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Rosen des Sommers

Sommerzeit ist Rosenzeit, und ohne große Suche findet man in den Gärten besonders zu dieser Jahreszeit eine überwältigende Vielfalt an Rosen. In fast allen Gartenblogs werden wunderschöne Rosensorten beschrieben und vielfach wesentlich schöner fotografiert als von mir. Auch wenn die Rose selbst nicht zu meinen Gartenfavoriten zählt, ist sie, auch von mir unbestritten, dort nicht weg zu denken.

Für viele Gärtner ist sie die „Königin“ der Blumen, und das schon sehr lange. Denn schon die alten Chinesen züchteten Rosen, und das angeblich bereits vor mehr als viereinhalb Jahrtausenden. Und in den Europäischen Mythologien taucht diese „Liebesbluime“ ebenfalls seit der Antike immer wieder auf.

Ganz geläufige Begriffe sind mit der Rose verknüpft: Rosenkrieg, Rosenkranz, Rosenmontag, Rosenkavalier. Das in meiner Kindheit noch viel gesungene Kinderlied „Ein Männlein steht im Walde“ beschreibt die Rosenfrucht, die Hagebutte. Und eines der bekanntesten Märchen der Gebüder Grimm ist „Dornröschen“.

Rosenwasser ist notwendige Zutat für Marzipan, Rosenöl für die Kometik. In China und durch die Chinarestaurants auch hier genießt man den hochprozentigen Rosenschnaps. Aus Hagebutten werden Marmeladen und sogar Schnäpse hergestellt. Und wer kennt nicht den (von mir ungeliebten) Hagebuttentee.

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