Heuchera – vielseitige Blattschmuckstaude für Balkon und Garten

Das Purpurglöckchen, botanisch Heuchera, hat sich gewissermaßen zu einem Superstar in der Gartenwelt entwickelt. Anfangs war sie unter anderem als Bauerngartenstaude bekannt und wurde wegen der hübschen, filigranen Blütenrispen mit den roten Glöckchenblüten auch gerne als Schnittblume verwendet.

Große Sortenvielfalt

Durch Zufälle und Züchterfleiß gibt es mittlerweile eine Fülle schöner Sorten mit Blättern in Purpurrot, Limonengrün und in aparten Kaffeetönen, gerüscht, marmoriert, mit farbigen Blattadern … Diese große Farben- und Formenvielfalt bietet eine Fülle an Gestaltungs- und Verwendungsmöglichkeiten im Garten und als Topfpflanze auf dem Balkon oder am Hauseingang.

Sonderbehandlung

Eine Besonderheit des Purpurglöckchens ist das mehr oder weniger deutlich sichtbare Wachstum des Erdstamms der Pflanzen, das je nach Sorte unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Die Stauden wachsen dabei mit der Zeit aus dem Boden heraus. Der Grund dafür: In ihrer Heimat in Nordamerika bekommen Purpurglöckchen in lichten Laubwäldern jedes Jahr eine ordentliche Portion Herbstlaub aufs Haupt. Dieser Last entkommen sie, indem ihre kurzen Rhizome nach oben wachsen.

Wenn Purpurglöckchen im Beet zu „hochbeinig“ werden, kann man Komposterde nachfüllen oder die Pflanzen alle paar Jahre aus dem Boden nehmen und tiefer setzen. Dabei lässt sich durch das Abnehmen junger Risslinge außerdem Pflanzennachwuchs gewinnen.

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