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Baum des Jahres 2017 ist die Fichte

Fichte (Rotfichte) Picea abies

Wenn es neben der Buche und Eiche einen weiteren typischen Baumvertreter in Mitteleuropa zu nennen gibt, ist es die Fichte. Oft mit den Tannen verwechselt ist die typisch-regelmäßige Kegelform gerade auch der älteren Fichten, das Stereotyp für das Weihnachtssymbol schlechthin.

Fichte Baum des Jahres 2017In meiner Kindheit gab es nur die Fichte als duftintensiven Weihnachtsbaum, bis sie von der plastikgleichen, langweiligen Nordmanntanne abgelöst wurde. Allerdings fand man ihre Pracht auch besonders schnell am Fußboden wieder.

Fichtenzapfen sind es, die wir im Wald auf dem Boden finden und Tannenzapfen nennen. Einen Tannenzapfen müssten wir uns schon direkt vom Baum pflücken, da von Ihnen bei Reife nur die Spindel übrigbleibt.

Fichte Baum des Jahres 2017Die Fichtennadeln sind diejenigen, die wir gar nicht mögen, weil sie, spitz und hart, nicht ganz so freundlich und umgänglich zu händeln sind, wie die weicheren, stumpferen Tannennadeln. Auch das Tannennadelschaumbad müsste Fichtennadelschaumbad heißen.

Die jungen, frühjährlichen Austriebe lassen sich gut in Speisen und Getränken in der Küche verwenden. Das wissen auch einige Vertreter von Läusearten, die, von Bienen gemolken, für den dunklen würzigen Waldhonig sorgen.

Fichte Baum des Jahres 2017Alles in allem ist die Fichte eine ursprüngliche heimische Baumart und sicher eine würdige Kandidatin für den „Baum des Jahres“ im nächsten Jahr!

Wer sich eingehender mit den Unterschieden von Fichte und Tanne beschäftigen möchte, findet hier einen guten „Lehrpfad“.

Fichte Baum des Jahres 2017