Tipps für den Ziergarten im Januar

Leichter Pulverschnee ist der ideale Frostschutz für viele Pflanzen im Garten, denn er packt sie in eine locker-luftige, isolierende Decke. Wenn der Schnee jedoch zu schwer wird, brauchen manche Pflanzen Hilfe und müssen von den Schneemassen befreit werden.

Falls gar kein Schnee liegt, ist es wichtig, bei Immergrünen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um sie insbesondere vor Trockenschäden zu schützen. Vieles, was nach dem Winter wie ein Frostschaden aussieht, ist tatsächlich darauf zurückzuführen, dass Pflanzen in der kalten Jahreszeit vertrocknet sind.

Bambus beispielsweise kann je nach Art durchaus sehr tiefe Temperaturen vertragen. Frisch gepflanzte Exemplare sind jedoch noch nicht ausreichend tief verwurzelt, um harte Winter ohne Schäden zu überstehen. Sie sollten deshalb zumindest in den ersten drei Standjahren vor allem vor kaltem, austrocknendem Wind geschützt werden.

Die Gattung Viburnum – Schneeball – hat auch im Winter einiges an Überraschendem zu bieten. Der Bodnant-Schneeball Viburnum x bodnantense ‘Dawn’ zeigt an milden Tagen vereinzelt rosaweiße, duftende Blüten. Der immergrüne Lorbeerblättrige Schneeball Viburnum tinus ist ebenfalls ein Winterblüher. Weil er frostempfindlich ist, ist es am besten, ihn in rauen Lagen als Kübelpflanze zu verwenden.

Wegen ihrer ungewöhnlichen Blütezeit wird die Christrose Helleborus niger manchmal ab Ende Dezember als Topfpflanze für die Wohnung angeboten. Wenn sie später in den Garten gepflanzt werden soll, ist es sinnvoll, sie nur kurz an einen möglichst hellen und kühlen Standort im Haus zu stellen. Vor dem Umzug nach draußen muss die hübsche Staude dann erst wieder an die Kälte gewöhnt werden.

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(in Zusammenarbeit mit GartenFlora)

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