Den richtigen Bambus finden

Mit Bambus gestalten

Wie keine andere Pflanze gehört der Bambus zur fernöstlicher Gartengestaltung. Doch er passt auch zu vielen anderen Gartenstilen. Dank seines dichten Wuchses bietet er außerdem einen guten Schutz vor neugierigen Blicken. Kleinere Sorten verschönern sogar Balkon und Terrasse mit ihrem eleganten Wuchs und dem zierlichen, im Wind raschelnden winter- bis immergrünen Laub. Hier ein Beispiel

Wuchs „horstig“

Bambus ist nicht gleich Bambus. Es gibt zwei Gruppen, die sich durch ein wesentliches Merkmal unterscheiden. Zur einen gehören die horstig wachsenden Arten und Sorten, vor allem von Fargesia, dem Gartenbambus. In ihrem Wuchsverhalten ähneln sie einem Strauch. Sie wachsen allmählich in die Breite, lassen sich jedoch bei Bedarf durch Schnitt oder Abstechen des Horstes kompakt halten.

Wuchs Ausläufer treibend

Im Gegensatz dazu haben die Ausläufer treibenden Bambus-Sorten ein sehr großes Ausbreitungspotenzial. Sie können mit ihren kräftigen Rhizomen sogar Wegeplatten anheben oder in benachbarte Gärten eindringen. Um Probleme zu vermeiden, sollten Ausläufer bildende Arten deshalb mit einer Rhizomsperre gepflanzt werden, die tief in den Boden reicht. Auch den oberen Rand sollte man höher anlegen und frei sichtbar halten, da die Sperren gerne „übersprungen“ werden.

Bedingungen

Fargesien müssen allerdings immer etwas feucht stehen. Das erfordert häufiges Gießen, insbesondere im Sommer und bei sonnigem Stand. Eine vollautomatische Bewässerung, die sich auf den jahreszeitlich wechselnden Wasserbedarf einstellen lässt, ist deshalb eine lohnenswerte Investition.

Auch für die Pflanzung in Kübel oder andere große Gefäße eignen sich manche Fargesien sehr gut. Damit die Kübelkultur auf Dauer funktioniert, muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Gefäße schnell zu klein werden können. Dann sollten die Bambushorste im zeitigen Frühjahr geteilt und neu gepflanzt werden.

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Jetzt bienenfreundliche Dahlien pflanzen

Jetzt beste Gelegenheit für Dahlien

Im Mai ist Pflanzzeit für die Knollen der farbenfrohen Dahliensorten. Dank ihres Farbenreichtums gelten diese Zwiebelblumen oft als Brückenbauer im Staudenbeet. Auch die Vielfalt der Blütenformen überrascht: Manche Dahlien beeindrucken zum Beispiel mit großen Blütenbällen, während andere mit einfachen Blüten natürlichen Charme ausstrahlen und die Orchideen-Dahlien mit ihren eingerollten Zungenblüten fast exotisch anmuten.

Unübertroffen ist ihre Farbenvielfalt und 2015 gehörten sie zu den Stars der Bundesgartenschau im Havelland.

Bienenfreundliche Sorten bevorzugen

Die Sorten mit einfachen Blüten wirken vielleicht weniger spektakulär als etwa die Pompon-Dahlien, deren überaus kompakte Blütenbälle noch am ehesten an Rosenkugeln erinnern. Doch sie sind durchaus sehr farbstark und wer offen blühende Sorten auswählt, tut auch Bienen etwas Gutes.

Bei Dahliensorten mit ungefüllten bzw. einfachen Blüten sind die Staubblätter nicht zu zusätzlichen Blütenblättern umgewandelt worden. Sie halten deshalb in ihrer Blütenmitte Pollen und Nektar als Bienenfutter bereit. Zu diesen Dahlienstars gehören unter anderem Sorten aus der Bishop-Serie und der Honka-Gruppe (Orchideen-Dahlien) sowie Anemonenblütige und Päonienblütige Dahlien.

