Präriestauden, Gartengestaltung, Gartenbau, Niederschlagsarm, trockene Standorte

Gartengestaltung mit Präriestauden

(in Zusammenarbeit mit Gartenflora)

Präriestauden – Farbenpracht bis in den Herbst

Viele unserer schönsten Gartenstauden stammen aus den Prärien Nordamerikas. Darunter sind Staudenschönheiten wie Mädchenauge, Astern, Scheinsonnenhüte (Echinacea), Kokardenblume und Sonnenbraut. Die spät blühende Indianernessel (Monarda fistulosa), das grazile Tautropfengras, der markante Kandelaber-Ehrenpreis (Veronicastrum virginicum) und der duftende Anis-Ysop (Agastache foeniculum) sind weitere Beispiele für beliebte Pflanzen, die gut in einen Präriegarten passen.

Wertvoller Helfer

Manche Präriepflanzen wachsen in sehr niederschlagsarmen Landschaften, der sogenannten Kurzgrasprärie. Die Mehrzahl der Präriestauden ist jedoch an die Bodenverhältnisse der Hochgrasprärie angepasst. Diese Pflanzen gedeihen am besten auf eher frischem, nährstoffreicherem Boden. Das bedeutet, dass auf fast jedem Gartenboden ein pflegeleichter Präriegarten entstehen kann. Wenn sich ein solcher Garten gut entwickelt hat, lässt sein dichter Bewuchs kaum noch Unkraut durch.

Arbeitssparend

Damit sich diese Präriepflanzen wohlfühlen, ist durchlässiger Boden wichtig. Ist er zu schwer, lässt er sich durch Beimengung von Sand oder Splitt durchlässiger machen. Als Mineralmulch wird eine 7-8 cm dicke Schicht dieser Materialien nach der Pflanzung um die Stauden verteilt. Sie kann das Unkrautaufkommen von unten vermindern. Allerdings können von oben einfliegende Samen keimen. Deshalb muss anfangs regelmäßig gejätet werden. Wenn die Pflanzendecke nach etwa zwei Jahren geschlossen ist, kann das Jäten während der Vegetationsperiode reduziert werden.

Kombinationen

Weil viele Präriepflanzen nur langsam in Schwung kommen, ist es sinnvoll, sie mit Zwiebelblumen zu ergänzen, die im Frühjahr blühen. Sie werden locker in der Pflanzung verteilt und benötigen meist nur wenig Platz. Aus Nordamerika stammende, sehr empfehlenswerte Arten sind die ab Mai himmelblau blühende Prärielilie (Camassia cusickii) und der etwa zeitgleich blühende Nickende Lauch (Allium cernuum).

Ein Präriegarten zeigt auch nach dem Ende des Sommers noch Farbe, denn viele Präriestauden blühen bis weit in den Herbst hinein wie die Kokardenblume die Glatte Aster (Aster laevis). Auch im Winter sind die Gräser und Stauden in einem Präriegarten dank ihrer strukturreichen Fruchtstände noch sehr zierend.

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