Rote Rübe Crapaudine

Christines Garten (13) – rote Rüben

Rote Rüben – verschiedene Sorten

(Beta vulgaris) kennen wir ja alle, rund oder möhrenförmig aber jedenfalls einfarbig rot, denkt man so. Mit den alten Sorten macht es Spaß auszuprobieren wie vielfältig auch ein „Rote Rüben-Geschmack“ sein kann.

Vor drei Jahren hatte ich versuchsweise zu den normalen roten noch eine gelbe Rübe, von deren Geschmack ich aber nicht so begeistert war. Im letzten Jahr probierte ich es mit der Italienischen Sorte „Barbietola di chioggia“, einer runden roten Rübe, die außen intensiv hellrot aussah und innen weiß mit herrlichen roten Ringen, einer richtigen Freude für das Auge.

Roh wurde sie jedoch schließlich geschmacklich nicht mein Favorit, eignete sich aber hervorragend für einen roten Rübensalat. Der wurde sehr mild und fein und wunderschön, auch wenn die Ringe etwas verblassten. Bis dahin hatte ich gekochten roten Rübensalat nicht so gemocht, seitdem mag ich ihn.

Heuer hatte ich Samen einer französischen roten Rübe – der „Crapaudine“ ein monsterhaftes Wesen, tief dunkelrot und mit gigantischen Erträgen an Menge und Gewicht. Sie sehen aus wie überdimensionale Karotten. Ich erwartete zuerst, dass sie bei so einer Größe innen und außen holzig sein würden, das aber waren sie nicht.

Zwar passten sie nur halbiert und in kleineren Mengen in den größten Kochtopf, aber der Geschmack war wunderbar und jetzt freue ich mich jetzt im Winter auf die roten Rübensalate dieser Sorte.

Auch lege ich sie in hauchfeinen Scheiben kochend heiß mit etwas Wasser, ganz wenig Weißweinessig, Salz Gemüsebrühe und mit feinen Zwiebelringen in Gläser. Die mit Twistoff-Deckeln verschlossenen Gläser werden dann noch kurz im Wasserbad aufgekocht. Zum Servieren brauche ich bloß noch etwas gutes Öl darüber zu geben – Eine Delikatesse. Ich bevorzuge dazu z.Zt. ein Kümmelwürzöl.

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