Bambushain

Projekt Bambushain

Angeregt durch Besuche im Osnabrücker Zoo und im botanischen Garten Oldenburg werden wir gleich das „Projekt Bambushain“ starten, vorrausgesetzt, die Begeisterung meiner Sprösslinge für die gesehenen Bambuspflanzungen hält auch noch an, wenn es an die Arbeit geht.  Auf einer etwa 75 m² großen Grundfläche werden wir dann alles was sich in meiner Restbaumschule noch an Bambusausläufern findet zu einem kleinen Irrgarten aus verschiedenen Bambusarten zusammenfügen.

Dabei wird es nötig sein, die Fläche ringsum mit einer  2mm und 70 cm hohen Rhizomsperre aus HDPE zu umgeben.  Da  die  raschwüchsigen, ausläufertreibenden  Bambusarten sich sonst unkontrolliert ausbreiten würden, ist diese Maßnahme unbedingt erforderlich.  Tricksereien mit billigerer Teichfolie sind ausgeschlossen. Nur gut, dass ich da einkaufstechnisch direkt an der Quelle sitze.  Bambus kann am Tag mehrere Zentimeter wachsen und dringt dabei durch die meisten Materialien – was noch im 2. Weltkrieg Kriegsgefangene der Japaner schmerzhaft zu spüren bekamen.

Man nutzte nämlich die diese Eigenschaften zur Folter. Das Opfer wurde über aus dem Boden sprossende Bambusausläufer gelegt und fixiert. Innerhalb weniger Tage wuchs dann der Bambus durch den Körper, was nicht nur äußerst schmerzhaft war, sondern schließlich auch zum Tode führte.

Ein Gedanke zu „Projekt Bambushain“

  1. So eine Bambuspflanzung hätte ich auch gerne… das wird sich ein tolles Ding.
    Zur Folter… das hatte ich bisher noch nicht gehört, scheint mir aber sehr grausam zu sein.
    LG, Petra

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