Brücke

Brückentag

Pünktlich zum heutigen Brückentag läßt die Sonne meine geliebten Zuwanderer, wie das Orangerote Habichtskraut und den Roten Fingerhut wieder in gutem Licht erscheinen.Zu den Wenigen, die auch heute Ihre gewohnte Arbeit verrichten, gehören die Honigbienen. Die hier abgebildete jedoch ist Niemandes Knecht. Sie gehört mit ihrem Volk einem königlichen Freistaat innerhalb meines Territoriums an. Dieser allerdings hat sich bislang so gut versteckt gehalten, dass ich ihn noch nicht entdecken konnte.

Leider keine Biberburg, sondern nur der Rest meiner winterlichen Fällaktion sind die Erlenzweige inmitten meines von „Poggenschnött“ überzogenen Tümpels. Dieser Kleine Teich, der im Laufe der vergangenen Jahre durch Weiden und Erlen fast völlig zugewachsen war, bleibt mein Sorgenkind. Sein Wasserstand ist von Jahr zu Jahr immer weiter zurückgegangen. Bis auf kleine Reste wird er vermutlich auch in diesem Sommer wieder völlig austrocknen.

Die hier gezeigte Brücke zu einer kleinen Insel zählt zwar nicht gerade zum Weltkulturerbe, steht aber auf Mehrheitsbeschluss des hauseigenen Familienrates unter besonderem Schutz. Wegen der bei ungenehmigter Zerstörung derselben von der Mehrheitsfraktion beschlossenen scharfen Sanktionsmaßnahmen sollte ich mich jedoch vorsichtshalber an den Europäischen Gerichtshof oder die UNO-Menschenrechtskomission wenden.  Da ich dort am heutigen Brückentag wohl nichts erreichen werde und die Sache auch keine Eile hat, steht auch bei mir nun das Genießen des Tages auf der Agenda.

4 Gedanken zu „Brückentag“

  1. Wie schön…, auch bei mir blühen gerade dieses Habichtskraut und Fingerhut im Garten… Genießen im Garten war auch angesagt, aber das sich aprilmäßig gebärdende Wetter und die Mücken haben uns nun doch schon reingescheucht. Lieben Gruß Ghislana

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