Ginkgo – große Sortenvielfalt nutzen

Der Ginkgo wird manchmal als „lebendes Fossil“
bezeichnet, denn er ist ein Überbleibsel aus der Frühgeschichte der Erde. Er
ist der letzte Vertreter einer längst ausgestorbenen Pflanzengruppe. Seine
einzigartigen Blätter machen ihn zu einem faszinierenden Gehölz für Gärten und
Parks.

In China hochgeschätzt

Als Wildform sind nur sehr kleine Vorkommen in China bekannt. Daher droht der wilde Ginkgo auszusterben. Dabei gibt es durchaus nützlichen Ertrag aus dieser Pflanze. Zum einen wurden die Samenkerne zur Ernährung genutzt, zum anderen werden aus den Blättern Extrakte gewonnen die als sogenannte Antidementiva wirksam sind.

Viele Sorten im Handel

Es gibt immer mehr Ginkgo-Sorten, die relativ wenig
Platz benötigen. Manche wachsen sehr schlank in die Höhe. Andere Sorten bleiben
klein und können gut in den Garten oder sogar in größere Töpfe gepflanzt
werden. Der Ginkgo ist sehr robust, standorttolerant und widerstandsfähig. Er verträgt
hohe Temperaturen, trotzt Krankheiten und Insekten, ist stadtklimafest und
übersteht hohe Luftverschmutzung. Darum ist er auch häufig als Stadtbaum zu
sehen.

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Jetzt pflanzen

Auch wenn der Ginkgo keine großen Ansprüche an den
Boden stellt – ein guter Wasserabfluss ist wichtig. Der Baum ist sehr
winterhart. Jüngere Exemplare können aber frostempfindlich sein. Das Frühjahr
ist darum für sie die beste Pflanzzeit. Der Ginkgo hat einen besonderen
Standort verdient, denn er ist vom Austrieb bis zum herbstlichen Blattfall sehr
interessant: Zusätzlich zur schönen Form trägt auch die Farbe der Blätter zum
Zierwert bei. Jung sind sie frischgrün, später dunkler und im Herbst leuchtend
goldgelb.

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(in Zusammenarbeit mit der GartenFlora)

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