Ginkgo – attraktiver Laubbaum

Ginkgo – große Sortenvielfalt nutzen

Der Ginkgo wird manchmal als „lebendes Fossil“
bezeichnet, denn er ist ein Überbleibsel aus der Frühgeschichte der Erde. Er
ist der letzte Vertreter einer längst ausgestorbenen Pflanzengruppe. Seine
einzigartigen Blätter machen ihn zu einem faszinierenden Gehölz für Gärten und
Parks.

In China hochgeschätzt

Als Wildform sind nur sehr kleine Vorkommen in China bekannt. Daher droht der wilde Ginkgo auszusterben. Dabei gibt es durchaus nützlichen Ertrag aus dieser Pflanze. Zum einen wurden die Samenkerne zur Ernährung genutzt, zum anderen werden aus den Blättern Extrakte gewonnen die als sogenannte Antidementiva wirksam sind.

Viele Sorten im Handel

Es gibt immer mehr Ginkgo-Sorten, die relativ wenig
Platz benötigen. Manche wachsen sehr schlank in die Höhe. Andere Sorten bleiben
klein und können gut in den Garten oder sogar in größere Töpfe gepflanzt
werden. Der Ginkgo ist sehr robust, standorttolerant und widerstandsfähig. Er verträgt
hohe Temperaturen, trotzt Krankheiten und Insekten, ist stadtklimafest und
übersteht hohe Luftverschmutzung. Darum ist er auch häufig als Stadtbaum zu
sehen.

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Jetzt pflanzen

Auch wenn der Ginkgo keine großen Ansprüche an den
Boden stellt – ein guter Wasserabfluss ist wichtig. Der Baum ist sehr
winterhart. Jüngere Exemplare können aber frostempfindlich sein. Das Frühjahr
ist darum für sie die beste Pflanzzeit. Der Ginkgo hat einen besonderen
Standort verdient, denn er ist vom Austrieb bis zum herbstlichen Blattfall sehr
interessant: Zusätzlich zur schönen Form trägt auch die Farbe der Blätter zum
Zierwert bei. Jung sind sie frischgrün, später dunkler und im Herbst leuchtend
goldgelb.

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(in Zusammenarbeit mit der GartenFlora)

Tag des Baumes

Am 25. April ist der „Tag des Baumes“

Bäume bereichern nicht nur das Wohnumfeld
mit ihrer Schönheit, sie lassen auch die Jahreszeiten miterleben, bieten
wildlebenden Tieren Schutz und Nahrung, spenden Schatten und sie erzeugen
Sauerstoff. All das sind gute Gründe, mehr Bäume zu pflanzen.

Der internationale „Tag des Baumes“ ist ein guter Anlass, sich Gedanken um die Pflanzung eines Baumes zu machen. Noch besser ist es – vielleicht zusammen mit der Familie, Freunden oder Kollegen – zur Tat zu schreiten und den 25. April zum Pflanzen eines Baumes zu nutzen.

2017 war eine der verbreitetsten Bäume unserer Breiten der “Baum des Jahres” die Fichte. Ganz egal, ob Laub- oder Nadelbäume, Bäume sind wichtig für unser Wohlbefinden. Nicht nur die Tatsache, dass sie CO² binden und Sauerstoff produzieren, macht Bäume so wertvoll. Wir genießen ihren Anblick und entspannen ganz automatisch in der Nähe von Bäumen.

Auch wenn Platz knapp ist, lässt sich vielleicht ein passender Baum für den Garten finden, denn es gibt viele kleinbleibenden Sorten. Falls die Auswahl schwer fehlt, ist ein Baum, der mehrmals im Jahr besonders interessant ist, eine gute Lösung. Wer beispielsweise einen Obstbaum pflanzt, kann sich im Frühjahr über Blüten und später über Früchte freuen. Oder wie wär’s mit dem Klassiker, dem Walnussbaum?

Es lohnt sich, vorm Kauf auf einige Aspekte
zu achten. Wichtig bei der Auswahl sind zum Beispiel die Boden-, Licht- und
Wasserverhältnisse am zukünftigen Standort und der zur Verfügung stehende Platz
sowie die Erwartungen und Ansprüche an den Baum. Wer sich darüber vorab
Gedanken macht, kann sich bei der Auswahl im Fachhandel besser beraten lassen.

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Und bitte, setzen wir uns dafür ein, dass Bäume, wie diese über hundert Jahre alte Eiche nicht deshalb aus unserer Nähe verschwinden müssen, weil uns ihr Laub stört, wenn es im Herbst fällt.

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