Gartennetzwerk.com, Fliegenpilz

Pilzsafari im Garten

Überall sprießen sie hervor und zeigen ihre Fruchtkörper. Pilze – die notwendigen Partner oder Schmarotzer vieler Pflanzen und Garanten für die Erneuerung der Natur. Früher zählte man Pilze irgendwie zu den Pflanzen, bis man entdeckte, dass sie ein eigenständiges Reich neben den Tieren und Pfllanzen bilden.

Bis heute sind sie meistens geheimnisvoll und geheimnisumwittert. Sie produzieren Gifte und Medikamente und manche von ihnen sind wertvolle Lebensmittel, ja sogar hochgeschätzte Delikatessen. Einige, wie die Fliegenpilze und die „magic mushrooms“ dienen in bestimmten Regionen als Rauschmittel. Für unsere Biere und Weine sind Pilze unverzichtbar. Und wir ärgern uns, wenn sie für uns Gärtner einerseits unverzichtbar sind und gleichzeitig unsere Pflanzenlieblinge zerstören. Das größte Lebewesen der Erde soll ein mehrere Tausend Jahre alter und 9 Quadratkilometer großer Hallimasch in Nordamerika sein. Einige Arten, wie die Schleimpilze, können sich sogar fortbewegen.

Was wir sehen, sind nur die Fruchtkörper, die für die geschlechtliche Vermehrung sorgen. Der weitaus größte Teil des Pilzes lebt jedoch im Untergrund. Wenn relativ warmes Wetter und genügend Feuchtigkeit zusammen kommen, entwickeln sich diese Fruchtkörper und formen gerade jetzt im Herbst einige der unverwechselbaren und manchmal farbenprächtigen „Schmucksteine“ im Garten.

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