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  • #1508
    clarkhopley6871
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich plane gerade unseren Garten neu einzuzäunen und möchte einen Doppelstabmattenzaun selbst setzen. Die Fläche ist ca. 40 Meter lang, Boden ist relativ lehmig. Ich frage mich jetzt, wie tief die Pfosten rein müssen, ob ich die einbetonieren soll oder ob es auch anders geht. Und dann noch die Frage mit dem Abstand zwischen den Pfosten – da liest man ja verschiedenes. Hat jemand das schon selbst gemacht und kann ein paar Tipps geben? Würde das gerne im Frühjahr angehen.

    #1509
    cyrusfairbanks0
    Teilnehmer

    Das hab ich vor zwei Jahren gemacht, also ich kann dir schon mal sagen: Pfosten einbetonieren ist definitiv die stabilere Variante, vor allem bei Lehmboden. Der Lehm zieht sich im Sommer zusammen und im Winter quillt er auf – da wackeln nicht einbetonierte Pfosten mit der Zeit raus.

    Faustregel für die Tiefe: mindestens ein Drittel der Gesamtlänge des Pfostens sollte im Boden sein. Bei 1,50m Zaunhöhe also Pfosten mit ca. 2,20–2,30m nehmen, damit genug im Boden steckt. Abstand zwischen den Pfosten würde ich maximal 2,50m machen, bei Wind und Schnee dankt dir das der Zaun später.

    Achte auch darauf, dass du die Pfosten erst ausrichtest und mit Holzkeilen fixierst, bevor du betonierst – klingt logisch, aber das vergessen viele und dann steht’s schief.

    #1510
    dantebeach
    Teilnehmer

    Kann ich so bestätigen. Ich würde noch ergänzen: unbedingt eine Wasserwaage nehmen und die Pfosten zueinander mit einer Schnurr ausrichten, nicht nur jeden einzeln. Sonst hast du am Ende eine leichte Welle drin und das fällt auf.

    Für Material und Planung hab ich damals auf doppelstabmattenzaun-in.de geschaut – da gabs ganz vernünftige Infos zu Pfostenabständen und auch Rechenhilfen für die benötigte Menge. Fand das hilfreich bevor ich losgefahren bin und Material gekauft hab.

    #1511
    ieshaschaefer
    Teilnehmer

    Noch ein kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: Vergiss nicht, vor dem Setzen zu prüfen ob Leitungen im Boden liegen. Klingt banal, aber mein Nachbar hat dabei eine Wasserleitung erwischt. Einfach kurz beim Versorgungsunternehmen anfragen oder die kostenlose Leitungsauskunft nutzen. Bisschen Aufwand, aber den Ärger spart man sich lieber.

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