartennetzwerk.com

Christines Garten (2) Tomatenvielfalt

Was reizt Dich daran, so viele Tomatensorten selbst anzubauen?

Ich bin in meinem Element, wenn es um die Tomatenvielfalt geht. Meist habe ich an die 200 Pflänzchen oder etwas mehr. Davon gebe ich an Liebhaber der alten Sorten dann übrige Pflanzen ab. Besonders freut mich daran, dass das Bewusstsein für die Geschmacksvielfalt steigt, und wer immer da auf den „Geschmack“, kommt trägt dazu bei, einen Gegenpol zu dem „Standardangebot“ zu setzen und gibt freudig Begeisterung weiter, ja ist nicht mehr zufrieden mit dem, was man so kaufen kann. Mit Tomatenhybridsamen  und Pflanzen, selbst in eigener Erde angebaut, können solche Tomaten dann nicht mithalten. In einer Gartensendung habe ich schmunzelnd gesehen, wie der Moderator eine Tomate aus einem Meter Höhe fallen ließ und sie dabei nicht platzte. So etwas ist heutzutage ein Zuchtziel, und das auf Kosten einer zarten Haut und saftigen Geschmacks, lagerfähig ist sie zwar – aber sonst?

0 Gedanken zu „Christines Garten (2) Tomatenvielfalt“

  1. Ganz meine Meinung. Wir haben auch zig verschiedene, viele alte Sorten, und wenn man in die erste beisst, ist das ein sinnliches Vergnügen. Nicht wie bei den holländischen Vertretern, die man bei einer Blinddegustation niemals als solche erkennen würde.

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