Märzgarten

Pflanzentipps für den Garten im März

Im Märzgarten gibt es wieder richtig viel zu tun. Jetzt ist zum Beispiel Zeit für den Frühjahrsputz im Staudenbeet und auch für die Jungpflanzenanzucht im Gewächshaus oder auf einer hellen Fensterbank.

Tulpen und andere Frühblüher in Töpfen bringen jetzt Frühlingsstimmung in Haus, auf den Balkon und in den Garten und sie verstärken die Vorfreude auf die Gartensaison.

Der Handel ist natürlich vorbereitet

Im Fachhandel sind nun unter anderem Töpfe mit Primeln, Maßliebchen, Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht erhältlich. Außerdem werden oft kurz vor der Blüte stehende Tulpen, Narzissen, Traubenhyazinthen und andere Zwiebelblumen in Töpfen angeboten. Im Haus sollten die Zwiebelblumen möglichst kühl stehen, also eher im unbeheizten Flur als in einem gemütlich-warmen Raum. Dann machen sie besonders lange Freude.

Vorsicht geboten

Stehen die Zwiebelblumen und auch die anderen Frühblüher draußen, kann etwas Vorsicht sinnvoll sein, wenn Temperaturen unter –2 °C angekündigt sind. Zum Schutz können die bepflanzten Kästen und Schalen dicht an die Hauswand gerückt und mit mehreren Lagen Zeitungspapier abgedeckt werden. Oder die Gefäße werden kurzerhand über Nacht ins Haus geholt.

Schnittarbeiten

Im März ist auch Zeit für viele Pflegearbeiten im Garten. Mit Beginn der Forsythienblüte können die Rosen geschnitten werden. Die Zweige werden immer auf eine nach außen weisende Triebknospe zurückgeschnitten. Bei milder Witterung dürfen auch schon Olivenbäumchen, Oleander, Lorbeer und andere robuste Kübelpflanzen nach draußen gestellt werden.

Glücklich, wer ein Gewächshaus hat

Im Gewächshaus ohne Heizung oder im Frühbeet keimen ab Anfang März Gemüsearten wie Dicke Bohnen, Erbsen, Salat und Sommerblumen wie Ringelblume oder Zinnie. Im geheizten Treibhaus gehen bei Temperaturen um 18 bis 22 °C auch die Samen wärmebedürftiger Arten wie Tomate, Paprika oder Fleißiges Lieschen zügig auf. Besonders kräftige Sämlinge entwickeln sich, wenn das Saatgut dünn ausgesät wird.

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(in Zusammenarbeit mit der GartenFlora)

Kletterpflanzen aussäen

Aussaatbeginn für einjährige Kletterpflanzen

Einjährige Kletterpflanzen bringen schnell Farbe ins Beet oder in den Topfgarten, denn sie blühen schon wenige Monate nach der Aussaat. Kletterer wie Schwarzäugige Susanne, Sternwinde, Himmelblaue Prunkwinde, Duftwicke, Glockenrebe und Feuerbohne sind ein blütenreicher Sichtschutz zum Beispiel für den Balkon oder die Terrasse. Sie sind auch ideal zum Verschönern von Zäunen und zum Kaschieren unliebsamer Gartenecken.

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Manche dieser Einjährigen können direkt an Ort und Stelle ausgesät werden. Meistens werden sie aber im Gewächshaus oder auf einer hellen Fensterbank vorgezogen und dann ausgepflanzt. Die ideale Temperatur für die Keimung liegt zwischen 15 und 20 Grad.

Unterschiedliches Tempo

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Die Aussaat erfolgt je nach Wuchsgeschwindigkeit zwischen Februar und April.
Arten, die wie die Schönranke langsam wachsen, kommen schon im Februar in die Erde. Zügiger wachsende Arten wie die Schwarzäugige Susanne können später, im März, ausgesät werden. Im April erfolgt dann die Aussaat schnellwüchsiger Arten wie Prunkwinde und Kapuzinerkresse.

Unterstützung notwendig

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Schon ungefähr zwei bis drei Wochen nach dem Auflaufen sollten die kleinen Pflanzen eine Kletterhilfe bekommen. Auf die Weise wird dafür gesorgt, dass sie nicht ineinander wachsen, denn sonst müssen sie nach einiger Zeit mühsam entwirrt werden.

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