Frühe Adonislibelle, Pyrrhosoma nymphula, Männchen

Raubtiere im Garten

Bärenjagd (von Frank Kröger)

ursprünglich hatte ich vor, in meinem Garten auf (fotografische) Bärenjagd zu gehen. Doch der am Tag zuvor entdeckte Blutbär ließ sich nicht blicken.Mit Aufnahmen dieses wunderschönen roten Schmetterlings kann ich daher heute noch nicht dienen. Andere wirkliche Raubtiere ließen sich dafür umso williger ablichten. Dass  Marienkäfer  und besonders seine Larven gute Dienste bei der Vertilgung von Blattläusen leisten dürfte hinlänglich bekannt sein.  Auch die räuberische Lebensweise der Libellen, die fast alles an Insekten attackieren, was sie von der Größe her bewältigen können ist keine wirkliche Neuheit.  Gefreut hat es mich  jedoch das immerhin 3 Arten an einem Tag  soweit still gehalten haben  das es für einigermaßen brauchbare Aufnahmen gereicht hat. Hufeisen-Azurjungfer, Frühe Adonislibelle und Kleine Pechlibelle sind zwar keine seltenen  Arten, doch bei diesen interessanten Tieren freue ich mich über jedes Exemplar. Mein Dank gilt an dieser Stelle  den Libellenexperten der Facebookgruppe Libellenfreunde, die für mich die Bestimmung der Arten übernommen haben.

Weit weniger als Räuber bekannt sind die Florfliegen. Diese lichthungrigen Netzflügler  vertilgen wahre Massen an Blattläusen. Rund um meinen Teich sind sie in diesem Jahr besonders zahlreich vertreten. Eigentlich sind sie kleine Stinktiere, denn mit Ihren Stinkdrüsen verderben sie vielen Vögeln den Appetit auf sie. Auch wenn ich den Blutbär noch nicht erlegen konnte, hatte sich mein Beutezug schließlich doch noch gelohnt und die biologische Schädlingsbekämpfung scheint in meinem Garten intakt zu sein.

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