Gräser gegen Feinstaub

viele Gesetze

Ein wenig in den Hintergrund getreten ist die Thematik rund um Feinstaub- und sonstige Luftbelastungen nicht nur in den Städten. Viel Gesetzesaktionismus mit fragwürdigem Erfolg ist auf die Verringerung der Belastung vor allem durch Fahrzeuge ver(sch)wendet worden. Geholfen hat das in erster Linie wohl der Fahrzeugindustrie. Gipfel dieser Entwicklung ist die Einbeziehung der Feuerwehrfahrzeuge in enge Emissionsrichtwerte.

Umdenken

Vor allem in den Niederlanden hat man viel praktikabler schon seit Jahrzehnten den Fokus auf etwas viel Naheliegenderes gerichtet, die gezielte Begrünung. Dabei weiß man seit langem, dass beispielsweise städtische Bepflanzungen Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen, sie verhindern Schallreflexionen, sie entschärfen, die durch die Bebauung beeinflussten Windgeschwindigkeiten und sie senken natürlich den Feinstaubgehalt der Luft.

Gräser als Baustein

Besonders effektiv sollen dabei vor allem höher wachsende Gräser sein, die durch die hohen Blattoberflächen und ihre Strukturen, die Stäube in den Boden lenken. Vor kurzer Zeit hat sich sogar eine Facebook-Gruppe „Gräserfreunde“ gegründet, die das ganz spezielle gärtnerische Interesse an diesen Pflanzengruppen zeigt.

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