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Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“

Neuauflage des bundesweiten Pflanzwettbewerbs für Bienen

Unter dem Motto „Be happy! Make a bee happy!” ruft die Initiative Deutschland summt! ab dem 1. April 2018 erneut dazu auf, gemeinschaftlich naturferne Flächen für die Wild- und Honig-Bienen und die Natur zurückzuerobern.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzDer bundesweite Pflanzwettbewerb will Gemeinschaften aller Art dazu motivieren, sich mit viel Spaß für die Bienen, die biologische Vielfalt und damit für unsere Zukunft einzusetzen. Ob Firmenkollegen oder Vereinsmitglieder, ob Kitas oder Sportvereine, alle dürfen mitmachen. Von Privat-, Schul- oder Unternehmensgärten bis hin zu kommunalen Parks – überall sollen heimische Pflanzen blühen!

Der Wettbewerb findet vom 1. April bis 31. Juli 2018 statt. Teilnehmen können Gruppen jeder Art mit ihren Gemeinschaftsaktionen; in der Wettbewerbskategorie „Privatgärten“ auch Einzelpersonen.

Die Fotos und Videos

der Aktionen werden von den Teilnehmern auf die Aktionsseite www.wir-tun-was-fuer-bienen.de hochgeladen, die pünktlich zum 1. April 2018 den Link zum Registrieren anbieten wird. Heute schon finden alle interessierten Bienen-Freunde ausführliche Informationen zum Wettbewerb sowie Tipps zum bienenfreundlichen Gärtnern. Zum Wettbewerbsstart erscheint auch eine Neuauflage der Ratgeber-Broschüre „Wir tun was für Bienen“, die gegen eine Spende abgegeben wird.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzPflanzen und anlegen

Im Wettbewerbszeitraum steht vor allem das Pflanzen von Stauden und Kräutern und das Anlegen von Blühwiesen im Vordergrund. Aber auch das Anlegen von Gartenstrukturen mit Lesesteinen oder Totholz, Wasserstellen oder Reisighaufen, Sandarien und anderen Wildbienen-Nisthilfen wird von der Jury prämiert.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzAuch Gruppen, Schulen Kindergärten

Für Wettbewerbsteilnehmer in der Kategorie Schul- und Kitagärten gibt es ein tolles Angebot: Registrierte Wettbewerbsgruppen können beim Pflanzenanbieter LA’BIO! um kostenfreie Kräuter und Stauden bitten. Bei der Stiftung für Mensch und Umwelt ist rabattiertes Saatgut des Herstellers Rieger-Hofmann zu erhalten, speziell für die jeweilige Region geeignet (nach PLZ), in der die Pflanzaktion durchgeführt werden soll. Voraussetzung: Ehrenamtliche Anpflanzungen auf (halb)öffentlichen Flächen wie z.B. Kita- oder Schulgärten, Gärten von gemeinnützigen Vereinen oder kommunale Flächen.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzBeim ersten Wettbewerb 2016/17 nahmen insgesamt knapp 200 Gruppen mit über 2.500 Personen teil und gestalteten insgesamt knapp 35 Hektar Fläche bienenfreundlich um. Die Stiftung hofft dieses Jahr, dass es noch mehr Menschen werden!

Hier der Link zum Wettbewerb

Mit 10 Tipps Bienen helfen

Bienenschutz, Gartennetzwerk.com
Foto: www.umstellung.info

Den meisten Gärtnern und Gartenliebhabern ist es längst klar. Das globale Bienensterben wird auch bei uns zu einem zunehmend ernsteren Problem. Und diese Erscheinung wirkt sich auch auf die Wildbienenbestände aus.

Kaum haben wir sie als nützlich und interessant für uns entdeckt, sterben auch sie. Die Folgen sind noch unübersehbar. Es gibt einige Initiativen, die dieser Entwicklung entgegenwirken wollen.

Wir berichteten bereits über wildbee.ch oder Stadtbienen.org. Auf der Webseite www.umstellung.info finden Sie einen kurzen Leitfaden für sinnvolle Maßnahme in der eigenen Umgebung.

Wildbienen- und Insektenschutz

Wildbienen- und Insektenschutz hat für die meisten Gärtner einen hohen Stellenwert. Es ist sogar eine viel wichtigere Aufgabe geworden, sich um diese Gartenhelfer zu kümmern in den Zeiten, in denen die Bedeutung der Wildbienen zunimmt.

Bienensterben und Milbenbefall schwächen die Honigbienenbestände so, dass inzwischen bereits gezielt Wildbienen zur Bestäubung von Gemüseplantagen eingesetzt werden.

Außerdem ist es besonders schön, diese oft sehr attraktiven Solitärbienen und -wespen beobachten zu können. Dabei müssen es nicht so große und aufwändige Anlagen sein wie diese von der Stiftung für Umwelt- und Naturschutz errichtete.

Wildbienenschutz, Samenbomben, Gartennetzwerk.com
Samenbomben

Es reicht jedoch nicht, solche Unterschlüpfe und Nistmöglichkeiten zu schaffen, sondern wir müssen auch durch Anpflanzung von Futterpflanzen die Nahrungsgrundlagen in Form von Nektar und Pollen sicher zu stellen. Z.B. mit Hilfe solcher Samenbomben.