Barockgarten

Am Beispiel des „Großen Gartens“ der Herrenhäuser Gärten in Hannover lässt sich besonders aus der Luft sehr eindrucksvoll die geometrisch symmetrische Anlage eines der bedeutendsten europäischen Barockgärten erkennen. Dieser und die weiteren zu den Herrenhäuser Gärten gehörenden Parks liegen schon fast vor unserer Haustür und bieten ein vielfältiges Programm.

Foto: Google Earth, Herrenhausen, Großer Garten
Foto: Google Earth, Herrenhausen, Großer Garten

Raupen fressen Bäume kahl

Artikel und Fotos von ROH Pressefotografie:

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Tausende Raupen fressen zur Zeit im Hochzeitswald Vechta ganze Bäume kahl und spinnen diese komplett ein. Laut NDR handelt es sich hierbei um die ungiftige Gespinnstmotte. Die Bäume erholen sich nach Monaten von dem Überfall.

Die Gespinst- und Knospenmotten (Yponomeutidae) sind eine Familie der Schmetterlinge. Sie kommen weltweit mit etwa 900 Arten vor, davon sind aus Europa 116 Arten bekannt, von denen wiederum 74 auch in Mitteleuropa vorkommen.Ihr Hauptverbreitungsgebiet sind die Tropen.

Ihre Vorderflügel sind häufig weißlich mit dunklen Punkten, ihre Hinterflügel grau; geschlossen bilden diese eine steile Dachform.

Die Raupen mancher Gespinstmottenarten minieren in Blättern und Nadeln. Andere ernähren sich auch von Knospen und Blüten. Namengebend sind die Gespinste, in denen sie sich, je nach Art einzeln oder in Gruppen, verpuppen. Insgesamt kann man die Arten der Gespinst- und Knospenmotten auf etwa 50 Pflanzenfamilien finden, Sie ernähren sich hauptsächlich von Süßgräsern (Poaceae). Quelle: Wikipedia

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Blaue Hortensie

Blaue Hortensie, Rainer Maria Rilke

Blaue Hortensie

So wie das letzte Grün in Farbentiegeln
sind diese Blätter, trocken, stumpf und rauh,
hinter den Blütendolden, die ein Blau
nicht auf sich tragen, nur von ferne spiegeln.

Sie spiegeln es verweint und ungenau,
als wollten sie es wiederum verlieren,
und wie in alten blauen Briefpapieren
ist Gelb in ihnen, Violett und Grau;

Verwaschenes wie an einer Kinderschürze,
Nichtmehrgetragenes, dem nichts mehr geschieht:
wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze.

Doch plötzlich scheint das Blau sich zu verneuen
in einer von den Dolden, und man sieht
ein rührend Blaues sich vor Grünem freuen.

Rainer Maria Rilke

Gärten der Welt 2013 – Oldenburg

Gärten der Welt - Oldenburg
Foto: Michael Bünker, Gärten der Welt – Oldenburg

Gärten der Welt - Oldenburg
Foto: Michael Bünker, Gärten der Welt – Oldenburg

Gärten der Welt - Oldenburg
Foto: Michael Bünker, Gärten der Welt – Oldenburg

 

Gärten der Welt„, unter diesem einfachen und doch vielsagenden Motto stehen die Stadtgärten 2013. Vom 11. Mai bis zum 11. August werden markante Plätze in Oldenburg durch künstlerisch gestaltete Gärten verschönert. Mit viel Liebe fürs Detail haben Garten- und Landschaftsexperten kleine Grünflächen als Zuschauerattraktionen erschaffen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt vom City-Mangement Oldenburg (CMO) sowie den beteiligten Sponsoren.

Heidenröslein

Heidenröslein
Heckenrose

Heidenröslein

 

Sah ein Knab‘ ein Röslein steh’n,

Röslein auf der Heiden,

War so jung und morgenschön,

Lief er schnell, es nah zu seh’n,

Sah’s mit vielen Freuden.

Röslein, Röslein, Röslein rot,

Röslein auf der Heiden.

Knabe sprach: „Ich breche dich,

Röslein auf der Heiden.“

Röslein sprach: „Ich steche dich,

Daß du ewig denkst an mich,

Und ich will’s nicht leiden.“

Röslein, Röslein, Röslein rot,

Röslein auf der Heiden.

Und der wilde Knabe brach

’s Röslein auf der Heiden.

Röslein wehrte sich und stach,

Half ihm doch kein Weh und Ach,

Mußt‘ es eben leiden.

Röslein, Röslein, Röslein rot,

Röslein auf der Heiden.

 von Johann Wolfgang Goethe (1749-1832)

Gartennetzwerk wünscht  Ihnen einen guten Wochenbeginn

Garten und Kunst