Die „Bischöfe“ unter den Dahlien

Die Bishop-Dahliensorten sind eine kleine, ganz besondere Gruppe, die durch einige prägnante Merkmale zusammengefasst werden können: Sie besitzen rotbraune, manchmal beinahe schwarz wirkende Blätter und relativ kleine Blüten, denen sie vielleicht ihre auffallend gute Standfestigkeit verdanken.

Die bienenfreundlichen Bishop-Sorten haben allesamt eine Wuchshöhe von knapp einem Meter. Von Gräsern wie Chinaschilf oder Diamantgras umwoben, können sie den fulminanten Hintergrund einer Rabatte bilden. Auch andere, ähnlich filigran gebaute Pflanzen wie das Patagonische Eisenkraut oder hohe, zarte Astern sind passende Partner.

 

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Rhododendron im Garten – so klappt‘s

Jetzt ist Rhododendron – Zeit

In Parks und Gärten zeigen sich diese prachtvollen Blütengehölze im Mai von ihrer schönsten Seite. Der Zeitpunkt ist auch ideal, um im Handel oder auf einem Gartenfestival Pflanzen auszusuchen, weil zu sehen ist, wie welche Sorte blüht.

Schon 2014 haben wir über die erlebenswerte Rhododendron – Blüte in Bremen berichtet.

Rhododendren benötigen für ihre gute Entwicklung feuchten Humusboden, der locker, wasserdurchlässig und sauer ist. Staunässe, verdichtete Böden und starke Wurzelkonkurrenz vertragen sie nicht.

Wenn der Boden im Garten den Ansprüchen der Pflanzen nicht entspricht, lässt er sich durch Zugabe von organischem Material wie spezieller Rhododendron – Erde oder Humus an ihre Bedürfnisse anpassen. Kleinbleibende Sorten können auch im Kübel mit entsprechender Erde wachsen.

Eine andere Möglichkeit sind Rhododendronsorten, die auf kalktolerante Unterlagen veredelt wurden. Sie können auch in Gärten wachsen, die früher für Rhododendren ungeeignet waren. Dennoch ist es auch bei diesen Sorten empfehlenswert, den Boden mit humoser Erde zu verbessern.

Rhododendron, Alpenrose, Park der Gärten, Rhodo, Gartenflora Bei jungen großblumigen Rhododendronsorten lohnt sich das Ausbrechen welker Blüten und das Entfernen der Spitzenknospe bei blütenlosen Trieben. Dadurch bilden sich mehr neue Triebe aus den darunter sitzenden Knospen. Dies fördert einen kompakteren Wuchs und reichere Blüte.

Rhododendron, Alpenrose, Park der Gärten, Rhodo, GartenfloraMehr lesen https://www.gartenflora.de/mein-garten/gartenpraxis/stauden-blumengarten/rhododendren-das-sollten-sie-wissen/

Es gibt im Norden gleich mehrere Veranstaltungen zum Thema „Rhododendron“.  In der Region nördlich von Oldenburg liegt ein richtiger Hotspot für diese Pflanzengattung, da sie die sauren Moorböden hier besonders lieben. Folgen sie den Links!

Karotten – Vielfalt im Garten

große Unterschiede bei Karotten

In vielen Gemüsegärten gehören Möhren beziehungsweise Karotten zur Stammbesetzung. Je nach Sorte und Region können Karotten bis Anfang Juli gesät werden. Angesichts des mittlerweile sehr großen und vielfältigen Sortiments ist die Auswahl nicht unbedingt einfach. Die Unterschiede der Sorten betreffen unter anderem der Wurzelform und -farbe. Wer sich bei der Farbe nicht festlegen kann, hat vielleicht Lust, erstmal eine bunte Saatgut-Mischung auszuprobieren.

