Spitzwegerich – Arzneipflanze 2014

Seit altersher sind die Wegerichpflanzen, die praktisch überall wachsen, als eine der wirksamsten Heilpflanzen bekannt und beschrieben.

„Verwendung findet der ganz Wegerich in all seinen Sorten mit Wurzel, Kraut, Blüte und Samen. Er reinigt wie kein zweites Kraut Blut, Lunge und Magen, ist daher gut für jene Leute, die wenig oder schlechtes Blut, schwache Lungen und Nieren, bleiches Aussehen haben, Ausschläge, Ruden oder Flechten produzieren, oder gar hüsteln, heiser sind, mager bleiben wie die Geißen, selbst wenn man sie in Butter hineinstellen würde. Er hilft schwächlichen Kindern, die trotz guter Kost zurückbleiben, auf die Beine.“ (aus Maria Treben, Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Zitat des Schweizer Pfarrer Künzle)

Nun hat auch der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg diese Alround-Arzneipflanze in den Fokus gerückt und zur „Arzneipflanze des Jahres 2014“ erhoben. Dem Spitzwegerich sagt man dabei den höchsten Wirkungsgrad nach.

Vor allem bei „Katarrhen der Atemwege, Entzündungen von Mund und Rachenschleimhaut sowie bei Wunden“ sind danach „positive Effekte“ belegt. Anders als die Altvorderen, verwenden die Wissenschaftler ausschließlich die Blätter.

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