Vögel füttern im Winter

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Winterfütterung hilft der Artenvielfalt. Die Vögel, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, haben es im Winter oft richtig schwer. Je kleiner ein Körper ist, desto mehr Energie braucht er, um nicht zu erfrieren.

Schon bei der Gestaltung an Winterfütterung denken

Wenn in Gärten zum Beispiel Ebereschen, Holunder, Hartriegel, Zieräpfel,
Hagebuttenrosen, Weißdorn, Schlehen oder Disteln wachsen, können Vögel auf
deren Früchte zurückgreifen. Wurden Gräser, Gartenstauden oder Disteln im
Herbst nicht zurückgeschnitten, können darin Insektenlarven überwintern –
wertvolle Nahrung für Weich- und Insektenfresser. Körnerfressern bieten die
Samenstände von stehen gelassenen Stauden natürliche Winternahrung. Doch
irgendwann sind diese „Vorräte“ aufgebraucht.

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Artgerecht füttern

Wer den hier überwinternden Vögeln mit Zusatznahrung durch frostige Tage
hilft, sollte die Fütterung regelmäßig weiterführen, bis die Temperaturen im
März wieder ansteigen. Eine artgerechte und zuverlässige Fütterung ist deshalb so wichtig, weil sich die Vögel sehr
schnell an die Futterstelle gewöhnen. Sie nehmen oft einen kräftezehrenden
„Anflug“ auf sich in der Gewissheit, dass sie an ihrem Futterplatz neue Energie
tanken können. Gibt es dann mal kein Futter oder ist es verdorben, wird es für
die kleinen Flugkünstler gefährlich.

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Einheimische Singvögel, die bei uns überwintern, lassen sich in zwei große Gruppen unterteilen: Weich- bzw. Insektenfresser und Körnerfresser. Vögel mit kräftigem, dickem Schnabel, wie der Grünfink, gehören zur Gruppe der Körnerfresser. Dazu zählen auch der Buch- und Bergfink, Dompfaff, Sperling und Erlenzeisig. Sie bevorzugen Sonnenblumenkerne, Weizen, Hirse und Hanfkörner sowie handelsübliche Freiland-Futtermischungen.

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Das Rotkehlchen, die Amsel, der Zaunkönig, die Kohl-, Blau-, Sumpf-, Tannen- und Haubenmeise, die Heckenbraunelle, die Goldammer sowie der Star gehören zur Gruppe der Weich- und Insektenfresser. Sie haben einen schlanken, spitzen Schnabel. Als zusätzliche Winterfütterung favorisieren sie Haferflocken, Sultaninen, Rosinen, getrocknete Waldbeeren und Korinthen.

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(in Zusammenarbeit mit der GartenFlora)

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