Pflegearbeiten im Ziergarten

Ziergarten im Juni

In diesem Monat reichen die Pflegearbeiten im Ziergarten vom Aufstellen stabilisierender Pflanzenstützen über das Gießen bis hin zum Zurückschneiden von Stauden. Falls es im Garten trocken ist, wird am besten morgens oder zeitig am Abend gegossen beziehungsweise bewässert. Tagsüber würde wegen der Hitze zu viel Wasser verdunsten. Allgemein gilt, dass es besser ist, nicht so oft zu gießen, dafür aber ausgiebig, damit auch wirklich ausreichend Wasser in die Erde gelangt.

Der Frühsommer ist eine gute Zeit, um Sumpf- und
Wasserpflanzen in den Teich zu setzen. Die auf den Etiketten der Pflanzen
angegebene Wassertiefe bezieht sich auf den Wasserstand über den Wurzeln. In
Pflanzkörben, die auf Steine gestellt werden, können Seerosen und andere
Teichpflanzen in die jeweils passende Wassertiefe gestellt werden.

Wenn bei jungen großblumigen Rhododendron-Sorten welke Blütenstände
vorsichtig entfernt werden, treiben die darunter sitzenden Triebknospen
kraftvoll aus. Dadurch bauen sich die Rhododendron-Büsche schöner und dichter
auf.

Gladiolen bringen im Sommer viel Farbe in den
Garten und sind vielgestaltiger als manchem bewusst ist. Zusätzlich zu den hoch
und straff aufrecht wachsenden Sorten gibt es immer mehr kleinere und
zierlicher wirkende Gladiolen. Die Blütezeit von Gladiolen lässt sich ausdehnen, indem
Knollen zeitversetzt bis circa Mitte/Ende Juni gepflanzt werden.

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(in Zusammenarbeit mit der GartenFlora)

Ginster – pflegeleicht und farbenfroh

Ginster dankbare Gartenpflanze

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Ginster bieten eine große Farbenvielfalt. Neben der bekanntesten Blütenfarbe Gelb gibt es auch Sorten mit weißen, rosafarbenen, orangen, roten oder zweifarbigen Blüten. Alle Ginster entwickeln sich am besten an einem vollsonnigen Standort und auf leichtem, warmem und vor allem durchlässigem Boden.

Ginster werden in zwei Gattungen unterteilt: Cytisus und Genista. Im Gesamtbild ähneln sich die beiden Gattungen sehr stark. Die Blütezeit ist jedoch ein wesentlicher Unterschied: Cytisus blüht im Frühling (April/Mai), während die Genista-Arten erst im Frühsommer (Juni) zu Hochform auflaufen.

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Die Sträucher bieten aufgrund ihrer Vielfalt an Wuchsformen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Weil Ginster rasch wächst und schon nach kurzer Zeit blüht, ist er auch für neu angelegte Gärten ideal. Wegen ihrer harten, ausgeprägten Pfahlwurzel sollten diese Pflanzen mit Topfballen gekauft werden.

Schneiden ist bei den Genista-Arten nicht nötig. Die Triebe können jedoch bei Bedarf um ein Drittel zurückgesetzt werden. Es sollte keinesfalls bis ins alte Holz geschnitten werden. Dies gilt grundsätzlich auch für die Cytisus-Arten. Sie blühen am vorjährigen Holz. Es kann direkt nach der Blüte um etwas mehr als die Hälfte eingekürzt werden, um einen kompakteren Wuchs zu fördern.

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