(in Zusammenarbeit mit der Gartenflora)

Weinreben – vielseitige Kletterpflanzen mit leckeren Beeren

Seit einigen Jahren wird das Angebot an leckeren Tafelrebensorten immer bunter und verführerischer, so dass man am liebsten gleich mehrere Rebstöcke pflanzen möchte. Warum auch nicht? Selbst in kleinen Gärten oder auf einer Terrasse finden Weinreben (Vitis vinifera) Platz, denn sie sind vielseitig verwendbar und sehr schnittverträglich. Eine Pfahlrebe lässt sich sogar in einem mindestens 50 Liter großen Kübel halten.

Eine Weinlaube muss nicht unbedingt nach strengen Schnittregeln formiert werden. Für eine lauschige, von Wein umrankte Sitzecke reicht es, die Triebe an der Unterkonstruktion anzuheften und das, was zu lang ist, zu kappen.

Schattenplätze wie von selbst

Setzt man dem Ausbreitungsdrang dieser fruchttragenden Kletterpflanzen keine Grenzen, begrünen sie im Handumdrehen die unterschiedlichsten Gerüste, Mauern oder Zäune. In Laubenform kühlt schon ein einziger Weinstock im Sommer einen ganzen Sitzplatz. Sie können auch eine Hauswand in sommerliches Grün hüllen und sich ab der Erntezeit in ein zunehmend farbenfroheres, festliches Gewand kleiden.

Wer möglichst viel Abwechslung und sehr schnell begrünte Wände haben möchte, pflanzt am besten gleich mehrere Stöcke. Dann können auch unterschiedliche Sorten kultiviert werden, zum Beispiel solche, die nacheinander reifen oder die verschiedene Fruchtfarben – gelb, rot, blau – haben. Die ersten Trauben erscheinen schon ab dem zweiten Standjahr.

Ein interessantes Buch behandelt auch den Wein in einem ganz anderen Zusammenhang: Schlafmohn-engelwurz-und-aphrodites-quitten/

Leicht zu pflegen

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Die Weinrebe ist nicht sehr anspruchsvoll und gedeiht auf jedem Gartenboden mit gutem Wasserabzug. Für Sandboden gilt allerdings, dass die Weinrebe dort in den ersten Standjahren gut gewässert werden möchte, bis ihre langen Wurzeln tiefere Bodenschichten für sich erschlossen haben. Sehr wichtig ist ein gut besonnter Standort, zum Beispiel an einer nach Süden weisenden Wand.

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