Für mehr Farbe im Winter: Amaryllis jetzt antreiben

Obwohl die Amaryllis so elegant wirkt, ist sie gar nicht zimperlich, denn sie lässt sich schnell und leicht zum Blühen bringen. Innerhalb von nur sechs bis acht Wochen erscheinen eindrucksvolle, große Blüten an einem bis zu 70 Zentimeter langen Stiel. Werden einige Tipps berücksichtigt, blüht die Amaryllis, die auch als Ritterstern (botanisch Hippeastrum) bezeichnet wird, im nächsten Winter erneut.

Weil diese Blume so groß werden kann, ist es empfehlenswert, die Zwiebel in einen Tontopf zu pflanzen, Er bietet – im Vergleich zu einem Plastiktopf – ein besseres Gegengewicht zu den schweren Blüten und ist deshalb standfester.

Der Topf sollte nur wenig größer sein als die Zwiebel. Sie wird nicht allzu tief gepflanzt. Experten empfehlen, dass mindestens noch ein Drittel aus der Erde herausragt.

Um sich gut und schnell zu entwickeln, benötigt die Blumenzwiebel dann Wärme. Ideal ist ein Platz in einem 20 bis 23 °C warmen Wohnzimmer. Am Anfang wird wenig gegossen. Erst wenn der Blütenschaft etwa handhoch ist, wird die Wassermenge gesteigert.

Der nackte Boden im Topf und der Topfrand können mit Moos verdeckt werden. Dann sollte die Amaryllis jedoch von unten, über den Topfuntersetzer, gegossen werden, um zu verhindern, dass die Zwiebel durch das feuchte Moos Schaden nimmt. Soll die Amaryllis im nächsten Jahr wieder Blühen, wird Verblühtes entfernt, damit sie keine Kraft in die Samenbildung steckt.

Als Alternative zum Vortreiben können im Winter auch kurz vor der Blüte stehende Rittersterne als Topfpflanzen gekauft werden. Wer aber die interessante Entwicklung vom Pflanzen der Riesenzwiebel bis hin zur Blüte von Nahem miterleben möchte, pflanzt am besten eine oder sogar mehrere Zwiebeln.

Mehr lesen: https://www.gartenflora.de/mein-garten/

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.