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Schafgarben – eindrucksvolle Sommerblüher

Schafgarben – eindrucksvolle Sommerblüher fürs Staudenbeet

Die breiten Blütenschirme aus unzähligen hübschen Einzelblütchen machen die Schafgarbe zu einer markanten Staude für farbenfrohe Gartenbilder. Viele Gartensorten sind auch schöne, lange haltbare Schnittblumen, die sogar getrocknet werden können. Schafgarben (Achillea) sind sehr robuste Stauden, solange sie nicht auf staunassem Boden stehen. Ein sehr gut wasserdurchlässiger, sandiger Standort und viel Sonne sind deshalb entscheidend.

Durch Züchtung sind viele Sorten in den unterschiedlichsten Farben entstanden. Sie eignen sich deshalb für alle erdenklichen Kombinationen, sowohl Ton in Ton oder als Kontrastprogramm. Das Spektrum der Blütenfarben reicht von pastelligen Creme-, Apricot- und Lavendeltönen bis hin zu intensivem Gold, feurigem Orange und Purpur.

Ideale Partner sind Stauden mit langen, vertikalen Blütenständen, zum Beispiel Königskerze, Steppen-Salbei, Fingerhut, Fackellilie und Prachtscharte. Auch Roter Scheinsonnenhut, Kugeldisteln oder Zierlauch eignen sich gut. Schön sind auch Kombinationen mit zarten Gräsern. Die filigranen Blätter der Schafgarben können außerdem einen interessanten und auffallenden Kontrast zu großblättrigen Stauden bilden.

Die meisten Schafgarben-Sorten blühen im Allgemeinen von Juni bis September. Wenn sie direkt nach der Hauptblüte zurückgeschnitten werden, währt der Flor länger, denn sie blühen noch einmal nach.

Werden die Blütenschirme zur rechten Zeit entfernt, wird auch die Selbstaussaat der Pflanzen verhindert. Wer stattdessen der Natur ihren Lauf lässt, kann mit eindrucksvollen Winteraspekten belohnt werden, denn die Blütenstände verleihen dem kahlen Garten in der kalten Jahreszeit noch etwas Form und Struktur.

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Mohn – Wildblumencharme im Garten

Mohn mit vielen interessanten Sorten

Die seidenzarten Blütenblätter machen den Mohn einfach unwiderstehlich. Sie wecken vielleicht auch Erinnerungen an unbeschwerte Kindertage und scheinbar endlose Sommer. Doch den roten Klatsch-Mohn sieht man nicht mehr so oft – und wenn, blüht er nicht sehr lange. Wegen seiner Kurzlebigkeit wird der Klatsch-Mohn darum im Garten kaum verwendet.

Doch die Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) bietet viele schöne Alternativen. Insbesondere der an Sorten reiche Türkische Mohn (Papaver orientale) schmückt ab Ende Mai die Beete. Er ist sehr vielfältig: Die Farben reichen von Schneeweiß über Rosa bis hin zu Feuerrot und es gibt einfache, gefranste, gewellte und gefüllte Blüten.

Sonne erwünscht

Damit sich die prachtvollen Stauden gut entwickeln, benötigen sie einen vollsonnigen Standort und eher trockenem Boden. Der Türkische Mohn blüht für circa vier Wochen. Darum sind Kombinationen mit anderen Stauden sinnvoll, die die nach der Blüte entstehenden Lücken schnell füllen.

Ich berichtete bereits vor Jahren über die Leidenschaft von Christine zu Ihrem Mohn.

Aus aller Welt

Der Islandmohn (Papaver nudicaule) blüht über einen längeren Zeitraum. Seine gerüschten Blütenkelche leuchten von Mai bis September in unzähligen Farben. Er ist nicht ganz winterhart, doch er sät sich gerne selbst aus. So erfreut er an sonnigen Standorten auch im nächsten Jahr wieder mit seinen strahlenden, farbenfrohen Blüten.

Zur großen Mohnfamilie gehört auch der himmelblau blühende Tibet-Scheinmohn (Meconopsis betonicifolia). Er gilt als anspruchsvoll, denn er benötigt einen kühlen und luftfeuchten Standort mit durchlässigem, saurem Boden.

Mohn, Schlafmohn, Klatschmohn, GArtenblüher, Insektenfreundlich, LeidenschaftErheblich unkomplizierter ist die Kalifornische Mohnpflanze (Eschscholzia californica). Dieser Mohn liebt die Sonne und blüht von Mai bis Oktober. Typisch für den ursprünglich in Kalifornien heimischen „Goldmohn“ ist intensives Goldgelb. Im Saatguthandel gibt es außerdem schöne Farbmischungen.

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