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Bambus – im März pflanzen und pflegen

Es geht so langsam los, auch mit dem Bambus

Bei Gräsern (Bambus) und Stauden ist jetzt Zeit für den Frühjahrsputz. Früher wurden viele Stauden und Gräser häufig im Herbst zurückgeschnitten. Immer öfter werden die Blütenstände und Blätter über Winter stehengelassen, weil sie Insekten oder anderen kleinen Tieren in der kalten Jahreszeit Schutz bieten.

So mancher Blütenstand verwandelt sich zudem bei Raureife oder Schnee in ein filigranes Eiskunstwerk. Im März werden bei den Gräsern und Stauden, die im Herbst nicht zurückgeschnitten wurden, abgestorbene Blütenstände und Blätter entfernt.

Bambus dagegen ist immergrün. Lediglich die abgefallenen Blätter und Deckblätter können abgeharkt werden.

Ideale Zeit für Bambus

Auch beim Bambus ist jetzt Zeit für eine Schönheitskur, die so praktischen Zwecken dient: Anfang März, zu Beginn der Vegetationsperiode, werden dünne, alte und abgestorbene Halme entfernt, um Platz für die Neuaustriebe zu schaffen. Bambushecken und bodendeckender Bambus wird jetzt ebenfalls geschnitten.

Der März ist auch ein guter Monat, um Bambus zu pflanzen, wenn der Boden offen ist. Lange Frostperioden und starke Fröste sind nicht mehr zu erwarten und kürzere Frostperioden schaden ihm im Allgemeinen nicht.

Das Pflanzen im zeitigen Frühjahr bietet den Vorteil, dass der Bambus noch vor dem Beginn der oft heißen Sommermonate gut einwurzeln kann und dann im Verlauf der Saison nicht so häufig gegossen werden muss.

In vielen Japangärten ist Bambus unverzichtbarer Bestandteil.

Die richtige Bambus-Sorte

Beim Einkauf von Bambus ist es wichtig darauf zu achten, ob es sich um eine Art handelt, die Ausläufer bildet oder horstartig wächst. Der Flachrohrbambus (Phyllostachys) beispielsweise bildet lange Ausläufer, die mit einer Rhizomsperre unter Kontrolle gehalten werden müssen.

Interessant ist vielleicht auch, dass die Sprossen der meisten Bambus-Sorten, zumindest der in Europa wachsenden Sorten dieser Süßgräser essbar sind.

Wem das zu aufwändig ist, der kann zum Beispiel einen Schirm-Bambus (Fargesia) pflanzen, der nur kurze Rhizome treibt. Er hat einen horstigen Wuchs, das heißt seine Triebe stehen eng zusammen und breiten sich nicht durch Ausläufer im Garten aus.

Um ungewollte Überraschungen sollte man sich informieren, welche Wuchshöhe ein etablierter Bambus tatsächlich erreichen kann. Es gibt auch bei uns stattliche Sorten, die ein Siedlungshaus durchaus überragen können.

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