Nelkenwurz nostalgische Staude

Nelkenwurz pflanzen – nostalgische Staude mit großer Farbenvielfalt

Die Nelkenwurz ist eine anmutige, eher zierlich wirkende Staude, die zurzeit eine kleine Renaissance erlebt. Dies liegt unter anderem auch an den vielen neuen Sorten und eindrucksvollen Blütenfarben. Die Hauptblüte der Nelkenwurz (Geum) beginnt im Mai. Sie setzt sich bis in den Sommer hinein fort und zum Teil führt ein Rückschnitt sogar noch zu einer herbstlichen Nachblüte.

Es gibt nur wenige so natürlich wirkende Stauden, die das gelb-orange-rote Blütenfarb-Spektrum so gut abdecken. Außerdem sind Nelkenwurzen völlig winterhart, sie sind zudem sehr unkompliziert im Garten und auch, wenn sie eher zart aussehende Pflanzen sind, werden sie von den Schnecken verschont.

Anmutiger Beetschmuck

Die kompakt wachsenden Stauden haben 15 – 50 cm hohe Stängel und flach am Boden liegende Blattrosetten. Diese nostalgischen Pflanzen wirken allesamt romantisch, leicht und verspielt. Sie sind deshalb gut in Kombinationen mit anderen Stauden zu integrieren.

Die Einzelblüten sind zu zierlich und der Wuchs zu filigran, um aufdringlich zu wirken. Wenn die Blüten ähnlich wie kleine Schwärme an den drahtigen, dünnen Stängeln über den Beeten schweben, entfalten die wildblumenhaften Stauden ihr großes gestalterisches Potenzial. Deshalb sollte die Nelkenwurz am besten in kleinen Trupps gepflanzt werden.

Standortwahl entscheidend

Für ihre gute Entwicklung ist ein sonniger bis lichtschattiger Standort und lehmig-humoser, überwiegend leicht feuchter Boden ideal. Dann entstehen zusammen mit Berg-Flockenblume (Centaurea montana), Wiesen-Iris (Iris sibirica), Trollblume (Trollius), Jakobsleiter (Polemonium), hohen Primeln, Akeleien und Vergissmeinnicht frühsommerliche, beschwingte Gartenbilder.

Nach der Blüte lohnt es sich, die Stauden bis zum Boden zurückzuschneiden. Die Pflanzen treiben danach wieder durch. Ihr frisches Laub sieht noch für lange Zeit gut aus, sogar im Winter, denn Geum gehört zu den wintergrünen Stauden. Außerdem wird durch den Rückschnitt die Selbstaussaat verhindert. Dies ist wichtig, wenn die Sortenreinheit erhalten bleiben soll.

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Pflanzenvielfalt für den Gartenteich

Gartenteich bringt Artenvielfalt

Eine artenreiche Bepflanzung macht Teiche besonders interessant. Der Juni ist ein guter Monat, um den Gartenteich mit Wasser- und Sumpfpflanzen zu bereichern, denn im Frühsommer entwickeln sie sich an ihrem neuen Standort besonders gut.

Einige Beispiele auch hier: >>> Dorfteiche und Gewässer <<<

Wasserpflanzen tragen nicht nur zur Schönheit eines Teiches bei, sie sind auch wichtig für ein Gewässer, weil sie Sauerstoff erzeugen. Außerdem bilden sie die Existenzgrundlage für viele Lebewesen. Dazu kommt, dass sie dem Wasser und dem Böden Nährstoffe entziehen und dadurch unerwünschtem Algenwuchs entgegenwirken.

Wichtige Helfer der Natur

Manche Pflanzenarten, die eher unscheinbar aussehen, sind sehr effektvolle biologische Filter. Sie sollten deshalb bei keiner Teichbepflanzung fehlen. Dazu gehören unter anderem immergrüne Unterwasserpflanzen, die auch im Winter Sauerstoff erzeugen, wie Tausendblatt (Myriophyllum spicatum), Krauses Laichkraut (Potamogeton crispus) und Hornblatt (Ceratophyllum demersum).

Seerosen sind besonders schöne Wasserpflanzen. Dank ihrer Vielfalt lassen sich Sorten für die unterschiedlichsten Teichgrößen finden. Werden sie oder andere Sumpf- und Wasserpflanzen in Pflanzkörbe gesetzt, bietet dies mehrere Vorteile: Sie benötigen wenig Substrat und als Folge gelangen weniger Nährstoffe ins Wasser.

Natürliches Gleichgewicht

Dadurch wird die Gefahr des Algenwachstums verringert. Außerdem können die Pflanzen versetzt werden. Mit darunter gelegten Steinen lassen sie sich auch gut in der passenden Wassertiefe platzieren. Übermäßiges Wachstum wird zudem gebremst.

Für höhere Pflanzenarten wie zum Beispiel Weiderich und Schilf sind große Körbe notwendig, die zwischen Steinen verkeilt werden können, so dass sie nicht umfallen. Als Substrat für die Pflanzen kann Teicherde oder Gartenerde mit Lehm oder Bentonit verwendet werden.

Bei jeder Auswahl der Pflanzen sollte unbedingt auf gefüllte Arten verzichtet werden, da sie für Insekten keinen Wert haben. Stattdessen achtet man auf pollen- und nektarführende Sorten, die obendrein meistens auch robuster sind.

Fische beleben den Teich zwar, doch sie tragen auch erheblich Nährstoffe ein und fördern so das Algenwachstum.

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