Kartoffelliebe, Ulmer Verlag, Heidi Lorey, Kartoffelanbau, Kartoffelzucht, Gärtnern, Kartoffelsorten, Kartoffelvielfalt

Die Kartoffel wurde ja bekanntlich erst von dem „ollen Fritz“, Friedrich dem Großen als Nahrungsmittel in den preußischen Landen eingeführt. Wir waren so ungefähr die Letzten, die sich mit dieser wertvollen Pflanze abgegeben haben und manchmal eine Kartoffelliebe entwickelten. Heute ist die Knolle aus unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken und die Sortenvielfalt zeigt die große Kartoffelliebe.

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Noch garnicht lange her

Ich selbst habe in Niedersachsen noch Mitte der Siebziger Jahre Saatkartoffeln zu den umliegenden Bauern kommissioniert und ausgeliefert. Die damaligen geläufigen Sorten hatten so schöne Namen wie „Sieglinde“ oder „Bintje“ und natürlich die „Linda“.

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Nicht Geschmack sondern Industrietauglichkeit

Heute konsumieren wir in der Regel im Labor optimierte Sorten, die sich für jeweils bestimmte Anforderungen eine Genmanipulation und Ähnliches gefallen lassen mussten. Gleich mehrere große Industrieunternehmen, die auf der Herstellung verschiedener Kartoffelprodukte ihre Firmengeschichte gründeten, sind hier heimisch.

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Der Blick zurück lohnt sich

Seit einigen Jahren gibt es eine immer breitere Rückbesinnung auf die „guten alten Sorten“, die bereits von unseren Großeltern angebaut und gegessen wurden. Je nach Region gibt es die unterschiedlichen alten, oft den regionalen Gegebenheiten optimal angepassten wieder im Handel zu finden. Und diese alten Sorten haben vor allem auch eine große Geschmacksvielfalt. Die ARCHE NOAH trägt viel zur Sicherung und erneuten Verbreitung solcher alten Sorten bei.

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Wertvolles Buch

Diesem Trend trägt das Buch von Heidi Lorey „Kartoffelliebe“ Rechnung. Auf 140 Seiten gibt die Autorin einen umfangreichen Überblick nicht nur über 90 Kartoffelsorten. Das Buch ist ein umfangreiches Werk über Voraussetzungen, Sortenwahl, Anbaumethoden, über Schädlinge, Behandlungsmöglichkeiten und sogar über leckere Rezepte mit Kartoffeln.

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Heidi Lorey öffnet
einen ganzen Kosmos der Kartoffel. Bei guter Planung und Vorbereitung kann der
Gärtner von Juli bis Oktober frische Erdäpfel ernten. Dazu hilft sie mit einer
großen Übersicht zu verschiedenen Bezugsquellen von Österreich bis
Norddeutschland. Auch ein kleiner Ausflug zu nächsten Verwandten wie Topinambur
und Süßkartoffel fehlt nicht.

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Dieser
anschauliche Leitfaden, der wirklich umfangreich berät, und hilft
Enttäuschungen vorzubeugen, ist liebevoll zusammengestellt und reich bebildert.
Bei jedem Gemüse- und Hobbygärtner sollte dieses informative Buch zur Ausstattung
gehören. Am besten sogar ganz schnell, denn das Vorbereiten der Knollen hat
schon längst begonnen!

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(alle Bilder copyright Ulmer Verlag)

  • Kartoffelliebe – Pflanzen ernten, Sortenvielfalt genießen.
  • Autorin Heidi Lorey
  • Ulmer Verlag 2019
  • 144 Seiten, 187 Farbfotos, 5 farbige Zeichnungen, 5 Tabellen, Klappenbroschur
  • ISBN 978-3-8186-0649-7, Preis € 16,95
  • Link zum Verlag
https://www.ulmer.de/usd-5987155/kartoffelliebe-.html

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