Mohn Christine Zimmermann

Eine neue Liebe – Mohn

„Es ist ein herrlicher Eindruck als erstes am Morgen jetzt im Juni meine Mohnblüten zu besuchen,“ schreibt Christine, ganz begeistert von der Fülle und Farbenpracht ihrer Schönheiten.

„Die Bienen und Hummeln tummeln sich in und über den Blüten. Gelb bepudert taumeln sie im Blüteninneren und die klare Morgenluft wird von ihrem Summen erfüllt. Jeden Tag gibt es andere Farben und neue Blüten  und jedes Jahr taucht wie von Zauberhand gestreut der Mohn an Stellen auf, an denen er im Vorjahr gar nicht war und in Farben die ich noch gar nicht hatte.“

„Da wo ich ihn haben wollte siedelte er sich zuerst gar nicht an er wuchs in den Gemüsebeeten, bei den Tomaten und auf Wegen und in Steinritzen, und oft erlaubte ich ihm dort zu bleiben, weil ich ihn lieb gewonnen hatte.“

„Inzwischen weiß ich wie ich ihn am besten aussähe: Er ist ein Lichtkeimer, so streue ich ihn aus den Samenkapseln gleich nach der Samenreife an Stellen aus, an denen ich ihn haben will. Am besten gedeiht er zwischen kleinsten Kieselsteinchen wo er sich in den Ritzen feucht halten kann und doch noch Licht zum Keimen bekommt.“

(Danke für die Fotos Christine Zimmermann!)

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