Niederländische Legende

Heute sind die meisten angebauten Möhren orange, während vor gut 300 Jahren gelbe, violette, weiße und auch rote Sorten vorherrschten. Selbst hellorangefarbene Möhren gab es schon lange, bevor ab dem 16. Jahrhundert in den Niederlanden orangefarbene Möhren gezüchtet wurden. Dieser intensive Orangeton geht auf das Beta-Karotin zurück, das eine Vorstufe des Vitamin A ist. Nicht weniger gesund sind die violetten Sorten, denn sie enthalten zusätzlich als sehr gesund geltende Anthozyane. Im Garten sind alle Sorten, egal ob in Weiß, Gelb oder in Rot, gleichermaßen einfach zu kultivieren.

Sortenvielfalt

Nach der Form ihrer Wurzeln werden Möhrensorten in vier Hauptgruppen eingeteilt:

  • Nantaise-Typen: zylindrisch mit stumpfer Spitze
  • Imperator-Möhren: lang und spitz zulaufend,
  • Pariser-Markt-Möhrchen: klein und rundlich
  • Chantenay-Typen: kurz und kegelförmig.

Anbau

Möhren wachsen eigentlich überall und, wenn der Boden immer gleichmäßig feucht ist, selbst in Blumentöpfen. Ideal sind mindestens 20 cm tiefe Kübel. Am besten eignen sich für den Anbau in einem solchen relativ hohen Gefäß kurz wurzelnde und frühe bis mittelfrühe Sorten.

Wichtig ist das Vereinzeln der kleinen Pflanzen, sobald sich das erste Laubblattpaar zeigt. Wenn die Rüben etwa bleistiftdick sind, steigt der Wasserbedarf. Nach längerer Trockenheit muss zunächst vorsichtig gegossen werden, denn eine zu hohe Wassergabe kann dazu führen, dass die Möhren längs aufreißen, weil sie dann schnell zu viel Wasser aufnehmen. Was den Boden betrifft, sind die Pflanzen nicht sonderlich wählerisch, bevorzugen jedoch leichte bis mittelschwere Böden.

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Gute Nachbarschaft

Rote Bete und Mangold, Erbsen und Salat sowie Zwiebeln und Lauch sind gute Nachbarn für Möhren. Den beiden Letztgenannten wird nachgesagt, dass sie sogar die Möhrenfliege verwirren können. Wirksamer sind jedoch Anbaupausen, Schutznetze und Sorten, die weniger anfällig für die Möhrenfliege sind. In einem Hochbeet finden Möhren ideale Bedingungen, denn die Erde ist hier meist locker und nicht verdichtet. Von mindestens 50 cm hohen Hochbeeten hält sich die Möhrenfliege auch meist fern, da ihre maximale Flughöhe bei nur 45 cm liegt.

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Gehölztipp Frühblüher Kornelkirsche

Jetzt einen Frühblüher pflanzen

Die sonnigen Tage jetzt im April und das üppig sprießende Grün lassen leicht vergessen, wie trist sich die Natur vor kurzem noch gezeigt hat. Nach dem langen und oft grauen Winter war da die Freude über die ersten Frühblüher groß: Zeitig blühende Zwiebelblumen und unerschrockene, der Kälte trotzende Bäume und Sträucher weckten die Freude auf die kommende Gartensaison.

Der April mit seinen milderen, aber im Allgemeinen nicht zu warmen Tagen ist ein guter Monat, um Bäume und Sträucher zu pflanzen – die ideale Gelegenheit für einen Frühblüher, der im nächsten Jahr bereits kurz nach dem Winter auf den Frühling einstimmt. Ein duftender Winter-Schneeball ist ein solches Gehölz. Er blüht schon lange vor dem Blattaustrieb und so sind die hübschen, rosaweißen Blüten gut zu sehen.

