Dies und das

Fast zur Verzweiflung gebracht haben mich in diesen Tagen die Habichtskräuter. Dieses heimische Wildkraut kommt bei uns in so vielen schwer unterscheidbaren Arten vor, dass ich die Bestimmung einer mitgebrachten Pflanze erst einmal hinten angestellt habe.  Immerhin konnte ich bei der Recherche ein Aha- Erlebnis für mich verbuchen: seinen Namen hat das Habichtsraut von seinen am Ende gespaltenen Zungenblüten, die damit an die Flügelspitzen eines Habichts erinnern.

Die Bearbeitung des Pflanzenlexikons hat in den letzten Tagen soviel Zeit in Anspruch genommen, dass es zu neuen Pflanzenbeschreibungen immer noch nicht gereicht hat.  Immerhin ist jetzt der grobe Rahmen abgesteckt. Meine Datenbank beeinhaltet jetzt über 9000 Arten und Sorten und ich kann beginnen die Sortenlisten  bei den vorhandenen Artikeln zu ergänzen. Bereits überarbeitete Artikel stehen nun oben auf der Startseite.

Seltsame Blüten haben die deutschen Pflanzennamen hervorgebracht. Um  die angedachte  Suche nach deutschen Namen überhaupt irgendwie zu ermöglichen, wurde z.B. aus einem Rotlaubigen Spitzahorn ein  „Ahorn, Spitz-, Rotlaubiger. So lassen sich später unter Ahorn zumindest die meisten Ahornarten finden. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg.

Eine willkommene Abwechslung war dafür ein im Netz gefundener Beitrag über die Möglichkeit der Herstellung von Seife aus Kastanien. Diese enthalten waschaktive Substanzen (Saponine) wie sie auch in den Wurzeln von Seifenkraut und Rotem Leimkraut vorkommen.  Bis zum Wochenende werden meine Söhne wohl einen guten Vorrat an Kastanien gesammelt haben, damit ich über dieses Experiment hier berichten kann.

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