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Bis Ende April wurzelnackte Rosen pflanzen

Wurzelnackte Rosen?

Im Gegensatz zu Container- oder wurzelverpackter Ware sind wurzelnackte Rosen preisgünstiger. Anders als zum Beispiel die Rosen im Container können sie jedoch nur vom Herbst bis zum zeitigen Frühjahr gepflanzt werden. Auch im Winter darf gepflanzt werden, solange der Boden noch „offen“ ist. Da ihre Wurzeln von keiner schützenden Erdschicht umgeben sind, trocknen sie besonders leicht aus. Die Rosen müssen deshalb entsprechend umsichtig behandelt werden.

Die Triebe werden vor dem Pflanzen zunächst auf 20 cm Länge zurück geschnitten. Schwaches sowie beschädigtes Holz wird entfernt und die Wurzeln werden leicht eingekürzt, sofern dieser Pflanzschnitt nicht schon in der Gärtnerei vorgenommen wurde. Die Rose legen Sie anschließend bis über die Veredlungsstelle für einige Stunden in ein Wasserbad, damit sie sich vollsaugen kann.

Pflanzvorbereitung

Das Pflanzloch sollten Sie so tief und so breit ausheben, dass die Rose bequem hineinpasst, ohne dass ihre Wurzeln knicken. Die Veredlungsstelle sollte 5 cm unter der Bodenoberfläche liegen. Nach dem Pflanzen wird ein Gießrand geformt und alles durchdringend gewässert. Die frisch gepflanzte Rose wird etwa 15 Zentimeter hoch mit Erde angehäufelt. Das schützt sie vor der intensiven Frühjahrssonne und austrocknendem Wind. Erst abhäufeln, wenn die Neutriebe etwa 10 cm lang sind.

ADR-Prädikate

Wer auf der Suche nach besonders widerstandsfähigen Rosen ist, kann sich am ADR-Prädikat orientieren. Damit ausgezeichnete Sorten sind zuverlässig gartenwürdig. Nur wenige Rosen pro Jahr bestehen die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung (ADR). Diese Sichtungen finden an elf Standorten in Deutschland statt. Bei der Prüfung der Rosen und der Vergabe des ADR-Prädikats spielen Blüte, Duft, Wuchsform, Reichblütigkeit und Winterhärte der Rosen eine Rolle. Am wichtigsten aber ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber Blattkrankheiten.

Ein besonderer Rosengarten an der Nordsee ist der Garten von Astrid und Rüdiger Guhl, das Rosenparadies in Wilhelmshaven

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Pflanzzeit – Renekloden

Renekloden, Pflaumen, Gartennetzwerk.com
Renekloden, Gänseblümchen, Pixelio.de

Die Renekloden sind eine Unterart der Pflaumen (Prunus domestica), und man zählt sie zu den Edelpflaumen. Sie sind besonders wohlschmeckend und eignen sich sehr gut zum Einmachen oder zum Kochen. Sie sind in ihrer Färbung gelblich bis grün und sollen ursprünglich aus Frankreich stammen.

Es gibt sie im Angebot der Baumschulen und Gartenbaubetriebe in allen Wuchsformen vom Busch, Halbstamm und Hochstamm. Die beste Zeit zum Pflanzen ist, wie bei anderen Pflaumensorten, jetzt im November. Sie bevorzugt einen windgeschützten und sonnigen Standort mit einem Boden-PH-Wert von ca. 6, also notfalls sollte man mit etwas Kalk nachhelfen. Wichtig ist besonders in dieser windigen Jahreszeit eine Stützhilfe.

Diese Gartenbaubetriebe sind Ihnen gerne bei der Beschaffung der vorgestellten Arten und Sorten behilflich.