Gesunde Zimmerpflanzen im Winter

Trockene Heizungsluft macht nicht nur uns Menschen im Winter zu schaffen. Auch viele Zimmerpflanzen leiden, wenn die Luft zu trocken ist. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der speziellen Winterpflege, damit es den Pflanzen, die eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen, besser geht: Die Bedingungen in unmittelbarer Pflanzennähe lassen sich zum Beispiel durch tägliches Besprühen mit feinem, weichem Wasser. Eine andere Methode ist Wasser, das sich unterhalb der Pflanze befindet und durch Verdunstung zum Wohlbefinden der Pflanzen beiträgt.

So klappt es mit der Erhöhung der Luftfeuchtigkeit durch verdunstendes Wasser, ohne dabei die Wurzeln durch zu viel Nässe zu beschädigen: Dazu den Topf mit der Pflanze in ein größeres Gefäß stellen, in dem sich eine dicke Schicht aus feinem Kies, Splitt oder Blähton befindet. (mehr zum Thema)

Statt dieser Schicht kann auch ein umgedrehter Untersetzer verwendet werden. Das Gefäß wird dann soweit mit Wasser aufgefüllt, bis der Topfboden fast erreicht ist. Der aufsteigende Wasserdampf befeuchtet die Umgebungsluft der Pflanze. Je breiter das Gefäß ist, umso größer ist die Oberfläche, von der Wasser verdunsten kann.

Wenn Zeit knapp ist: Einige Zimmerpflanzen kommen gut mit trockener Heizungsluft zurecht. Sie sind ideal, um Bereiche in der Wohnung zu verschönern, in denen die Luftfeuchtigkeit für andere Pflanzen zu niedrig ist. Zu diesen grünen Trockenkünstlern, die nicht so großer Winterpflege bedürfen gehören die Schusterpalme (Aspidistra elatior), die Leuchterblume (Ceropegia linearis ssp. woodii), der Bogenhanf (Sansevieria trifasciata), Duft-Pelargonien (Pelargonium-Arten) und Palmlilien (Yucca-Arten).

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in Zusammenarbeit mit der GartenFlora

Höchste Zeit für Blumenzwiebeln

Blumenzwiebeln bringen die Farbpracht im Frühjahr

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Narzissen und viele
andere Zwiebelblumen tragen mit ihrer Blütenpracht wesentlich zur
Frühlingsstimmung im Garten bei. Die kleinen Kraftpakete sind zumeist
anspruchslos und sind ganz einfach zu handhaben. Oktober und November sind die
Monate, in denen die im Frühling blühenden Blumenzwiebeln in die Erde kommen.

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Auch im Dezember
kann noch gepflanzt werden: Wenn der Boden gefroren ist, ist das Pflanzen in
mit Blumenerde gefüllte Gefäße noch eine Möglichkeit, den Frühling
vorzubereiten, denn viele Zwiebelblumen wachsen gut in Töpfen und Kästen. Die meisten
der im Frühling blühenden Blumenzwiebeln brauchen die Einwirkung von Kälte im
Winter über einen längeren Zeitraum. Die bepflanzten Gefäße sollten deshalb im
Winter kühl und nicht in einem beheizten Raum stehen.

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Stylist Erik Klein Schiphorst

Auf Qualität achten

Blumenzwiebeln
sind von guter Qualität, wenn sie druckfest sind beziehungsweise sich prall
anfühlen. Außerdem sollten sie keine Verletzungen und Schimmelstellen
aufweisen. Falls bei Tulpenzwiebeln die feste dunkle Haut abblättert, ist das
kein Mangel

Tulpen und
andere Frühlingsblüher wie die Blumenzwiebel des Jahres 2019, die Traubenhyazinthe
(Muscari), sind ideal für eindrucksvolle Farbeffekte. Die Zwiebelblumen können
mit Blick auf den Hintergrund im Garten, wie eine farbige Wand oder eine
immergrüne Hecke, ausgewählt werden. Durch den Kontrast kommen zum Beispiel weiß-
oder gelbblühende Sorten sehr gut vor einer dunklen Hecke zur Geltung.

Auch für den Topf geeignet

Mit
Zwiebelblumen in Töpfen wie den zumeist blaublühenden Traubenhyazinthen lassen
sich harmonische Impressionen gestalten, indem farblich passende Gefäße
ausgewählt werden. Obwohl die kleinen Frühlingsblüher so zierlich sind und mit
ihren vielen Blüten empfindlich wirken, sind sie robust. Manche Traubenhyazinthen
verschönern den Garten sogar über viele Jahre, wenn ihnen der Standort zusagt.

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