Unterschätztes Obst – Kornelkirsche

Wer sich und auch den Tieren etwas Gutes tun will, sollte einen Blick ins Sortiment der Wildobst-Gehölze werden. Vielleicht lässt sich ein Platz für die Kornelkirsche (Cornus mas) finden. Ihre hübschen gelben Blüten erscheinen bereits sehr früh im Jahr. Darum ist dieses baum- oder strauchartig wachsende Gehölz eine wertvolle Pollen- und Nektarquelle für Bienen und Hummeln. Die Kornelkirsche ist robust und gedeiht sogar an sehr warmen Standorten auf sandig-trockenen Böden sehr gut.

Der deutsche Name geht zurück auf die roten, etwa kirschengroßen Früchte. Sie schmecken sauer und können unter anderem gut für Marmelade, Säfte, Liköre und sogar als Olivenersatz verwendet werden. Die Ursprungsform wird schon seit langem wegen ihrer Früchte genutzt. Inzwischen gibt es auch verschiedene Sorten, zum Beispiel mit größeren Früchten, so dass sich die Ernte noch mehr lohnt. Am besten werden Kornelkirschen in den Rasen oder in Beete gepflanzt, damit die Früchte nicht auf Wege oder Terrassenbeläge fallen und dort Flecken verursachen. Kornelkirschen sind selbstfruchtbar. Doch wer besonders hohe Erträge möchte, pflanzt am besten zwei Exemplare.

Auch für den kleinen Garten

Weil sich die Kornelkirsche gut schneiden und in Form bringen lässt, kann sie auch bestens in kleinere Gärten gepflanzt werden. Sehr eindrucksvoll sind alte, freistehende Exemplare. Mit ihrem manchmal knorrigen Wuchs können sie sehr ausdrucksstark sein und dem Garten besonderen Charakter verleihen. Ihre duftige Blütenfülle macht sie außerdem zu einem schönen Blickfang nach dem Winter.

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Biologisch düngen

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biologisch düngen, organisch düngen, Flüssigdünger, Dünger selbstgemacht, BodenanalyseWas ist biologisch düngen

Viele, die einen Garten haben, düngen ihn zumindest teilweise organisch, einige verwenden sogar ausschließlich rein pflanzliche Düngemittel. Doch welche Unterschiede gibt es, was muss beim biologischen düngen mit entsprechenden Mitteln beachtet werden und sind diese Dünger immer umweltfreundlich? Wir haben einige Tipps zu ihrer richtigen Verwendung zusammengestellt.

Organische Dünger sind stets pflanzlichen und tierischen Ursprungs. Sie enthalten keine abgebauten oder synthetisch hergestellten Nährsalze. Weil der Anteil löslicher Salze sehr gering ist, wirkt organische Pflanzennahrung meist etwas verzögert. Erst wenn Bodenlebewesen die Inhaltsstoffe abgebaut haben, entstehen die den Pflanzen verfügbaren Verbindungen.

biologisch düngen, organisch düngen, Flüssigdünger, Dünger selbstgemacht, BodenanalyseBodenanalyse hilft

Die organische Düngung ist umweltfreundlich, wenn sie bedarfsgerecht erfolgt, also am besten nach den Ergebnissen einer Bodenanalyse. Wie jedes andere Pflanzenfutter kann sie dem Pflanzenwachstum schaden, wenn sie unausgewogen ist. Außerdem kann eine Überdüngung mit Stickstoff, der beispielsweise aus Gülle oder frischem Mist stammt, zu einer Belastung des Grundwassers durch Nitrate führen.

Nicht nur mineralische Dünger können schnell wirken. Für Pflanzen schnell verfügbar sind zum Beispiel organische Flüssigdünger zum Mischen mit dem Gießwasser.

Wir berichteten bereits früher über Pflanzenschutz und Düngemittel

biologisch düngen, organisch düngen, Flüssigdünger, Dünger selbstgemacht, BodenanalyseWertvoller Kompost

Kompost ist sowohl als Dünger wie auch als Bodenpflegemittel wertvoll. Die im Kompost enthaltenen Nährstoffe können zwar auch anderweitig zugeführt werden. Doch Kompost ist auch ein Humuslieferant. Seine Huminsäuren sind wichtig für das Bodenleben und sie erhalten die Stabilität der krümeligen Bodenstruktur. Ein hoher Humusgehalt steigert außerdem die Wasser- und Nährstoffhaltefähigkeit des Bodens.

