Die Frühstarter werden jetzt gepflanzt

Schneeglöckchen blühen oft schon, bevor der letzte Schnee verschwunden ist. Trotz ihrer Zartheit widerstehen sie der Kälte und zeigen uns, dass schon bald der Frühling naht.

Diese ersten Frühblüher zeichnen sich durch eine besondere Eigenschaft aus. Sie sind zu unserem Erstaunen in der Lage, selbst etwas Wärme zu entwickeln. So können sie bereits den Schnee durchbrechen. Gleichzeitig sorgt der geschmolzene Schnee dafür, dass die für Trockenheit empfindlichen Zwiebelchen mit Wasser versorgt werden.

Schneeglöckchen – Große Familie

Die gesamte Familie der Galanthus ist sehr vielfältig. Sie wecken deshalb bei vielen Pflanzenfreunden die Leidenschaft zum Sammeln. Die Gattung umfasst etwa 15 bis 20 Arten. Am bekanntesten ist das heimische Kleinblütige Schneeglöckchen (Galanthus nivalis). Es gibt auch zum Beispiel gefüllt blühende Sorten oder solche, die eine besondere Zeichnung auf den einzelnen Blättchen der Blüten haben.

Andere Unterscheidungsmerkmale sind beispielsweise die Stiellänge. Oder die Zahl der Blüten an einem Stiel, die Größer der Blüten, die Blattform weisen auf weitere Arten. Sogar die Zeiten in denen sie blühen, können variieren.

Die Zwiebelchen sollte man nicht zu lange lagern, sondern früh im Herbst etwa 5 bis 8 cm tief mit einem Abstand von circa 10 cm pflanzen.

Ausbreitung garantiert

Wenn sich die attraktiven weißen Glöckchen an ihrem Standort wohlfühlen, und der kluge Gärtner sie nicht durch die Bearbeitung des Bodens wie Hacken oder Graben stört, verwildern sie auch. Sie breiten sich selbständig aus. Eine Voraussetzung, damit sich die Boten des Frühlings gut entwickeln, ist lockerer, humoser und ein sehr gut für Wasser durchlässiger Boden.

Besonders schöne Bilder entstehen im Garten, wenn Schneeglöckchen am Rande von Gehölzen, zwischen Sträuchern und Stauden wachsen. Man kombiniert sie sogar zusammen mit anderen frühen Blühern wie Winterlingen oder zarten, kleinen Krokussen. (https://gartennetzwerk.com)

(gemeinsam mit der Gartenflora erstellt), mehr lesen https://www.gartenflora.de/mein-garten/

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