600 alte Apfel- & Birnensorten

600 alte Apfel- & Birnensorten neu beschrieben

Der Verlag Leopold Stocker hat mit dieser Neuerscheinung einen echten Schatz herausgebracht, der sich hervorragend als eines der schönsten Geschenke für alle Gartenliebhaber und vor allem für alle Liebhaber von Apfel- und Birnenbäumen eignet.

Die drei Autoren Herbert Keppel, Karl Pieber und Josef Weiss haben in einem wahren Mammutprojekt fast 600 Sorten dieses Obstes zusammengetragen und in ein besonders übersichtliches Nachschlagewerk gefasst.

Umfassend informativ

Die besonders umfangreichen Beschreibungen enthalten immer eine schnell verständliche Übersicht aller relevanten Informationen angefangen bei den sortenspezifischen Eigenschaften über die Verwendbarkeit bis zu den Ansprüchen an die Kultur.

Historische Illustrationen

Ergänzt werden diese Beschreibungen, und das ist das eigentlich Tolle, mit wunderschönen, detailreichen historischen Abbildungen, Schemazeichnungen und manchmal auch Fotografien. So lassen sich die Sorten sehr gut bestimmen.

Ein sehr gut durchdachter und gestalteter Einführungsteil verschafft das nötige Verständnis zur Systematik der Klassen und Ordnungen dieses Kernobstes, so wie der Geschichte der Beschreibungen dieser alten Sorten.

Fazit

Mit diesem umfangreichen Band ist sowohl ein komprimierter Überblick, als auch ein informatives Nachschlagewerk über die unendlich scheinende Vielfalt der Apfel- und Birnensorten gelungen.

Gleichzeitig rüttelt dieser Band an der gängigen Praxis einer industrialisierten Anbau- und Konsumwelt ewig gleich schmeckender und uniformiert aussehender Obstsorten. Das Buch weist dagegen auf die gerade noch zur Verfügung stehende Vielfalt der alten Sorten hin, die es unbedingt wert ist erhalten zu werden.

Dieses Buch ist nicht ganz leicht zu konsumieren, sondern es erfordert Interesse und Leidenschaft für ein eigentlich unverzichtbares Kulturerbe. Doch es belohnt jeden, der sich auf diese schöne Vielfalt einlassen möchte mit unvergleichlich schönen Eindrücken und vielen wertvollen Informationen.

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Information

  • 600 alte Apfel- & Birnensorten neu beschrieben
  • Autoren Herbert Keppel, Karl Pieber, Josef Weiss
  • Hardcover 30 x 25 cm, gebunden, 230 Seiten
  • mehr als900 historische Bilder, zahlreiche Farbabbildungen und Farbtafeln
  • ISBN 978-3-7020-1670-8, € 49,90

Auch im August noch säen

Der Garten im August – es kann sogar noch gesät werden

(in Zusammenarbeit mit Gartenflora)

Die Blütenpracht der Dahlien lässt sich mit einigen Tricks beeinflussen. Je öfter zur Schere gegriffen wird, um Verblühtes auszuputzen oder Blumen für die Vase zu schneiden, umso reicher kommen neue Knospen nach.

Die Blütezeit lässt sich durch das Entfernen von Verblühtem auch bis weit in den August und den Herbst hinein verlängern. Wer gerne besonders große Einzelblüten heranziehen möchte, kann sämtliche Seitenknospen eines Stiels ausknipsen. Das führt dazu, dass die verbliebene Hauptblüte dann sehr groß werden kann.

Im August kann auch der ein oder andere Salat ausgesät werden, denn manche Sorte reift jetzt noch. Wer gerne Pflücksalat ernten möchte, beispielsweise die Sorten ‘Amerikanischer Brauner’, ‘Navara’ oder ‘Lollo rosso’, kann die Samen bis Anfang September in den Gartenboden oder in eine Schale säen.

Schnittsalat, z. B. ‘Blonde à couper’, kann ebenfalls noch gesät werden. Bei Aussaaten bis Ende September sind noch passable Ernten zu erwarten. Auch verschiedene Asiasalate wachsen so schnell, dass sich die Aussaat bis Ende August noch lohnt.

Manchmal kann es vorkommen, dass Tomaten platzen. Dies passiert, wenn die Witterung nach heißen und trockenen Sommertagen plötzlich auf regnerisch und trüb umschlägt, denn dann wachsen Früchte und Blätter sehr schnell.

Das Übermaß an Wasser führt dazu, dass der Druck in den reifenden Tomaten rasch ansteigt und die Früchte dadurch platzen. Auch unregelmäßige Wasserversorgung oder plötzliches Gießen nach längerer Trockenheit kann zum Aufreißen der Früchte führen.

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