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Bis Ende April wurzelnackte Rosen pflanzen

Wurzelnackte Rosen?

Im Gegensatz zu Container- oder wurzelverpackter Ware sind wurzelnackte Rosen preisgünstiger. Anders als zum Beispiel die Rosen im Container können sie jedoch nur vom Herbst bis zum zeitigen Frühjahr gepflanzt werden. Auch im Winter darf gepflanzt werden, solange der Boden noch „offen“ ist. Da ihre Wurzeln von keiner schützenden Erdschicht umgeben sind, trocknen sie besonders leicht aus. Die Rosen müssen deshalb entsprechend umsichtig behandelt werden.

Die Triebe werden vor dem Pflanzen zunächst auf 20 cm Länge zurück geschnitten. Schwaches sowie beschädigtes Holz wird entfernt und die Wurzeln werden leicht eingekürzt, sofern dieser Pflanzschnitt nicht schon in der Gärtnerei vorgenommen wurde. Die Rose legen Sie anschließend bis über die Veredlungsstelle für einige Stunden in ein Wasserbad, damit sie sich vollsaugen kann.

Pflanzvorbereitung

Das Pflanzloch sollten Sie so tief und so breit ausheben, dass die Rose bequem hineinpasst, ohne dass ihre Wurzeln knicken. Die Veredlungsstelle sollte 5 cm unter der Bodenoberfläche liegen. Nach dem Pflanzen wird ein Gießrand geformt und alles durchdringend gewässert. Die frisch gepflanzte Rose wird etwa 15 Zentimeter hoch mit Erde angehäufelt. Das schützt sie vor der intensiven Frühjahrssonne und austrocknendem Wind. Erst abhäufeln, wenn die Neutriebe etwa 10 cm lang sind.

ADR-Prädikate

Wer auf der Suche nach besonders widerstandsfähigen Rosen ist, kann sich am ADR-Prädikat orientieren. Damit ausgezeichnete Sorten sind zuverlässig gartenwürdig. Nur wenige Rosen pro Jahr bestehen die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung (ADR). Diese Sichtungen finden an elf Standorten in Deutschland statt. Bei der Prüfung der Rosen und der Vergabe des ADR-Prädikats spielen Blüte, Duft, Wuchsform, Reichblütigkeit und Winterhärte der Rosen eine Rolle. Am wichtigsten aber ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber Blattkrankheiten.

Ein besonderer Rosengarten an der Nordsee ist der Garten von Astrid und Rüdiger Guhl, das Rosenparadies in Wilhelmshaven

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Rasenpflege – alles im grünen Bereich

Rasenpflege

Rasen muss einiges leisten und ganz unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden. Er besteht deshalb aus einer Mischung verschiedener Grasarten, die alle ihre Funktion haben: Eine kann mit ihren kräftigen Wurzeln für festen Halt im Boden sorgen, eine andere wächst schnell und webt mit ihren Seitentrieben einen dichten Teppich, eine weitere ist einfach nur für die Ästhetik des Rasens zuständig.

Rasenpflege beginnt bei der Sortenwahl. Die Kunst besteht nun darin, die richtige Mischung für die gewünschte Nutzung zu finden, denn es gibt zum Beispiel Zierrasen, Spielrasen, Sportrasen sowie Schattenrasen. Gesät wird ab einer Bodentemperatur von zehn Grad. Im Frühjahr ist der Mai ideal, denn in den Sommermonaten kann es zu trocken werden. Zum Herbst hin ist der September am besten geeignet, weil der Boden dann feucht genug und noch ausreichend warm ist.

