Archiv der Kategorie: Gartenkunst

Indian Summer in Norddeutschland

In den sozialen Netzwerken begegnen uns viele Fotografen und eben auch viele gute Naturfotografen.

Birgit Meyer Herbstimpressionen

Birgit Meyer Herbstimpressionen

Gerade hier in meiner unmittelbaren Nachbarschaft zeigt jedoch eine Fotografin ihre Bilder, die es immer wieder schafft, mit der Kamera zu malen.

Birgit Meyer Herbstimpressionen Birgit Meyer Herbstimpressionen

Birgit Meyer fängt nicht nur die Naturphänomene der hiesigen Moor- und Heidelandschaften ein, sondern sie präsentiert in besonderer Weise Stimmungen, die manchmal die Grenzen zur Malerei streifen. Besonders diese bunten Herbstimpressionen geben das eindrucksvoll wieder.

Birgit Meyer Herbstimpressionen Birgit Meyer Herbstimpressionen

Es ist eine Kunst, etwas zu sehen, was wir alle sehen, und es dann in dieser wundervollen, überraschenden Form einfangen zu können.

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Vogelscheuche – nur noch Deko?

Man sieht sie nicht mehr so häufig, wie in früheren Zeiten, aber sie hat sich dennoch gehalten – die Vogelscheuche lässt sich noch immer antreffen und offenbar ist erfüllt sie auch noch immer ihren Zweck. Oder hat sich der Zweck gewandelt?

Oft begegnet man eher einer gehübschten Variante der Vogelscheuchen in verschiedenen Größen und Aufmachungen als Dekoration in unseren Gärten. Sie machen sicherlich keinem Vogel mehr Angst, aber das wollen wir ja in der Regel auch nicht. Hier ein paar Fotos von Vogelscheuchen, die Kinder gebaut haben:

Die richtige lebensgroße oder überlebensgroße Figur mit menschlichen Zügen soll verhindern, dass sich Vögel über Saaten oder Früchte hermachen. Dabei sind Vögel meistens doch so schlau, eine unbewegliche Figur als nicht sonderlich bedrohend, sondern sogar als deutlichen Hinweis auf lohnende Beute zu empfinden.

So begann der Mensch mit Versuchen, der Vogelscheuche Leben einzuhauchen, um die Wirkung zu verstärken. Im südlichen Österreich und Slowenien trifft man daher in den Weinbergen auch den „Klapotetz“ an, der mit Hilfe des Windes einerseits für Bewegung sorgt und andererseits diese Bewegung mit dem Krach schlagender Klöppel unterstreicht.

Im Alten Land, dem großen traditionellen Norddeutschen Obstanbaugebiet an der Unterelbe, begegneten mir zum ersten Mal mit Gas betriebene Schussapparate, die einen nervtötenden regelmäßigen Höllenknall verursachten. Doch auch dort war der Gewöhnungseffekt schnell erreicht, denn die Kirschernte reduzierenden Starenschwärme flogen beim Knall kurz auf und leißen sich unmittelbar danach wieder in den Bäumen nieder.

Besonders sympathisch war mir ein Flugdrachen, der in Sihouette und Bewegung einen Greifvogel imitierte und so den mehr oder weniger effektvollen Schutz der Obstbäume übernahm.