Zierquitte Japanischer Garten

Japanischer Garten

Entspannung, Stille und Harmonie

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japanischer GartenDas eigene Stück Grün, ein Ort der Ruhe und der Entspannung. Fast jeder von uns möchte heutzutage ein solches Fleckchen Paradies besitzen und dies seinem eigenen Geschmack entsprechend gestalten, um sich dort möglichst wohl fühlen zu können. Die Palette der Möglichkeiten, seinen Garten zu gestalten ist riesig

Eine besondere Form von Gärten, die vor einiger Zeit auch zu uns nach Europa gelangt ist, sind die japanischen Gärten. Diese sind nicht nur ein Ausdruck von Stil, sondern von der Kultur, dem Gedankengut und gar der gesamten Lebenseinstellung der Japaner. Die Gärten sind ein wahre Bücher, die man lesen kann: Elemente können einzeln, in Kombinationen oder auch im Ganzen betrachtet und interpretiert werden. Der japanische Garten wird größtenteils von einer Symbolik getragen, die die einzelnen Objekte verbergen.

japanischer GartenApropos Symbolik

Die japanische Gartenkunst ist eine Kunst der Einfachheit und der Ruhe und orientiert sich stark an der Natur. Einzelne Steine können beispielsweise Felsen und Bergen imitieren, aber auch für Personen, Tiere und Planeten stehen. Wasser symbolisiert die Meere und Ozeane und ist den Meeresgöttern gewidmet.  Moos ist eine Pflanze, die den Boden feucht hält und gleichzeitig Alter symbolisiert, in Japan also für Ehre und Respekt steht. In einem Trockengarten sieht man auch viel Sand und Kies, die wellenförmig „gekämmt“ werden, um Wasser nachzuahmen. Solche Bäume wie Kirsche oder Pflaume blühen und verblühen, womit die Vergänglichkeit des Lebens ausgedrückt wird. Bambus ist eine Pflanze, die sowohl biegsam als auch standfest ist. Seine einzelnen Abschnitte versinnbildlichen die Generationen.

Es gibt viele weitere Elemente, die ihre symbolische Bedeutung tragen, wobei es jedoch trotz der genauen Planung der Gärten keine strengen Vorgaben bezüglich der Deutung gibt .

japanischer GartenEinen Japangarten anlegen

Die japanische Gartenkunst ist viel mehr als nur eine „schöne“ Anordnung von Steinen und Bäumen. Wenn Sie sich also einen solchen authentischen Garten anlegen möchten, müssen Sie sich für eines der unterschiedlichen Themen entschieden, beispielsweise Zen, Shinto oder den kaiserlichen Stil.  Die wesentlichen Elemente, von denen ein solcher Garten lebt, sind Steine, Pflanzen und Wasser. Daneben sind natürlich die architektonischen Aspekte (Pavillons, Treppen, Zäune usw.) zu beachten. Je nachdem, welchem Thema man sich nun widmet, werden diese Elemente unterschiedlich eingesetzt, sodass auch die Funktion des Garten eine andere ist: manche Gärten sind nur zum Meditieren gedacht (z.B. der Zen-Trockengarten), andere zum Spazierengehen etc.

Wenn Sie sich nun entschlossen haben, einen Japangarten anzulegen, so denken Sie an folgende Punkte:

  1. Der Ort: es eigenen sich sowohl flache als auch hügelige Oberflächen, die jedoch möglichst groß sein müssen. Da Wasser ein wichtiges Element im japanischen Garten ist, sollte Platz für einen kleinen Teich oder Brunnen vorhanden sein bzw. eine Kiesfläche, die Wasser imitiert, falls Sie einen Trockengarten anlegen möchten.
  2. Die Pflanzen: besonders typische Arten für den Japangarten sind beispielsweise Bambus, Ahorn, Kirsche, Kamelie, Iris, Moose.
  3. Der Plan: ein japanischer Garten ist vor allem ein akribisch durchdachter Garten. Fertigen Sie vorher einen Entwurf an, bei dem Sie die Wuchsmaße der Pflanzen und die Entwicklung ihres Aussehens berücksichtigen, denn zwischen den einzelnen Elementen soll eine völlige Harmonie herrschen.
  4. Saisonale Veränderungen: Bedenken Sie bei der Planung, dass sich der Garten mit jeder Saison ändert. Dies ist Teil der buddhistischen Philosophie, der man folgen sollte, wenn man maximale Effekte in diesem Garten erzielen möchte.
  5. Komfort: setzen Sie gemütliche Akzente durch den Einsatz von Stein und Holz. Dezente Skulpturen mit fließenden Formen und gemütliche Sitzbänke, die an einem optimalen Beobachtungsort aufgestellt werden, bilden den Rahmen für einen Japangarten.

japanischer GartenIn der japanischen Kultur gibt es bei der Gestaltung solcher Gärten vielerlei Aspekte zu beachten, was vor allem mit der langjährigen Tradition und dem Buddhismus zusammenhängt. Wer hierzulande einen solchen Garten kreieren möchte, wird wahrscheinlich vielmehr die ästhetischen Aspekte zu schätzen wissen und ist nicht so sehr an strenge Regeln in der Symbolik gebunden. Wichtig ist natürlich, dass das Gesamtkonzept aufrecht erhalten bleibt: der japanische Garten muss Ruhe, Stille und Einfachheit ausstrahlen. Und wie man sieht, kann man diese Effekte ganz einfach mit nur wenigen Mitteln erreichen. Lassen Sie sich inspirieren und experimentieren Sie selbst mit dem Design eines solchen Gartens, wobei Sie fehlendes Werkzeug wie Schaufel, Rechen sowie Material, das Sie zum Bauen benötigen, ganz einfach unter www.contorion.de ordern können.

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