Trockene Heizungsluft macht nicht nur uns Menschen im Winter zu schaffen. Auch viele Zimmerpflanzen leiden, wenn die Luft zu trocken ist. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der speziellen Winterpflege, damit es den Pflanzen, die eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen, besser geht: Die Bedingungen in unmittelbarer Pflanzennähe lassen sich zum Beispiel durch tägliches Besprühen mit feinem, weichem Wasser. Eine andere Methode ist Wasser, das sich unterhalb der Pflanze befindet und durch Verdunstung zum Wohlbefinden der Pflanzen beiträgt.

So klappt es mit der Erhöhung der Luftfeuchtigkeit durch verdunstendes Wasser, ohne dabei die Wurzeln durch zu viel Nässe zu beschädigen: Dazu den Topf mit der Pflanze in ein größeres Gefäß stellen, in dem sich eine dicke Schicht aus feinem Kies, Splitt oder Blähton befindet. (mehr zum Thema)

Statt dieser Schicht kann auch ein umgedrehter Untersetzer verwendet werden. Das Gefäß wird dann soweit mit Wasser aufgefüllt, bis der Topfboden fast erreicht ist. Der aufsteigende Wasserdampf befeuchtet die Umgebungsluft der Pflanze. Je breiter das Gefäß ist, umso größer ist die Oberfläche, von der Wasser verdunsten kann.

Wenn Zeit knapp ist: Einige Zimmerpflanzen kommen gut mit trockener Heizungsluft zurecht. Sie sind ideal, um Bereiche in der Wohnung zu verschönern, in denen die Luftfeuchtigkeit für andere Pflanzen zu niedrig ist. Zu diesen grünen Trockenkünstlern, die nicht so großer Winterpflege bedürfen gehören die Schusterpalme (Aspidistra elatior), die Leuchterblume (Ceropegia linearis ssp. woodii), der Bogenhanf (Sansevieria trifasciata), Duft-Pelargonien (Pelargonium-Arten) und Palmlilien (Yucca-Arten).

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in Zusammenarbeit mit der GartenFlora

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