Gartenarbeit im Mai

Pflanzen, düngen und mehr – Maiarbeiten

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Die Maiarbeiten sind vielfältig. Spätestens jetzt im Mai sollten die im Sommer blühenden Zwiebeln und Knollen gepflanzt werden. Nun können auch die frostempfindlichen Dahlien nach draußen. Diese Sommerblüher zeigen bis in den Herbst hinein Farbe: Wenn Verblühtes entfernt wird, bilden sie wieder neue Knospen, bis der Frost den Blütenmarathon beendet.

Im Mai noch auftretende Spätfröste reichen nicht mehr
sehr tief, die Knollen liegen im Boden geschützt. Blühfaul gewordene Dahlien
können geteilt werden, wobei jedes Teilstück über mindestens eine Triebknospe
verfügen sollte. Die Knollen so tief einsetzen, dass sie nur von wenigen
Zentimetern Erde bedeckt sind.

Neben Dahlien mit üppig gefüllten Blüten
gibt es auch wunderschöne einfach blühende Sorten mit beinahe wildblumenhaftem
Charme. Diese ungefüllt blühenden Dahlien sind außerdem bei Bienen sehr beliebt,
denn sie halten Nektar und Pollen bereit.

Durch den Winter geschwächter Bambus benötigt jetzt Nährstoffe:
einen Stickstoff betonten Volldünger oder einen spezieller Bambusdünger mit
Silizium. Das Spurenelement stärkt die Halme. Es ist auch in Urgesteinsmehl
enthalten. Verrottende Bambusblätter geben den Pflanzen ebenfalls Silizium
zurück. Das abgefallene Laub sollte deshalb am besten als Mulch liegen bleiben.

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Falls bei einem Rhododendron vertrocknete
Blütenknospen zu sehen sind, sollten sie ausgebrochen und im Müll entsorgt
werden. Vor allem, wenn diese Immergrünen sonnig und windig stehen, können
Blütenknospen als Folge von Winterfrost vertrocknen.

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(in Zusammenarbeit mit der GartenFlora)

Ginkgo – attraktiver Laubbaum

Ginkgo – große Sortenvielfalt nutzen

Der Ginkgo wird manchmal als „lebendes Fossil“
bezeichnet, denn er ist ein Überbleibsel aus der Frühgeschichte der Erde. Er
ist der letzte Vertreter einer längst ausgestorbenen Pflanzengruppe. Seine
einzigartigen Blätter machen ihn zu einem faszinierenden Gehölz für Gärten und
Parks.

In China hochgeschätzt

Als Wildform sind nur sehr kleine Vorkommen in China bekannt. Daher droht der wilde Ginkgo auszusterben. Dabei gibt es durchaus nützlichen Ertrag aus dieser Pflanze. Zum einen wurden die Samenkerne zur Ernährung genutzt, zum anderen werden aus den Blättern Extrakte gewonnen die als sogenannte Antidementiva wirksam sind.

Viele Sorten im Handel

Es gibt immer mehr Ginkgo-Sorten, die relativ wenig
Platz benötigen. Manche wachsen sehr schlank in die Höhe. Andere Sorten bleiben
klein und können gut in den Garten oder sogar in größere Töpfe gepflanzt
werden. Der Ginkgo ist sehr robust, standorttolerant und widerstandsfähig. Er verträgt
hohe Temperaturen, trotzt Krankheiten und Insekten, ist stadtklimafest und
übersteht hohe Luftverschmutzung. Darum ist er auch häufig als Stadtbaum zu
sehen.

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Jetzt pflanzen

Auch wenn der Ginkgo keine großen Ansprüche an den
Boden stellt – ein guter Wasserabfluss ist wichtig. Der Baum ist sehr
winterhart. Jüngere Exemplare können aber frostempfindlich sein. Das Frühjahr
ist darum für sie die beste Pflanzzeit. Der Ginkgo hat einen besonderen
Standort verdient, denn er ist vom Austrieb bis zum herbstlichen Blattfall sehr
interessant: Zusätzlich zur schönen Form trägt auch die Farbe der Blätter zum
Zierwert bei. Jung sind sie frischgrün, später dunkler und im Herbst leuchtend
goldgelb.

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