Rasen mähen ist nicht nur für das Aussehen des Rasens wichtig, sondern auch eine wichtige Maßnahme der Rasenpflege. Weil einige Gräser schneller wachsen als beispielsweise die, die für die feste Verbindung im Boden zuständig sind, wachsen einige Halme relativ hoch, wenn der Rasen nicht gemäht wird. Diese nehmen den kleineren Gräsern das Licht, die dann kümmern. Letztlich entstehen so Lücken im Rasen.

Frühjahrsputz

Die Pflege des Rasens startet im April mit dem Vertikutieren, dem Entfernen von Moos und dem über den Winter entstandenen Rasenfilz. Außerdem wird der Boden dabei einige Millimeter angeritzt, so dass die Wurzeln der Gräser wieder atmen können.

Durch das regelmäßige Mähen werden dem Rasen Nährstoffe entzogen. Deshalb sollte er mehrmals im Jahr gedüngt werden. Im Frühjahr und Sommer ist ein Langzeitdünger sinnvoll, im Herbst ein spezieller Herbst-Rasendünger, der relativ viel Kali enthält und die Trittfestigkeit des Rasens verbessert, so dass er den Winter besser übersteht.

Der Dünger sollte nicht bei Sonnenschein ausgebracht werden. Wichtig ist auch eine gleichmäßige Düngerverteilung. Rasendünger gut von Hand zu verteilen, erfordert allerdings viel Übung. Mit einem Streuwagen oder Handstreuer geht es leichter. Zum Abschluss wird der Rasen dann ausgiebig gewässert.

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Nur noch genießen und auf die faule Haut legen

Der phänologische Kalender

Was ist der phänologische Kalender?

Das Wetter entspricht oft nicht dem Kalender mit seinen vier Jahreszeiten. Darum ist es häufig besser, sich bei anstehenden Gartenarbeiten an der Natur zu orientieren. Unsere Vorfahren beobachteten schon vor Jahrhunderten Tiere und Pflanzen, um herauszufinden, wann sie eindeutige Hinweise darauf gaben, dass sich eine Jahreszeit änderte. Bei Pflanzen kann das der Beginn der Blüte sein, bei Tieren das Erwachen aus der Winterruhe.

Apfelblüte, phänologische Kalender, Gartenjahr, GartenfloraDer Beginn charakteristischer Erscheinungen in der Natur wird im sogenannten phänologischen Kalender festgehalten. Er gliedert das Jahr in zehn Jahreszeiten: Vor-, Erst- und Vollfrühling, Früh-, Hoch- und Spätsommer, Früh-, Hoch- und Spätherbst sowie Winter. Entwicklungsstadien wie Blühbeginn, Laubfärbung oder Blattfall typischer Pflanzen (Zeigerpflanzen), kündigen diese zehn Jahreszeiten an.

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Jahreszeiten und ihre wichtigen Arbeiten

Die Jahreszeiten im phänologischen Kalender sind anders als die astronomischen und meteorologischen Jahreszeiten nicht an fixe Anfangs- und Enddaten gebunden. Sie können je nach Region unterschiedlich früh oder spät beginnen. Die Eintrittszeitpunkte sind auch wegen der Witterungsverläufe in den verschiedenen Jahren unterschiedlich. Dieser Kalender ist deshalb für jede Saison und für alle Regionen gleichermaßen gültig.

Den zehn Jahreszeiten werden verschiedene wichtige Gartenarbeiten zugeordnet: Der Blühbeginn der Schneeglöckchen beispielsweise ist im phänologischen Kalender ein Hinweis auf den Vorfrühlingsanfang. Er bedeutet unter anderem, dass es Zeit für den Schnitt bestimmter Obstbäume ist und mit der Aussaat von Gemüse im Zimmer begonnen werden kann.

Der Blütenbeginn der Forsythie steht für den Erstfrühling und zeigt an, dass zum Beispiel Rosen und andere sommerblühende Gehölze geschnitten werden können. Die beginnende Apfelblüte kennzeichnet den Vollfrühling und ist der Zeitraum, um zum Beispiel Frühblüher wie Forsythien zurückzuschneiden.

