Mistel mit Beeren, Viscum album, Gartennetzwerk.com

Mistel – Weihnachtsgruß und Lebenskünstler

Alljährlich zu Weihnachten

werden auf den Märkten und bei Garten- und Blumenhändlern wieder die Mistelbüsche angeboten, unter denen angeblich das Küssen besonders glückbringend ist.

Diese Misteln (Viscum album), also mit weißen Beeren, sind schmarotzende Pflanzen, die ohne Bodenberührung auf Wirtsbäumen leben, indem sie deren Versorgungsbahnen anzapfen. Dazu sind ihre Samen mit einer schleimig-klebrigen Schicht umgeben. Die Verbreitung erfolgt durch Vögel. Die Samen haften sich auf dem Wirtsbaum fest und schieben ein Saugorgan bis in seine Nährstoff fördernden Schichten.

Der Brauch des Küssens unterm Mistelzweig, der Glück bringen und Unheil abwenden soll, kommt aus dem Angelsächsischen und geht auf die Germanische Mythologie zurück. Ihre größte Berühmtheit erlangten die Misteln allerdings in den „Geschichts“-bänden „Asterix und Obelix“. Dort kommen die Misteln in jeder Folge vor, denn sie sind unabdingbarer Bestandteil des „Zaubertranks“, der wunder- und wirkungsvollen Grundlage der Unabhängigkeit des „kleinen Gallischen Dorfes“. Allerdings mussten die Misteln vom diensthabenden Druiden mit einer goldenen Sichel geschnitten werden.

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