Mit der Holunderblüte beginnt der Frühsommer, die Fruchtreife der Johannisbeeren kennzeichnet den Anfang des Hochsommers und die ersten reifenden Äpfel markieren den Beginn des Spätsommers. Allen diesen Entwicklungen sind im phänologischen Kalender Gartenarbeiten zugordnet, die sich auch in Listen im Internet finden lassen.

Phänologischer Kalender mit Garteninfos zum Download

Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“

Neuauflage des bundesweiten Pflanzwettbewerbs für Bienen

Unter dem Motto „Be happy! Make a bee happy!” ruft die Initiative Deutschland summt! ab dem 1. April 2018 erneut dazu auf, gemeinschaftlich naturferne Flächen für die Wild- und Honig-Bienen und die Natur zurückzuerobern.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzDer bundesweite Pflanzwettbewerb will Gemeinschaften aller Art dazu motivieren, sich mit viel Spaß für die Bienen, die biologische Vielfalt und damit für unsere Zukunft einzusetzen. Ob Firmenkollegen oder Vereinsmitglieder, ob Kitas oder Sportvereine, alle dürfen mitmachen. Von Privat-, Schul- oder Unternehmensgärten bis hin zu kommunalen Parks – überall sollen heimische Pflanzen blühen!

Der Wettbewerb findet vom 1. April bis 31. Juli 2018 statt. Teilnehmen können Gruppen jeder Art mit ihren Gemeinschaftsaktionen; in der Wettbewerbskategorie „Privatgärten“ auch Einzelpersonen.

Die Fotos und Videos

der Aktionen werden von den Teilnehmern auf die Aktionsseite www.wir-tun-was-fuer-bienen.de hochgeladen, die pünktlich zum 1. April 2018 den Link zum Registrieren anbieten wird. Heute schon finden alle interessierten Bienen-Freunde ausführliche Informationen zum Wettbewerb sowie Tipps zum bienenfreundlichen Gärtnern. Zum Wettbewerbsstart erscheint auch eine Neuauflage der Ratgeber-Broschüre „Wir tun was für Bienen“, die gegen eine Spende abgegeben wird.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzPflanzen und anlegen

Im Wettbewerbszeitraum steht vor allem das Pflanzen von Stauden und Kräutern und das Anlegen von Blühwiesen im Vordergrund. Aber auch das Anlegen von Gartenstrukturen mit Lesesteinen oder Totholz, Wasserstellen oder Reisighaufen, Sandarien und anderen Wildbienen-Nisthilfen wird von der Jury prämiert.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzAuch Gruppen, Schulen Kindergärten

Für Wettbewerbsteilnehmer in der Kategorie Schul- und Kitagärten gibt es ein tolles Angebot: Registrierte Wettbewerbsgruppen können beim Pflanzenanbieter LA’BIO! um kostenfreie Kräuter und Stauden bitten. Bei der Stiftung für Mensch und Umwelt ist rabattiertes Saatgut des Herstellers Rieger-Hofmann zu erhalten, speziell für die jeweilige Region geeignet (nach PLZ), in der die Pflanzaktion durchgeführt werden soll. Voraussetzung: Ehrenamtliche Anpflanzungen auf (halb)öffentlichen Flächen wie z.B. Kita- oder Schulgärten, Gärten von gemeinnützigen Vereinen oder kommunale Flächen.

Schutz der heimischen Bienen, Wettbewerb, Stiftung Umwelt und NaturschutzBeim ersten Wettbewerb 2016/17 nahmen insgesamt knapp 200 Gruppen mit über 2.500 Personen teil und gestalteten insgesamt knapp 35 Hektar Fläche bienenfreundlich um. Die Stiftung hofft dieses Jahr, dass es noch mehr Menschen werden!

Hier der Link zum Wettbewerb

Garten und Kunst